„Einer der uralten Wege, die den Menschen zu Glück oder Weisheit führen können, ist der Weg des Staunens über die Natur und des aufmerksamen Zuhörens ihrer Sprache“ – Hermann Hesse.

Sie ist unsere Mutter, und wir sind ein Teil von ihr, sie ist unser Zuhause, das uns Schutz und Nahrung gibt. Sie ist die Luft, die wir atmen, das Zwitschern der Vögel, das frische Wasser der Quelle.

Sie schenkt uns ihren Reichtum, den wir aus ihrem Inneren gewinnen. Sie schenkt uns die kostbaren Früchte ihrer großzügigen Bäume.

Sie gibt uns das Ökosystem, in dem sich das Leben entwickelt.

Umfassende Gesundheit ist nur in einer ausgewogenen Umwelt möglich

Es ist Zeit, ihr zuzuhören, sie zu verstehen – die Natur zu schützen.

Weil sie nicht gut behandelt wird, wenn man bedenkt, dass der Mensch um jeden Preis von den natürlichen Ressourcen profitieren und sie übermäßig ausbeuten muss.

Wenn es nicht darum geht, Bedürfnisse zu befriedigen, sondern Reichtum anzuhäufen, um die Macht der Mächtigen zu vergrößern, entsteht ein Missverhältnis, das in Form von Gewalt gegenüber der Natur endet.

Letztendlich verlieren wir alle, denn wenn die Natur krank wird, wenn sie unter Ungleichgewichten und schweren Beeinträchtigungen leidet, werden auch wir darunter leiden.

Was können wir tun?

Jeder von uns kann seinen kleinen Beitrag leisten. Wir müssen im Umgang mit der Natur konsequent sein, jeder muss selbst herausfinden wie. Und wenn viele Menschen sich zusammentun, um gemeinsam Druck auszuüben und Missstände anzuprangern, sei es in Kollektiven, Vereinen oder natürlich durch die Unterstützung umweltbewusster Politik, dann wird aus vielen kleinen Beiträgen ein großer Beitrag.

Deshalb müssen wir uns der Bedürfnisse der Natur bewusst werden, sensibel dafür sein und ihr mit Gegenseitigkeit begegnen. Wir müssen sie studieren und versuchen, ihr zu helfen. Gute Beispiele hierfür sind einige Initiativen zur Sammlung von Plastikmüll, der in großem Umfang in die Meere gelangt. Neue Abfallbehandlungsverfahren, Recycling und andere Maßnahmen, die darauf abzielen, die Auswirkungen von Einwegmaterialien auf die Umwelt zu mildern.

Aber das reicht nicht aus, und wir wissen das. Wir wissen, dass die Verträge zur Eindämmung des Klimawandels von bestimmten Denkrichtungen missachtet werden und dass die dafür vorgesehenen Mittel gestrichen werden.

Wir können gemeinsam auf lokaler Ebene handeln, um Umweltkatastrophen zu verhindern, und dieses gute Beispiel wird sich weiterverbreiten. So werden wir konsequent und dankbar gegenüber der geliebten Natur sein.

Die Übersetzung aus dem Spanischen wurde von Anja Schlegel vom ehrenamtlichen Pressenza-Übersetzungsteam erstellt. Wir suchen Freiwillige!