Eine seit langen Jahren übliche Rechtsauffassung in der Welt bekam mit dem Sturm auf das Kapitol in Washington tiefgreifende Wandlung. Donald Trump wollte unbedingt eine zweite Amtsperiode als Präsident der USA antreten. Er begnadigte eigennützig die Stürmer. In der Nacht vom 2. zum 3. Januar 2026 wurden erneut Zeichen einer anderen Rechtsauffassung sichtbar. Um den Weg für eine Untat freizumachen, ließ er die Stadt Caracas mit Kanonen beschießen. Unschuldige Menschen wurden getötet. Der Präsident eines fremden Staates, Maduro und seine Frau wurden gewaltsame entführt.

Die Folgen: Die venezolanische Erdölbranche wurde vom Personal des amerikanischen Ölkonzerns Chevron unter Kontrolle gestellt. Erdöltanker auf internationalen Gewässern gekapert. In der Vorbereitungszeit der Rechtsbrüche wurden Fischerboote versenkt und Maduro ohne richterliche Beweise als Drogenhändler beschuldigt.

Innenpolitische Elemente einer neuen Ära sind Rechtsbrüche, Gewalt, wie der Sturm auf das Kapitol, Einsatz von Polizei und Militär zur gewaltsamen Abschiebung von Flüchtlingen. Außenpolitisch sollen Piratenakte, wie das Kapern von Öltankern, Missachtung von Rechtsregeln oder internationaler Verträge toleriert werden. Ein Wetterleuchten zieht um die Welt.

Die Geschichte lehrt, das ähnliche rechte Symptome, wie Apartheid, Ku-Klux-Klan und Faschismus schon einmal vorhanden waren und die Geschicke lenkten – in Europa, Nordamerika und Asien. Der Holocaust, Verbrennungsöfen in Konzentrationslagern scheinen vergessen.

In den USA steht die Lösung mindestens dreier großer Widersprüchen auf die Tagesordnung. Sie bestehen zwischen der extremen Staatsschuld von über 34 Billionen Dollar, versus dem Unvermögen der Wirtschaft, das interne Steueraufkommen mit eigener Kraft deutlich zu erhöhen und versus einem weiteren hohen Finanzbedarf für den Unterhalt seiner weltgrößten Militärmacht, für seine Militärstützpunkte in Asien, Europa, Lateinamerika, für Mitgliedsbeiträge an die NATO und der UNO. Die Regierung benötigt ständig Kapital für eigene Staatsaufgaben, im Gesundheitswesen, dem Erhalt der Infrastruktur etc.

Donald Trump muss neue große Kapitalsummen beschaffen. Er braucht viel neues Kapital, möglichst von außerhalb, für seine Vorhaben, auch zur Wiederherstellung der Folgen des Klimawandels, den er nicht so richtig anerkennt.

Die USA gestalten ihre Demokratie anders als in Europa. Nicht nur bei Wahlprozessen für die Bevölkerung. Ein Präsident demonstriert öffentlich mit seinen Dekreten über TV- Kanäle, wie Gesetze seiner Regierung, mit seiner Unterschrift außer Kraft gesetzt werden. Er betreibt das Recht des Stärkeren, mit einer Politik von selektiven Sanktionen, Zollveränderungen und Drohungen. Internationale bilaterale Vereinbarungen oder Beschlüsse der UNO scheinen ihm keine Hindernisse zu sein. Das ehemalige Emigrantenland USA schottet er mit Zäunen und Militär ab.

Er ist jedoch auf äußere Ressourcen angewiesen. Die eigene Kraft der USA ist nicht stark genug.

Die Zurückzahlung seiner Kredite von der Ukraine für geliefertes Kriegsmaterial, hat Trump wohl schon vertraglich sichergestellt.

Die Bevölkerung der gemeinsamen Welt lebt aktuell unter großen Spannungen des Klimawandels und eines Krieges der Systeme. Präsident Trumans außenpolitische Agenda erklärte 1947, „den Sozialismus aufhalten und zurückdrängen“. Joe Biden und Donald Trump verkünden öffentlich, China ist der größte Feind der USA. Die Blicke von Trump und seiner Berater auf Grönland, der Panamakanalzone, Kuba beunruhigen nicht nur Europa. Die Koalitionsregierung Deutschlands bleibt einer realistischen Aufklärung über die Ereignisse in Venezuela mit eindeutigen Worten schuldig. Deutsche Politiker und Medien blasen Dunst über Geschehnisse, die von Konservativen verübt werden.