Der dritte landesweite Aktionstag der Bewegung „No Kings“ in den Vereinigten Staaten – nach den Mobilisierungen im Juni und Oktober 2025 – hat mehr als 3.000 Orte umfasst: von großen Metropolen bis hin zu kleinen ländlichen Gemeinden. Nahezu 300 Organisationen beteiligten sich daran.

(Foto: U.S. Democratic Socialists)

Die Proteste vereinten unterschiedliche Anliegen: Widerstand gegen Donald Trump und seine als autoritär kritisierten Machtansprüche ebenso wie Kritik an Krieg, Rassismus und der als brutal beschriebenen Vorgehensweise der US-Einwanderungsbehörde ICE gegenüber Migrant*innen.

Die Mobilisierung zeigte sich kreativ und vielfältig – unter anderem in Tausenden handgefertigten Plakaten, die bei den Demonstrationen getragen wurden. Sie spiegeln eine Form „radikaler Freundlichkeit“ wider, wie sie von Jane Fonda beim zentralen Ereignis des Tages hervorgehoben wurde: einer Großkundgebung in St. Paul, Minnesota. Dort traten unter anderem Bruce Springsteen, Joan Baez und Bernie Sanders auf.

Bruce Springsteen bezeichnete Minnesota als „Inspiration für das ganze Land“ und spielte den Song „Streets of Minneapolis“. Das Lied ist dem Widerstand der Bevölkerung gegen ICE-Razzien gewidmet und erinnert an Alex Pretti und Renee Good, die bei Einsätzen ums Leben kamen. Währenddessen riefen Teile der Menge „ICE out now!“.

Auch in New York kam es zu einer großen Demonstration. Daran beteiligten sich unter anderem der Schauspieler Robert De Niro, die Generalstaatsanwältin Letitia James sowie der Bürgerrechtsaktivist Reverend Al Sharpton.

Weitere Eindrücke, Fotos und Videos der Proteste finden sich unter:
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