Es herrscht durchgängig die Ansicht, dass erst seit den sogenannten 68ern eine Auseinandersetzung mit unserer Vergangenheit stattgefunden habe, und dass es so etwas wie Schulstreiks auch erst danach gegeben habe. Und wenn, dann fanden die natürlich in Berlin statt, aber doch nicht in der Provinz! So ist es vielleicht Zeit, zur Ehrenrettung der Provinz eine andere Geschichte zu erzählen. Sie spielte schon 1951, hat daher einerseits zeitlich nichts mit ’68 zu tun, andererseits inhaltlich durchaus. Denn sie handelt von dem Protest gegen eine Nazilehrerin und von dem vermutlich ersten Schulstreik Deutschlands nach dem Krieg, zwei Tage lang durchgeführt von 16- bis 17-jährigen Mädchen an der Lessingschule in Karlsruhe.
von Barbara Volhard
Nicht, dass damals die Lessingschule – übrigens das älteste Mädchengymnasium Deutschlands – weniger repressiv gewesen wäre als andere Schulen auch. Im Gegenteil: Während bei Jungen vielleicht noch eine gewisse Aufmüpfigkeit geduldet werden konnte, war das bei Mädchen selbstverständlich undenkbar. Bei uns wurden harmlose vorlaute Bemerkungen schnell als frech und aufsässig eingestuft und genügten für einen Schulverweis. Bedingungen, unter denen man kaum aufzumucken wagte. Hinzu kam, dass es nach dem Krieg keine anderen Lehrkräfte gab als die, die auch schon während der Nazizeit unterrichtet hatten, vermutlich mehrheitlich auch Nazis waren und entsprechend zu Repression und schwarzer Pädagogik neigten.
Eine meiner Klassenkameradinnen und Freundinnen war Agnes Frank, Tochter des Widerstandskämpfers Reinhold Frank, eines Juristen, der am 20. Juli 1944 beteiligt war und von den Nazis dafür umgebracht wurde. Natürlich wusste Agnes besser als wir anderen, wer von den Lehrkräften Nazis gewesen waren. So war sie es auch, die uns, als wir 1947 in Quarta (7. Klasse) Frau Dr. Roth als Deutschlehrerin bekamen, erzählte, dass diese im 3. Reich an einer NAPOLA* unterrichtet habe.
Agnes war ein etwas aufmüpfiges Kind. Dass sie sich gerade dieser Lehrerin gegenüber nicht sonderlich zurückhielt, war verständlich. Das aber reizte diese so sehr, dass sie sich eines Tages zu der Bemerkung hinreißen ließ: „Du gehörst sowieso nicht auf diese Schule, und ich werde schon dafür sorgen, dass du hier rausfliegst.“ Ein solcher Satz von einer Nazilehrerin dem Kind eines Widerstandskämpfers gegenüber war ein harter Brocken. Wir waren grade mal 12-13 Jahre alt und empört darüber, zugleich hat es uns aber auch verängstigt. So waren wir sehr zufrieden, als wir diese Lehrerin bald nicht mehr hatten. Was damals wirklich passiert war, erzählte mir Agnes erst etwa 35 Jahre später – kurz vor ihrem viel zu frühen Tod. Ihre alleinerziehende Mutter habe sich von der Situation völlig überfordert gefühlt, sei daher zu meinem Vater gegangen und habe ihn um Hilfe gebeten. Der sei in die Schule gegangen, habe dort auf den Tisch geschlagen und dafür gesorgt, dass Frau Dr. Roth aus der Klasse genommen wurde. Er hatte mir das nie erzählt.
So weit, so gut. Die Jahre gingen ins Land, und als wir 1951 aus den Sommerferien zurückkommend die Unterprima (12. Klasse) beginnen sollten, waren wir sehr gespannt, wen wir wohl als Klassenlehrer:in bekommen würden. Die Tür ging auf, und hereinkam – Frau Dr. Roth. Starr vor Entsetzen ließen wir die erste Stunde über uns ergehen. In der Pause brach dann die Hölle los. Wir waren außer uns. Die letzten beiden Jahre unserer Schulzeit – mit dieser Frau? Das konnte, das durfte – schon um Agnes’ willen – nicht sein! Aber was konnten wir tun?
Ich sagte: „Wir streiken!“ Ich weiß noch, wie viel Angst und Abwehr dieser Vorschlag auslöste. Für so etwas wurde man doch von der Schule verwiesen! Bis ich schließlich sagte: „Die können nicht eine ganze Klasse aus der Schule werfen. Wenn wir alle zusammenhalten, kann uns nichts passieren.“ Das leuchtete ein. Also streikten wir.
Wir hatten keine Ahnung, wie man so etwas macht, alles, was wir wussten war, dass man sich dann weigert zu arbeiten. Arbeiten in der Schule heißt: Bücher lesen, in Hefte schreiben, Antworten geben. Und so machten wir es instinktiv durchaus richtig: Wir räumten unsere Tische leer, setzten uns mit verschränkten Armen hin zum Zeichen, dass wir weder einen Federhalter noch ein Buch anrühren würden und – hielten unseren Mund. Letzteres war vermutlich das Richtigste. Denn wir teilten der nächsten Lehrkraft, die hereinkam, nur mit, dass wir so lange nichts tun würden, wie wir diese Klassenlehrerin hätten. Wir ließen uns weder auf Diskussionen ein – bei denen wir vermutlich den Kürzeren gezogen hätten – noch gaben wir eine Begründung ab. Wir streikten nicht nur, wir schwiegen auch eisern.
Das hielten wir auch in der Folge durch. Denn nun jagte eine Lehrerkonferenz die andere, immer wieder kamen Lehrkräfte zu uns, um mit uns zu verhandeln: „Nun seid doch mal vernünftig!“ Wir aber verhandelten nicht, wir schwiegen! Um 1 Uhr war die Schule aus, und wir gingen nach Hause. Ich hatte große Sorge, dass meine Klassenkameradinnen nun von ihren Eltern „umgedreht“ werden würden – ich selbst erzählte zuhause wohlweislich nichts. Aber nein: Am nächsten Tag ging es genauso weiter, alle machten mit. Wieder gab es Konferenzen, wieder wurden UnterhändlerInnen geschickt, wieder ließen wir uns auf nichts ein und schwiegen konsequent. Bis gegen Ende des Schultages schließlich der bei uns allen äußerst beliebte Professor Ungerer hereinkam.
Er war der Einzige, der uns anbrüllte: „Was glaubt ihr eigentlich, wer ihr seid!? Wen würdet ihr denn wohl geruhen, als Klassenlehrer zu akzeptieren?“ – „Sie!“ schallte ihm unisono entgegen. Er schwieg verblüfft. Dann sagte er, das müsse er sich erst überlegen, denn ob er sich in den zwei letzten Dienstjahren vor seiner Pensionierung noch mit einer solchen Klasse abmühen wolle, das wisse er noch nicht. Dann ging er. Und wir drückten unsere Daumen, denn etwas Besseres als ihn gab es an der ganzen Schule nicht.
Als er wiederkam, erklärte er sich unter Bedingungen bereit, uns zu übernehmen. Die Bedingungen waren alle so, dass wir sie getrost unterschreiben konnten: Offenheit und Ehrlichkeit, und wenn wir wieder etwas ausgeheckt hätten, wolle er das direkt von uns erfahren und nicht aus dem Kollegium. Wir stimmten erleichtert allem zu. Diese letzte Bedingung hatte natürlich den Sinn, dass er uns dann besser aus den Schlamasseln herausholen konnte, in die wir uns brachten – was er später einige Male auch getreulich getan hat. Und so hat uns dieser liebenswerte und gütige Mann – ein begnadeter Pädagoge – durch unsere letzten beiden Schuljahre begleitet und geleitet. Bis heute denken wir dankbar an ihn zurück.
Also: Schon sechs Jahre nach dem Krieg hat eine Mädchenklasse (!) in der Provinz (!) zwei Tage lang gegen eine Nazilehrerin gestreikt, und das mit Erfolg. Dass es erst ab 1968 die Auseinandersetzung mit der Tätergeneration gegeben habe, ist also ein Gerücht. Allerdings fand diese Auseinandersetzung eher punktuell und privat statt, in den Familien oder wie in dem erwähnten Beispiel, das möglicherweise nicht einmal ein Einzelfall war. Unserer Generation fehlte – im Gegensatz zu den 68ern – das ermutigende Vorbild einer aufbegehrenden amerikanischen Jugend, die in einer freiheitlicheren Tradition aufgewachsen war als wir. Vielleicht war dies der Grund, warum erst die 68er diese Auseinandersetzung in die Gesellschaft hineintragen konnten.
Nachspiel
Als die Direktorin der Karlsruher Lessingschule unsere Klasse zu unserem „diamantenen“ (60.) Abitursjubiläum einlud, konnte ich nicht kommen, weil ich nicht in Deutschland war und schickte ihr daher den obigen Text für die Annalen der Schule. Was ich ihr nicht schickte, war das Nachspiel, das die Geschichte hatte.
Unsere Klasse traf sich regelmäßig alle zehn Jahre zu unseren jeweiligen Abiturs-Jubiläen. So auch zu unserem 40. Jubiläum, da waren wir Ende 50, einige schon 60 Jahre alt und Agnes Frank war einige Jahre davor verstorben.
Wir saßen beisammen, es gab das übliche „Weißt du noch?“, und ich fragte: „Wisst ihr noch, wie wir gegen die Roth gestreikt haben?“ Leere Gesichter und die Frage: „Wovon redest du?“ Darauf ich: „Na, wir haben doch gegen die Roth gestreikt und uns den Ungerer erstreikt!“ Allgemeine Abwehr: „Das hat niemals stattgefunden“, „das bildest du dir ein“, „das hast du geträumt“. Niemand erinnerte sich!
Ich war völlig verdattert. In meiner Erinnerung lag dieser Schulstreik als großartiges Beispiel für das, was Solidarität vermag, als wirklich nichts, dessen man sich schämen oder was man deswegen verdrängen müsste. Ich konnte nicht glauben, dass sich niemand aus der Klasse daran erinnerte. Und: Ich erlebte zum ersten Mal, wie sozialer Druck die eigene Wahrnehmung verändern kann. Denn in diesem Augenblick hatte ich sogar vergessen, dass ich nur wenige Jahre zuvor und kurz vor ihrem Tod noch mit Agnes gesprochen hatte, bei welcher Gelegenheit ich ja erst von ihr über die Rolle meines Vaters bei dem Ganzen erfahren hatte. Ich saß da und überlegte ernsthaft, ob ich mir die Geschichte vielleicht wirklich nur eingebildet oder sie geträumt hatte.
Da erschien etwas verspätet und als Letzte Karin. Verzweifelt und noch bevor sie sich hingesetzt hatte, rief ich ihr schon zu: „Erinnerst du dich daran, wie wir gegen die Roth gestreikt haben?“ Und Karin antwortete trocken: „Na klar, das war doch das einzige Mal, dass diese Klasse zusammengehalten hat.“ Betretenes Schweigen ringsum, dann löste sich alles auf in Zweiergespräche.
In den folgenden Jahren überlegte ich mir mehrfach, was dieses Nachspiel bedeutete. Ich vermutete, dass dieses Vergessen ein Verdrängen gewesen sein könne, aber wenn ja, warum? Das wollte ich erst einmal überprüfen und konnte das zehn Jahre später bei unserem „goldenen“ (50.) Abiturs-Jubiläum, also 2003. Jetzt waren wir Ende 60, einige schon 70 Jahre alt und ich schlug ihnen vor, die Geschichte von unserem Streik zu erzählen, vielleicht würden sie sich dann ja wieder daran erinnern. Dem wurde zugestimmt und ich erzählte, diesmal auch von meinem Gespräch mit Agnes.
Alle hörten intensiv und nachdenklich zu, aber immer wieder gab es Kopfschütteln: Sie erinnerten sich nicht. Dann kam ich zu dem entscheidenden Satz, der sie ja seinerzeit zum Mit-Streiken ermutigt hatte: „Die können nicht eine ganze Klasse aus der Schule werfen. Wenn wir alle zusammenhalten, kann uns nichts passieren.“ Da rief Dorle plötzlich: „An diesen Satz kann ich mich erinnern! An sonst nichts, aber an den Satz erinnere ich mich!“ Da war sie, die zweite – wenn auch nur rudimentäre – Bestätigung meiner Geschichte durch eine Klassenkameradin.
Auch als ich fertig erzählt hatte, konnte sich niemand aus der Klasse erinnern. Ich versuchte noch – und hätte wissen sollen, dass das vergeblich sein würde – zu sagen, dass sie die Geschichte wohl verdrängt hätten. Aber da erntete ich klaren Widerspruch: Unsinn, das sei nur ihre Altersvergesslichkeit, die habe man mit 70 eben. Ich verzichtete darauf zu erwähnen, dass das zehn Jahre zuvor wohl kaum schon zugetroffen haben dürfte. Allerdings war ich jetzt sicher, dass es sich um Verdrängung handeln musste, aber wiederum: Warum?
Dass man etwas verdrängt, was einem unangenehm ist, wofür man sich schämt, was negativ ist, wovon man will, dass es nicht stattgefunden habe ist ja verständlich. Aber dies war doch eine positive Geschichte, wir hatten Mut gezeigt, waren solidarisch gewesen, wir hatten sogar Erfolg gehabt und erreicht, was wir wollten, wir konnten stolz auf uns sein – warum hatten meine Klassenkameradinnen das verdrängt?
Mir fallen zwei Gründe dafür ein, die jeder für sich, aber auch beide miteinander verschränkt eine Erklärung bieten könnten. Bevor ich die jedoch benenne, erinnere ich nochmal daran, zu welcher Alterskohorte wir gehörten. Wir waren alle Jahrgang 1933 oder 1934, hatten also unsere Kindheit und unsere Grundschulzeit in der Nazizeit verbracht, hatten den 2. Weltkrieg vom ersten bis zum letzten Tag miterlebt und waren von alledem auf die eine oder andere Weise geprägt worden, auch ich. Und wir alle hatten Eltern, die noch im Kaiserreich geboren und herangewachsen waren und die Prägungen, die sie in ihrer Kindheit und Jugend erfahren hatten, natürlich auf uns übertragen hatten. Das muss alles mit bedacht werden.
Der eine Grund ist ein nur scheinbar privater: Wir waren alle konfrontiert mit den gesellschaftlichen Erwartungen an uns als Mädchen und später Frauen und haben sie mehr oder weniger selbstverständlich übernommen. Zwar hatte ich mich schon als Kind dagegen gewehrt, aber doch nur in der Form, dass ich die Jungen beneidete ob der größeren Freiheit, die sie im Gegensatz zu Mädchen hatten. Den Lebensentwurf, den diese Erwartungen beinhalteten, hatte ich dennoch verinnerlicht. Dazu gehörte, dass man als junge Frau zwar nach dem Abitur einen Beruf ergriff, aber doch nur als Übergangsmaßnahme bis zur „eigentlichen“ Bestimmung als Ehefrau und Mutter. Deshalb war dieser Beruf auch gar nicht so wichtig, bei mir führte diese Einstellung dazu, dass ich mir erstmal gar keine ernsthaften Gedanken dazu gemacht hatte und prompt zunächst im falschen Beruf landete.
Zu dieser „eigentlichen“ Bestimmung aber, zu der die meisten Frauen meiner Klasse dann auch gefunden hatten, gehörte, dass ab dann der Ehemann das Sagen hatte. Er war der Ernährer und stolz darauf, wenn seine Frau nicht arbeiten musste, meist verbot er es ihr. Er bestimmte, wofür Geld ausgegeben wurde, denn er verdiente es ja. Ein eigenes Konto durftest du als Frau erst ab 1958 haben, fünf Jahre nach unserem Abitur. Und als Frau hattest du dich zu fügen. Du hattest ihm zu folgen, wohin er auch ging, ob du wolltest oder nicht, ob das die Trennung von deiner Familie oder deiner Heimat bedeutete oder nicht.
Du hattest dich in allem zu fügen, und das geht leichter, wenn man möglichen Widerstandsgeist gar nicht erst hat – oder verdrängt. Vielleicht musste frau deshalb auch verdrängen, dass sie jemals aufmüpfig gewesen war, zum Beispiel bei einem Schulstreik, der deshalb nie stattgefunden haben durfte. Ich selbst hatte mich im Gegensatz dazu allerdings mein Leben lang geweigert mich zu „fügen“. Vielleicht konnte ich mich deswegen daran erinnern.
Der zweite Grund ist eindeutig politisch und hat mit unserer sogenannten „Aufarbeitung“ der Nazizeit zu tun. Denn die fand in unserer Jugend natürlich überhaupt nicht statt, auch wenn unser Schulstreik das vermuten lässt. Wir waren im Grunde völlig unpolitisch, wussten zwar, dass die Nazizeit und die Nazis entsetzlich waren, nicht aber, dass und wie wir jetzt etwas politisch tun konnten. Unser Geschichtsunterricht endete beim Beginn des ersten Weltkriegs im Jahr 1914!
Zwar erinnere ich mich, dass wir in Geschichte von Montesquieu und der Gewaltenteilung gehört hatten, aber nicht, dass wir gelernt hätten, dass die mit unserer Geschichte, unserem neuen Grundgesetz, unserer Demokratie überhaupt etwas zu tun hatte. Wir wussten ja noch nicht einmal, dass es die Weimarer Republik gegeben hatte! Dergleichen Kenntnisse habe ich mir erst sieben Jahre später, ab 1960 während meines Zweitstudiums angeeignet, ob andere in meiner Klasse das je getan haben, weiß ich nicht.
Die eigentliche Auseinandersetzung zwischen uns Jüngeren und unseren Eltern aus der Tätergeneration begann tatsächlich erst in den 68ern, als die Debatten aus den Universitäten in die Gesellschaft überschwappten. Diese Auseinandersetzung war sehr schwierig, weil es ja bedeutete, mit den Eltern die Menschen, die man liebte, nun zu be- oder verurteilen. Dem auszuweichen, lag also nahe, vor allem wenn man als Frau mit Familie und Kindern mehr als genug zu tun hatte. Auch deshalb mag die Erinnerung an jenen Schulstreik störend gewesen und verdrängt worden sein. Aber es ist auch denkbar, dass eine Verquickung von beidem, der Rolle als Frau einerseits und als Kind, das seine Eltern nicht verurteilen möchte, andererseits zu dieser Verdrängung geführt hat.
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* Nationalpolitische Lehranstalten, in denen die künftige Elite des 3. Reiches von besonders linientreuen Lehrkräften herangezogen werden sollte









