Das Mögliche möglich machen – Schlussfolgerung zweier Antinuklear-Aktivisten des Mittleren Ostens

23.10.2019 - Jhon Sánchez - Pressenza New York

Dieser Artikel ist auch auf Englisch, Spanisch, Portugiesisch verfügbar.

Das Mögliche möglich machen – Schlussfolgerung zweier Antinuklear-Aktivisten des Mittleren Ostens

Immer wenn ich mich frage, was ich tun kann, um Atomwaffen abzuschaffen, überfällt mich ein Gefühl der Machtlosigkeit. Ich bin weder Diplomat noch Staatschef oder gewählter Abgeordneter. Dieses Gefühl begleitete mich auch am 10. Oktober bei meiner Teilnahme an einem durch Code Pink & Pressenza organisierten Event. Dort stellten eine Israelin und ein Iranier, beides Mitglieder von Middle East Treaty Organization (METO), ihre Anstrengungen für eine Zone frei von nuklearen und Massenvernichtungswaffen im Mittleren Osten vor.

Weder Sharon Dolev (aus Israel) noch Emad Kiyaei (aus dem Iran) vertreten einen Staat. So wie du und ich sind sie normale Bürger. Als Teil der Zivilgesellschaft und aufbauend auf den Empfehlungen von Nuklearexperten schlagen sie den Staaten, Diplomaten und Regierungschefs ein Abkommen vor.

Bei der Unterbreitung des Vorschlages bestand das größte Problem darin, dass die verhandelnden Parteien sich auf die Hürden konzentrierten, die es zu überwinden galt, statt die Diplomaten zu bitten sich auf das zu fokussieren, das möglich ist. Das Dokument ist für alle Parteien verfügbar und sollte eine Person mit der Formulierung des Dokuments nicht einverstanden sein, so kann sie es ändern. Das Dokument stellt eine konkrete Einladung zum Dialog dar. Der Gedanke dahinter ist die Schaffung einer Verhandlungskultur und des guten Willens. „Das Projekt des Abkommens ist eine fortlaufende Arbeit, um all jene zu inspirieren, herauszufordern und zu involvieren, die sich um den Frieden und die Sicherheit sorgen machen.

Das Projekt arbeitet sowohl auf diplomatischer Ebene als auch mit Graswurzel-Organisationen zusammen, damit die Menschen eine Möglichkeit haben, Druck zur Eliminierung von Atomwaffen auf die Regierungen auszuüben.

Ein weiterer Anspruch des Projektes ist, den Mythos zu entkräften, Atomwaffen würden Sicherheit schaffen. Schließlich führt der Besitz von Atomwaffen zu einem erhöhten Unfallrisiko, gibt Raum für Angriffe auf Kernreaktoren und provoziert andere Länder des mittleren Ostens ähnliche Waffen zu entwickeln, um der Macht trotzen zu können.

Es besteht mehr denn je Hoffnung, nachdem die UN-Generalversammlung im November 2018 beschlossen hat, eine jährliche Konferenz über die Errichtung einer Nahost-Zone ohne Atom- und andere Massenvernichtungswaffen (WMD) einzuberufen.

Für Sharon und Emad bedeutete diese Hoffnung mehrere Jahre Arbeit und Glaube an ihre Sache. Der Dialog ist der erste Schritt in Richtung Verständnis. Als Bürger dieser Welt müssen wir kreative Lösungen finden, um die Mentalität der Politiker zu ändern. Wir müssen strategisch vorgehen und auf eine Art und Weise denken, die es uns ermöglicht, das zu erreichen, was möglich ist, bis unser Traum einer Welt ohne Atomwaffen in Erfüllung geht.

Bitte besuche die Website und denk darüber nach, an diesem Projekt teilzunehmen: Middle East Treaty Organization (METO) www.wmd-free.me

Die Übersetzung aus dem Englischen wurde vom ehrenamtlichen Pressenza-Übersetzungsteam erstellt. Wir suchen Freiwillige!


Jhon Sánchez: Als gebürtiger Kolumbianer kam Jhon Sánchez in die Vereinigten Staaten, um politisches Asyl zu suchen. Derzeit ist er Anwalt in New York und hat einen JD/MFA-Abschluss.

Kategorien: Frieden und Abrüstung, Gewaltfreiheit, International, Internationale Angelegenheiten, Mittlerer Osten, Nordamerika
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