Wissenschaftler:innen, Friedensorganisationen und zivilgesellschaftliche Initiativen aus mehreren europäischen Ländern haben einen offenen Brief veröffentlicht, in dem sie vor einer weiteren militärischen Eskalation im Nahen Osten warnen und die europäischen Regierungen zu verstärkten diplomatischen Initiativen aufrufen.
„Europa muss alles in seiner Macht Stehende tun, um eine weitere militärische Eskalation im Nahen Osten zu verhindern. Diplomatie und internationale Zusammenarbeit sind der einzig gangbare Weg, um eine Ausweitung des Krieges zu verhindern und langfristige Stabilität zu erreichen“, erklärte Hannes Jung vom Science4Peace Forum, einer der Initiatoren des Aufrufs.
Zu den ersten Unterzeichner:innen gehören die Politikwissenschaftler Prof. Michael Staack, Prof. August Pradetto und Prof. Johannes Varwick, der ehemalige stellvertretende UN-Generalsekretär Dr. Hans von Sponeck sowie der Friedensaktivist Reiner Braun.
Die von Science4Peace gestartete Initiative wird von mehreren Organisationen unterstützt, darunter NatWiss – NaturwissenschaftlerInnen Initiative Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit, die britische Campaign for Nuclear Disarmament (CND), das International Peace Bureau, der Erhard-Eppler-Kreis sowie das Informationszentrum Militarisierung (IMI).
Der offene Brief wird heute im Rahmen einer Friedensdemonstration in Hamburg öffentlich vorgestellt.
Der vollständige Wortlaut des Briefes sowie die Möglichkeit, den Appell zu unterzeichnen, sind hier zu finden: https://www.openpetition.eu/petition/online/offener-brief-unterstuetzung-fuer-spaniens-haltung-gegen-eine-militaerische-eskalation-mit-iran
Weitere Unterstützer:innen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Friedensorganisationen sind eingeladen, sich dem Aufruf anzuschließen.









