Günter Buhlke

Geb. 1934. Verh. Studium an der Humboldtuniversität und der Hochschule für Ökonomie Berlin. Dipl. Volkswirtschaftler. Internationale Arbeit als Handelsrat in Mexiko und Venezuela. Koordinator für die Wirtschaftsbeziehungen der DDR zu Lateinamerika. Wirtschaftserfahrungen als langjrähriger Leiter des Schweizerischen Instituts für Betriebswirtschaft in Berlin, Vorstand einer Wohnungsgenossenschaft und Referent im Haushaltsausschuss der Volkskammer und des Bundestages. Gegenwärtig ehrenamtliche Tätigkeiten.

Katastrophenwarnungen

Die mit viel Leid und finanziellen Verlusten verbundenen Flutkatastrophen im Westen Deutschlands haben eine notwendige Debatte über Vorwarnsysteme hervorgerufen. Das ist gut so. Die Menschheit beschäftigt sich seit den 7 bzw. 10 biblischen Plagen mit Katastrophen und den Möglichkeiten, sie…

Tummelplätze der Digitalisierung und ihre Folgen

Als Stichwort geistert sie seit langem schon durch die Welt der Medien. Sie wird in verschiedenen Zusammenhängen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens thematisiert. Zum Abbau der Bürokratie heißt es oder sie helfe in Zeiten der Pandemie im Bildungs- und Verwaltungswesen…

Afghanistan – ein Problem für das kapitalistische Lager!

Ein zwanzigjähriger Kampf der NATO unter Führung der USA endet mit einer Niederlage des mächtigen Militärbündnisses. Die Gesamtzahl der Toten aus den Militärbereichen und aus der Zivilbevölkerung auf beiden Seiten liegt noch im Dunklen. 2 Billionen USD hat die NATO…

Zaghafte Anregungen für Biden und Putin

Das Genfer Treffen der beiden Präsidenten hat die Tür für Vertrauen schaffende Gespräche zwischen den Lagern West und Ost einen kleinen Spalt geöffnet. Das nicht zu nutzen wäre fatal für die Zukunft der EINEN WELT. Ohne Vertrauen gibt es keine…

Wahlprogramm der CDU/CSU nach CICEROS Konzept?

Die Überschriften der Programmpunkte im 140 Seiten langen Papier korrespondieren in ihren Zielstellungen mit dem Wahlhandbuch von Marcus Tullius Cicero. „Alles versprechen, was Stimmengewinne einbringt“. Die Repräsentative Demokratie der Neuzeit ist in ihrer Essenz ebenfalls eine Zahlendemokratie. Das Zustandekommen der…

Bidens erste Etappe vor dem Treffen mit Xi Jinping

So scharf wie noch nie haben die Staats- und Regierungschefs der G7 in einem Abschluss-kommuniqué Kritik an China geübt, formulierte die Berliner Zeitung am 14. Juni 2021. Die Tagungsagenda hatte Präsident Biden schon weit vorab seinen 6 Partnern verkündet. Auch,…

Armut in Süd- und Nordamerika

Armutsverhältnisse sollten im rohstoffreichen Teil im Süden des Kontinents ein Widerspruch in sich sein. Erklärbar ist die menschenunwürdige Lage vor allem aus der kolonialen Vergangenheit und den nachfolgenden kapitalistischen Verhältnissen. Die Messung der Armut erfolgt in Amerika, ähnlich wie in…

Gipfeltreffen USA und China ein Schritt zur Vernunft?

Die Emissäre zur Vorbereitung der Verhandlungen haben bereits organisatorische Details besprochen. Die Vorgeschichten des Treffens lassen schwierigen Gespräche erwarten. Die USA – Justiz führt seit Monaten einen ideologisch belasteten Prozess gegen den chinesischen Technologiekonzern Huawei, der weltweit führend in der…

Wahlprogramme sind keine Parteiprogramme

Wahlprogramme haben in der Gegenwart den alleinigen Zweck, Stimmen einzusammeln, während die Programme der Parteien Auskunft über die grundsätzlichen politischen Ziele geben sollen. Die Wahlprogramme sind von der Wirtschaft übernommene Marketingkonzepte zur Erzielung großer Stimmenzahlen.

Arsenale des Neokolonialismus zu Beginn des 21. Jahrhunderts

Die Anfänge des Kolonialismus sind untrennbar verbunden mit den Eroberungen amerikanischer, asiatischer und afrikanischer Gebiete durch Spanien, Portugal und England. Dank ihrer Feuerwaffen betraten die Besatzungen der Karavellen ohne größere Hindernisse die Gebiete und erklärten die Gebiete von nun an…

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