Basierend auf Mitgefühl, Respekt vor anderen und dem Glauben an ein gemeinsames Band, das die ganze Menschheit verbindet, ist Ubuntu eine Philosophie und eine Lebensweise im subsaharischen Afrika. Seit jeher sind Völker wie die Bantu, Bakongo, Zulu und Xhosa Südafrikas, die Yuruba und Ausa Nigerias durch diese Werte verbunden, wenn auch in einer Vielzahl von Sprachen und Dialekten.

Könige, Königinnen und Stammesführer, wie Sundiata Keita in Mali und Königin Nzinga in Angola, engagierten sich für die Verbesserung der Gesellschaft und die Bekämpfung der Sklaverei auf der Grundlage von Werten der Solidarität und Brüderlichkeit und zeigten, dass es trotz interner Konflikte immer einen anderen Weg zur Wahl gab.

Tatsächlich ermahnt uns Ubuntu, einander zu unterstützen und zu helfen und sagt: „Ich bin, weil wir sind“ und „Ich bin, was ich bin, weil wir alle sind“. Die Philosophie des Ubuntu inspirierte Gandhi während seines Aufenthaltes in Südafrika und Nelson Mandela im Kampf gegen die Unterdrückung seines Volkes. Es ermöglichte ihm, ohne Rache und Blutvergießen dem wilden Regime der Apartheid zu entkommen, und schuf das außerordentliche Instrument der Wahrheits- und Versöhnungskommission, ein Beispiel, dem später andere Völker folgten.

Übersetzung aus dem Italienischen von Lorenzo Molinari

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