Ist Wohlstand für alle möglich?

16.06.2020 - Claus Meyer

Dieser Artikel ist auch auf Französisch verfügbar.

Ist Wohlstand für alle möglich?
(Bild von Reimund Bertrams auf Pixabay | CC0)

Wohlstand für alle hat es bisher nicht gegeben. Könnte es ihn geben? Möglich wäre es, wenn nicht Luxus für alle darunter verstanden wird. Wissenschaftler behaupten, dass alle Menschen auf der Erde noch satt werden können. Der Grund, warum es so viel Unzulänglichkeiten gibt, liegt allein in der Psyche des Menschen. Sie können oder wollen immer noch nicht begreifen, dass es an ihnen selbst liegt, weil sie nicht die vielen Mängel erkennen oder erkennen wollen.

Hier könnte helfen, wenn gerade diese wichtigen Themen in der Schulausbildung einen großen Platz einnehmen würden. Das Thema „Wirtschaft und Soziales“ sollte als Unterrichtsfach unbedingt eingeführt werden. Dazu gehört auch das Wissen um das Geldsystem und dessen Auswirkungen.

Mit solchen Kenntnissen über die großen Erpressungen und Unterdrückungen, die Geld verursacht, wäre es wohl schon längst in der heutigen Form abgeschafft. Das hat schon Henry Ford erkannt, der meinte: „Wenn die Menschen das Geldsystem verstehen würden, gäbe es sofort eine Revolution.“ Weiterhin dazu gehört auch das Kümmern, das Erkennen von Abhängigkeiten und Zusammenhängen. Hier erweist sich ein schönes deutsches Sprichwort: “Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr.“ Und das bewahrheitet sich auf ganzer Linie.

Den Erwachsenen fehlt wohl die Zeit und die Lust, sich damit zu beschäftigen. Daher gehört es in die Schule. Auf der Erde hat der Mensch so viel Schäden verursacht, die wohl nur durch größte Zusammenarbeit mit der Natur, noch behebbar sind. Es handelt sich dabei anscheinend wie um eine Epidemie, die sich auch auf der ganzen Welt verbreitet hat.

Bei diesem heutigen eingeschränkten Denken steht alles immer unter dem Thema Bezahlbarkeit. Immer nur die Frage, ob wohl für irgendwelche Änderungen viel oder weniger Geld ausgegeben werden darf. Und das zu der Zeit, wo die Klimakrise vor der Tür steht. Am menschlichen Gehirn wird es wohl nicht liegen, es fehlt das Interesse und das Begreifen, das eben nicht gelernt wurde. Daher fehlen diese Kenntnisse. Dagegen wird heute diskutiert, ob man wohl wieder Urlaubsreisen durchführen könne, wogegen in anderen Ländern der Hunger vor der Tür steht.

Die Gehirne der meisten Menschen sind sicher für ein Umdenken bei menschlichen Beziehungen genügend aufnahmefähig. Hier hat sich aber eine Art Grundeinstellung eingenistet, um sie wieder aus den Köpfen zu verdrängen. Und diese Unkenntnis versetzt viele in eine Abhängigkeit, die eigentlich nicht mehr der heutigen Zeit entspricht. Es ist ein Mangel an Ausbildung und auch Bildung, der den Wohlstand für alle verhindert. Unter der Voraussetzung einer erweiterten Bildung besteht sicher die Möglichkeit, dass dieser Wohlstand doch noch Realität werden könnte. Natürlich nur, wenn zusätzlich das Kümmern um die Erde, die Natur, eine wichtige Stelle einnimmt. Die Menschen haben bei ihrem Luxuswahn wohl geglaubt, dass alles nur zu ihrem Vergnügen bereitgestellt wird.

Die Lernphase ist also noch ziemlich groß, wogegen Wissenschaftler schon Jahrzehnte auf die entstehenden Schwierigkeiten hingewiesen haben. Aber mit echtem Kümmern und dieser erweiterten Ausbildung sollte ein Wohlstand für alle noch möglich sein. Es müssen innerhalb der Ausbildung diese so wichtigen Themen des Miteinander intensiv studiert werden. Man muss begreifen, dass heute unter Wirtschaft und Börse nur das Vermehren von Geld verstanden wird, es geht nie um Wohlstand. Da herrscht in Afrika nicht ein Mangel an Nahrung, es herrscht aber bei den Hungersnöten eigentlich um Mangel an Geld. Dabei ist Geldbeschaffen doch ziemlich einfach, wie die heutige Zeit zeigt, also liegt es am Wollen.

Die Rücksichtslosigkeit hat ein Artensterben verursacht, 50 % aller Tierarten sind ausgestorben. Da steht Wettbewerb so hoch im Kurs, jedoch nicht Wohlstand. Da werden in Südamerika riesige Landstriche abgebrannt, nicht für Menschen, nur für den Umsatz.

Das machen also Menschen mit Menschen. Nichts ist wichtiger, als dass in der Schule die Ursachen und Folgen des heutigen Verhaltens der Menschen diskutiert und erkannt werden. Die Jugend ist hier sicher aufnahmefähiger. Wenn dann jene ins arbeitsfähige Alter kommen, so sind sie dann hoffentlich geprägt, um sich weiter zu kümmern. Hoffen wir, dass dann zusätzlich durch die direkte Demokratie die Verantwortung auf die Menschen übertragen wird, die sich kümmern. Nur bei einem echten Miteinander mit den heute so ausgebeuteten Menschen und der Natur darf allen noch ein Recht auf Leben zugestanden werden.

Kategorien: International, Meinungen, Politik, Wirtschaft
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