Ein Jahr der Feierlichkeiten beginnt in Punta de Vacas, Argentinien, anlässlich des 50. Jahrestages des spirituellen Führers Silo

03.02.2019 - Punta de Vacas, Argentinien - Pressenza London

Dieser Artikel ist auch auf Englisch, Spanisch, Französisch, Griechisch, Ungarisch verfügbar.

Ein Jahr der Feierlichkeiten beginnt in Punta de Vacas, Argentinien, anlässlich des 50. Jahrestages des spirituellen Führers Silo
(Foto von Rafael Edwards)

In der ersten Januarwoche 2019 trafen sich Siloisten aus aller Welt an einem Ort in Punta de Vacas, heute bekann als Studien- und Reflexionspark, um ein Jahr der Feierlichkeiten anlässlich des Jahres 1969 einzuleiten. Dorthin hatte sich der Argentinier Mario Rodriguez Cobos, besser bekannt als Silo, spiritueller Führer und Gründer der Humanistischen Bewegung, erstmals zu seiner handgefertigten Berghütte zurückgezogen, um an einigen der grundlegenden Texte seiner Lehre zu arbeiten: Der innere Blick und die Heilung des Leidens.

In den nahegelegenen Hotels in Städten von Uspallata bis Puente del Inca kamen rund 700 Freunde aus Chile, Argentinien, Peru, Ecuador, Bolivien, Brasilien, Mexiko, den USA, Spanien, Frankreich, Italien, Deutschland, Ungarn und der Tschechischen Republik, unter anderem aus Anlass des historischen Ereignisses.

„Der Innere Blick“ war das erste Buch, das unter dem Namen „Silo“ veröffentlicht wurde, und in den frühen 70er Jahren in den Händen junger Menschen, die von seiner Botschaft inspiriert waren, die Welt zirkulierten und in Dutzende von Sprachen übersetzt wurden. Später, mit dem Hinzufügen von zwei weiteren Abschnitten: Die Innere Landschaft und Die Menschliche Landschaft, begann das gesamte Werk unter dem Namen „Die Erde Menschlich Machen“ zu zirkulieren.

Hier wird erzählt, wie man die Sinn-Leere des Lebens in Sinn und Fülle verwandelt. Hier gibt es Freude, Liebe zum Körper, zur Natur, zur Menschheit und zum Geist. Hier sagt man sich von den Opfern, den Schuldgefühlen und den Drohungen des Jenseits los. Hier wird das Irdische nicht dem Ewigen entgegengestellt. Hier wird von der inneren Offenbarung gesprochen, zu der jeder gelangt, der in demütiger
Suche sorgfältig nachsinnt.

Am 4. Mai 1969 kam Silo schließlich von seinem Rückzug zurück, um seine Rede über die Heilung des Leidens zu halten, die eine globale Bewegung engagierter Anhänger auslösen würde, die eine Doktrin der gleichzeitigen persönlichen und sozialen Transformation durch eine Methodik der aktiven Gewaltlosigkeit fördern würde, die die erste ihrer Art war.

Du leidest, weil du das zu verlieren fürchtest, was du besitzt, oder weil du bereits etwas verloren hast oder weil du etwas verzweifelt zu erreichen suchst. Du leidest, weil du etwas nicht haben kannst oder weil du ganz allgemein Angst hast … Das sind die großen Feinde des Menschen: die Angst vor der Krankheit, die Angst vor der Armut, die Angst vor dem Tod, die Angst vor der Einsamkeit.

Während dieser Tage trafen sich die Leute, um an Zeremonien teilzunehmen, die in der Botschaft des Silos dargelegt sind, um sich über ihre Erfahrungen in ihren Gemeinschaften von Botschaftern auf der ganzen Welt auszutauschen, und von denjenigen zu hören, die am 4. Mai 1969 dort waren, in den ersten Tagen, als seine Doktrin entwickelt wurde.

Teil seines Projekts, das in der letzten Phase seiner Arbeit erschien, war die Errichtung eines Netzwerks von Studien- und Reflexionsparks, von denen es etwa 50 von Indien bis Kalifornien gibt, und die Verbreitung. Der Punta de Vacas Park, der Ort von dem aus die ganze Bewegung entstanden ist, war schon immer die spirituelle Heimat und wird das ganze Jahr über mehrere Gedenkveranstaltungen abhalten.

Silo starb 2010, aber seine Lehre lebt weiter.

Weitere Beiträge über Mario Rodríguez Cobos

Text: Tito de Casas und Tony Robinson, Fotos: Rafael Edwards, Übersetzung: Lorenzo Molinari

Kategorien: Humanismus und Spiritualität, International
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