Atomwaffen ein Bombengeschäft

20.03.2018 - Pressenza Berlin

Atomwaffen ein Bombengeschäft
(Bild von icanw.de)

Viele Bürgerinnen und Bürger Deutschlands investieren ungewollt Geld in Atomwaffen. Denn deutsche Banken finanzieren die Atomwaffenindustrie mit Milliardenbeträgen.

Das hat die Studie „Don’t bank on the bomb“ ergeben, die ICAN Deuschland zusammen mit der niederländischen Friedensorganisation PAX in der vergangenen Woche veröffentlicht haben.

Besonders dreist geht die Volks- und Raiffeisenbanken vor, denn sie verkaufen das tödliche Investment sogar über den Fonds „UniGlobal“ an Privatanleger. Dahinter steht die DZ Bank, das Zentralinstitut von rund 1.000 Genossenschaftsbanken in Deutschland. Die hierzulande mit Abstand größte Geldgeberin der Atomwaffenindustrie ist aber die Deutsche Bank mit 6,62 Milliarden US-Dollar seit Januar 2014. Dahinter folgen die Commerzbank (1,26 Mrd.) und die Allianz (1,04 Mrd.).

Unterstützung bekommen die Nuklearhersteller jedoch auch von staatlichen Banken wie der BayernLB, der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder der Landesbank Baden-Württemberg (LLBW). Es kurz auf den Punkt gebracht: Deutsche Banken fördern das globale nukleare Wettrüsten, das die gesamte Menschheit bedroht. Das ist ein Skandal!

Damit sich etwas in der Geschäftspolitik der Finanzdienstleister ändert, hat die Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ eine Online-Petition gegen die Finanzierung der Atomwaffenhersteller gestartet. Die Unterschriftenaktion richtet sich an die drei größten deutschen Geldgeber.


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Kategorien: Europa, Frieden und Abrüstung, Wirtschaft
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