Spanien versucht alles um Referendum zu stoppen, jetzt mit Gewalt

01.10.2017 - Barcelona, Spanien - Krystyna Schreiber

Dieser Artikel ist auch auf Englisch verfügbar.

Spanien versucht alles um Referendum zu stoppen, jetzt mit Gewalt
(Bild von Xavi Belda)

Zu Beginn verlief alles friedlich. Trotz Regen standen an vielen Schulen wahlbereite Bürger seit früh am Morgen vor den Wahllokalen Schlange. Allgemeines Wahlrecht ist heute Morgen vom Regierungsminister und Außenminister angekündigt worden. Damit können alle Bürger abstimmen, auch wenn ihr Wahllokal nicht öffnen kann.

Ein spezielles System sichert, dass nur einmal gewählt werden kann. Zusätzliche Expertenkommission überwacht den Wahlablauf. Nur Briefumschläge konnten nicht ausreichend nachgedruckt werden. Aber geheimes Wahlrecht bleibe garantiert.

Zu Beginn verlief alles friedlich. Mossos (Mossos d’Esquadra die katalonische Polizei) registrierten einige Wahlhelfer aber gingen dann weg. Im späteren Verlauf begannen Guardia Civil, paramilitärische Polizeikräfte, die von der spanischen Zentralregierung geschickt wurden, Wahllokale zu stürmen. Immer mehr Menschen strömen zu den Wahllokalen und versuchen Guardia Civil und Policia Nacional mit Rufen „Votarem!“ „No passaran!“ („Wir werden wählen!“ „Lasst sie nicht durch“) vom Eindringen in Wahllokale abzuhalten.

Kategorien: Europa, Politik
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