Julian Assange auf Kaution freilassen

04.04.2020 - Pressenza Berlin

Dieser Artikel ist auch auf Französisch verfügbar.

Julian Assange auf Kaution freilassen

„DIE LINKE fordert angesichts der Corona-Pandemie eine sofortige Freilassung von Julian Assange auf Kaution. Das Risiko, dass sich der Journalist und Gründer der Enthüllungsplattform WikiLeaks in britischer Auslieferungshaft mit dem Covid-19-Virus infiziert, ist hoch. Angesichts seiner extrem angegriffenen Gesundheit nach jahrelanger Isolation ist Julian Assange besonders anfällig für eine Lungenerkrankung“, erklärt Sevim Dagdelen, Außenpolitikexpertin der Fraktion DIE LINKE und Mitglied im Auswärtigen Ausschuss, zum Kautionsantrag von Julian Assanges Anwälten.

Dagdelen weiter: „Julian Assange stellt keinerlei Gefahr für die Öffentlichkeit dar und ist im Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh in London nur inhaftiert, um seine Auslieferung an die USA sicherzustellen, wo ihm wegen der Enthüllung von Kriegsverbrechen eine Gefängnisstrafe von 175 Jahren droht. Der Journalist muss freikommen, damit er genesen und sich angemessen auf das weitere Auslieferungsverfahren vorbereiten kann, das am 18. Mai fortgesetzt werden soll. DIE LINKE hofft auf eine rasche und positive Entscheidung des Westminister Magistrates Court über den Kautionsantrag des Anwaltsteams von Julian Assange.“

Kategorien: Europa, Kultur und Medien, Menschenrechte, Pressemitteilungen
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