Afrika: eine Geschichte zum Wiederentdecken

19.08.2018 - Valentin Mufila

Dieser Artikel ist auch auf Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Griechisch verfügbar.

Afrika: eine Geschichte zum Wiederentdecken
Altes Dogon Dorf (Bild von Wikimedia Commons)

Valentin Mufila, Musiker und künstlerischer Leiter der multikulturellen Sozialgenossenschaft Ballafon in Varese, Italien, ist ebenfalls ein leidenschaftlicher Kenner der afrikanischen Geschichte. Diese Geschichte wurde durch den Kolonialismus ausgelöscht, um Gräueltaten und die systematische Plünderung der Reichtümer des afrikanischen Volkes zu rechtfertigen, um sie als zivilisationsbedürftige Wilde darzustellen. In einer Reihe von Artikeln wird Valentin Geschichten und Charaktere erzählen, die von der „offiziellen Version“ der Europäer verdeckt werden.

Diese Geschichten über Afrika vor dem Kolonialismus beginnen mit dem Volk der Shona im südlichen Afrika, das zusammen mit den Ägyptern einer der größten Baumeister war, die Afrika je gekannt hat. Diesen Menschen verdanken wir schöne und grandiose Bauwerke wie die Schlösser von Mwene Mutapa, die sich im heutigen Simbabwe befinden.

Dann werden wir über das Königreich Kouch sprechen, das eine wichtige Rolle bei der Geburt Ägyptens spielte, wie etwa 3000 v. Chr. der Pharao Narmer, eine Kouchita, die aus dem heutigen Sudan kam, Ober- und Unterägypten vereinigte. Wir werden die kleinen Pyramiden des Sudan und den großen Tempel von Defufa sehen, die nach den neuesten Entdeckungen die ältesten in Afrika sind. Das Königreich Kouch, auch Nubien genannt, war zunächst ein großer Freund Ägyptens und wurde dann sein schlimmster Feind wegen des Goldes, das es im Gegensatz zu Ägypten im Überfluss besaß.

Wir sprechen über die Dogon oder (Ndogoni) Menschen in Mali, bekannt für ihre fortgeschrittenen Kenntnisse auf dem Gebiet der Astronomie, die die moderne Wissenschaft bis heute nur schwer verstehen kann, und über Ghana, das ein riesiges Imperium geschaffen, und eine sehr wichtige Seite in der afrikanischen Geschichte geschrieben hat.

Wir folgen der epischen Geschichte der Mandes, eines der größten Reiche Westafrikas nach dem Fall Ghanas, und wir treffen den legendären König Soundiata Keita, der zu Beginn des XIII. Jahrhunderts Menschen und Clans vereinte und revolutionäre Ideen von Freiheit und Gleichheit verkündete.

Wir werden dann die großen afrikanischen Widerständler wie Königin Nzinga von Angola kennen lernen, die im siebzehnten Jahrhundert als erstes Staatsoberhaupt einen Plan gegen die Sklaverei entwickelte, während die Portugiesen, Niederländer und Italiener um die Kontrolle der Häfen kämpften, und die Königin von Ghana Yaa Asantewa, die für ihr Volk gegen die britische Invasion kämpfte.

Es wird auch Raum für die Geschichte des goldenen Hockers geben, der den Ashanti heilig ist und von den Briten gestohlen wurde.

Wir lernen die Herrschaft von Aksoum in Äthiopien mit seinen prächtigen Gebäuden, seinen Kaisern und Königinnen kennen und entdecken die außergewöhnliche Geschichte der kongolesischen Kimpa Vita, genannt die afrikanische Jeanne d’Arc: 1706 auf dem Scheiterhaufen verbrannt, kämpfte sie gegen Kolonialismus und Sklaverei und erweckte das Gewissen seines Volkes, der Bakongo und vieler anderer.

Übersetzung aus dem Italienischen von Lorenzo Molinari

Fortsetzung:
Afrika, eine Geschichte zum Wiederentdecken. 1- Die großen Zivilisationen des südlichen Afrika

Kategorien: Afrika, Indigene Völker, Kultur und Medien, Meinungen
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