Der Heldenstaat, das Spiegelprinzip und warum Krieg überflüssig wird, auch wenn es gerade nicht so aussieht.
Wie komme ich dazu, von einem Zeitalter des Friedens zu sprechen? Während meines gesamten Lebens befand sich mein Land fast ununterbrochen im Krieg. In einer meiner frühesten Erinnerungen sitze ich mit meinem Vater vor dem Fernseher und wir sehen Bilder von Gewehren und Panzern im Vietnamkrieg. Er war so wütend, dass er vom Stuhl aufsprang und den Bildschirm anschrie.
Die wenigen Friedensjahre nach dem Vietnamkrieg endeten mit den Kleinkriegen, den verdeckten und Stellvertreter-Kriegen der Reagan-Bush-Ära: Granada, Nicaragua, El Salvador, Panama, Angola, Libyen, Libanon, Honduras, die Philippinen, Kuwait. Dann kamen Clintons Kriege: Bosnien, Serbien, Kosovo, Somalia, Haiti, Afghanistan, Sudan (Operation Unbegrenzte Reichweite) und Irak (Operation Wüstenfuchs). Aus dem leisen Köcheln der Nach-Vietnam-Konflikte kochte schließlich nach 9/11 unter George W. Bush der Krieg gegen den Terror auf, begann in Afghanistan und Irak (und benachbarten Ländern), plus Somalia und die Philippinen, und damit brach das Zeitalter des grenzenlosen globalen Kriegs an. Als nächstes kam Obama und fügte größere Militäroperationen in Libyen und Syrien hinzu, und weitete Bushs nach wie vor schwelenden Drohnenkriege im Yemen, in Somalia, Pakistan und anderswo aus. Trump führte die meisten dieser Operationen fort, ebenso Joe Biden, der den Stellvertreterkrieg gegen Russland durch die Ukraine beisteuerte und Israels Genozid im Gazastreifen unterstützte.
Und nun haben wir also Donald Trump, der – seinen zahllosen Anti-Kriegs-Wahlkampfreden zum Trotz – den weltweiten Generalkrieg seiner Vorgänger weiterführt und einen katastrophalen neuen im Iran begann. Nicht zu vergessen seine Kampagne in ganz Lateinamerika, vorgeblich gegen den Drogenhandel: »Operation Völlige Vernichtung.«
Wie kann – bei diesen geschichtlichen und gegenwärtigen Ereignissen – die Verkündung eines Friedenszeitalters mehr als ein frommer Wunsch sein?
Erstens: weil Krieg nicht mehr funktioniert. In gewisser Weise hat er nie funktioniert, aber beim Irankrieg wird das so offensichtlich, dass nicht mal Donald Trump es ignorieren kann.
Pragmatische Kritiker der amerikanischen Imperialkriege merken gern an, dass die Vereinigten Staaten seit dem Zweiten Weltkrieg keinen Krieg mehr gewonnen haben. Korea, Vietnam, Irak, Afghanistan, Syrien, Libyen … Jedes Land befand sich nach dem Krieg in einer schlechteren Verfassung als zuvor. In keinem davon wurden die vorgegebenen Ziele erreicht.[1]
Aber klar: Gemessen an den eigentlichen Zielen – wie der Bereicherung von Rüstungsfirmen, dem Verbreiten von Chaos oder der Rechtfertigung von Überwachung und Kontrolle im Heimatland – , waren diese Kriege bewundernswert erfolgreich. Trotzdem hätte der Aggressor sicher gern einen Anschein von Sieg erweckt. Warum ging das nicht? Warum kann das stärkste Land der Welt nicht einmal einen Krieg gegen weit schwächere Gegner gewinnen? Wenn es nur Vietnam wäre oder nur Irak, könnten wir das als Ausnahme abtun. Aber jeder Krieg? Es muss einen tieferliegenden Grund geben, warum Krieg nicht mehr so funktioniert, wie er das früher getan hat.
Das historische Zusammentreffen zwischen dem letzten »erfolgreichen« Krieg und dem Anbruch des Atomzeitalters zeigt eine wichtige Spur auf. Der sowjetische Atombombentest 1949 beendete die Ära des totalen Kriegs. Zuvor war Jahrtausende lang die völlige Zerstörung des Feinds eine gangbare Möglichkeit, einen Konflikt zu lösen – die zivile Infrastruktur zerstören, die Bevölkerung dezimieren oder sogar jeden Mann, jede Frau und jedes Kind töten. All das hörte auf mit der Bombe: Die Doktrin der gegenseitig garantierten Zerstörung und die Bedrohung durch radioaktive Verseuchung und den nuklearen Winter machte den totalen Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und der Sowjetunion unmöglich.
Bestimmte Länder haben noch nicht gemerkt, dass Sieg durch Gewalt nicht mehr auf der Speisekarte steht. Sie müssen das womöglich auf die harte Tour lernen.
Das dem Gleichgewicht des Schreckens[2] zugrunde liegende Prinzip ist Interdependenz, gegenseitige Abhängigkeit. Diesen Begriff würde ich gern weiterführen und »Interbeing« [Mit-Sein] nennen; die Basis von Friedensbewusstsein. Es bedeutet, dass wir in Wirklichkeit nicht getrennt sind, dass unser ganzes Sein auf Beziehung beruht. Im Fall des Atomkriegs ist das offensichtlich: Was wir dem anderen antun, tun wir auch uns selbst an. Im Fall des konventionellen Kriegs ist es weniger offensichtlich – oder war es wenigstens.
Das Gleichgewicht des Schreckens hängt nicht mehr von Atomwaffen ab. Bei asymmetrischem Kriegsgeschehen (wie zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran) trägt natürlich die schwächere Seite die Hauptlast an Opfern und physischer Zerstörung. Dennoch kann das stärkere Land nicht wirklich gewinnen. Das sehen wir jetzt. Der Iran hat keine Atombomben, aber er könnte genügend Energie-Infrastruktur zerstören, dass die Industrie der Welt kaputtgeht. Mangelnde Energieversorgung, unterbrochene Lieferketten, zusammenbrechende Lebensmittelproduktion, finanzieller Kollaps und zivile Unruhen würden einem umfassenden Krieg auf dem Fuße folgen. Zwei Faktoren geben dem Iran und ähnlichen Ländern den längeren Hebel in die Hand: Erstens ist Militärtechnik wie Raketen und Drohnen leichter erhältlich als je zuvor. Zweitens ist die Welt so eng verflochten, so technisch und wirtschaftlich untereinander abhängig, dass ein Schaden an irgendeinem ihrer zentralen Knotenpunkte sich auf das gesamte System auswirkt.
Was passiert, wenn die Lösungsmöglichkeit, den Feind einfach auszulöschen, nicht mehr verfügbar ist? Man muss zu irgendeiner Art von Verständigung gelangen. Dazu muss man die Lage aus dem Blickwinkel der anderen zumindest ein klein wenig verstehen. Und man muss überhaupt anerkennen, dass sie eine berechtigte Sichtweise haben, dass sie nicht einfach eine Horde tobender Orks sind. Man muss ihr Menschsein anerkennen.
Krieg wird nicht nur durch Militärtechnologie und wirtschaftliche Abhängigkeiten überflüssig. Ich würde gerne sagen können, dass das sich hebende Bewusstsein unserer Zeit Kriege nicht mehr zulässt, aber das stimmt nicht ganz. Bewusstsein »hebt« sich nicht entlang einer Achse, auf der manche Menschen bewusster sind als andere. Es stellt sich die Frage: »Wessen bist du dir bewusst?« Wenn ich also von Bewusstsein rede, meine ich das bewusste Wahrnehmen des Interbeing. Oder nennen wir es das Spiegel-Prinzip: Was wir anderen antun, tun wir uns selber an.
Das Spiegelprinzip wirkt auf allen Gebieten. Wir entsorgen Unmengen Plastik in die Umwelt – und unsere Körper sind von Mikroplastik durchsetzt. Amerika übt im Ausland Gewalt aus – und erleidet ein hohes Maß an Gewalt im Heimatland (Waffengewalt, häusliche Gewalt, selbstzerstörerische Gewalt). Im persönlichen Umfeld merken wir ebenso, dass wir nicht immun sind gegen den radioaktiven Rückfluss des Leids, das wir anderen zufügen. Selbst wenn die, die wir schlecht behandelt haben, gar keine Rache üben, nagt das, was wir getan haben, von innen an uns. Und genauso leuchtet in uns das Gute, das wir tun.
Das Bewusstsein von Interbeing, Mit-Sein, wächst durch unsere direkten Erfahrungen, durch die Entdeckung der Quantentheorie, wie sehr die Wirklichkeit vom Beobachter abhängt, durch die Lehren der Ökologie, durch psychedelische Medizin, durch die Wiederbegegnung mit indigenen Weltanschauungen, durch die Enthüllungen von UFOs und Psi-Phänomenen, durch viele, viele Wege. In diesem Bewusstsein ist Krieg vollkommen sinnlos. Seine Begründungen klingen hohl, selbst wenn wir seine geopolitischen Voraussetzungen akzeptieren.
Das Spiegelprinzip wirkt auch in ganz alltäglichen Vorgängen. Beispielsweise verwahrlost die eigene Infrastruktur der Vereinigten Staaten, nachdem sie die Infrastruktur ganzer Länder über Jahre hinweg zerstört haben. Das ist natürlich eine Folge der Prioritätensetzung im Staatshaushalt. Aber auch da wirkt ein tieferliegendes Muster.
Krieg ist die logische Weiterführung der Gewohnheit, Probleme auszulagern, die eigentlich im Inneren liegen. Nun gibt es manchmal auch Probleme, die weit außerhalb liegen und mit Stärke gelöst werden können, und nur mit Stärke. Flucht vor einem Raubtier ist ein Beispiel dafür. Der Leopard greift die Antilope nicht wegen ihrer Opfermentalität an.
Meistens jedoch spiegeln äußere Probleme etwas Inneres. Dies anzuschauen ist unbequem, denn es bedeutet, die Eigenwahrnehmung zu verändern. Im Falle der USA heißt das: Zu untersuchen, wie die Handlungen unserer »Gegner« unsere eigenen Handlungen spiegeln, wird die Geschichte von Amerika als Heldenstaat kaputtmachen, die im Nachgang des Zweiten Weltkriegs geschmiedet wurde. Nach den 9/11-Angriffen fragte praktisch niemand mehr (zumindest nicht in Politik und Medien), welche US-Methoden und imperialen Systeme solchen Terrorismus überhaupt erst verursacht haben könnten. Nein, die einzige Erklärung war: »Das sind verrückte Fanatiker, die uns wegen unserer Freiheiten hassen.«
Probleme nach außen zu projizieren, führt unweigerlich zu ihrer Vernachlässigung. Wenn wir zum Beispiel Trumps Wahlsieg 2016 auf »russische Einmischung« zurückführen, sehen oder verstehen wir nie das Phänomen Trump und die Unruhen und Enteignungen, die es anheizten. Wenn die Demokraten seinen Sieg 2024 auf Bigotterie, Wahnsinn und Dummheit seiner Anhänger zurückführen, erkennen sie nie die gravierenden Mängel in ihrer eigenen Partei. Wenn wir für Krankheit nur die Erreger verantwortlich machen, betrachten wir nie die Ernährungsgewohnheiten oder Lebensstile, die den Boden bereiten, auf dem Erreger gedeihen. Wenn wir Kriminalität auf diese ganzen verkommenen Verbrecher schieben, schauen wir uns nie die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedingungen an – bei denen wir mitmachen –, die Verbrechen hervorbringen. Wenn ich die empörten Blicke, die ich abkriege, auf die Unhöflichkeit der Leute schiebe, werde ich nie erfahren, dass ich Hundekacke an der Hose habe.
Kriegshaltung ist Opferhaltung. Sie wehrt Selbstverantwortung ab und verlagert die Schuld auf andere. Paradoxerweise ist die Haltung des Helden dieselbe wie die Haltung des Opfers: Am Problem ist immer jemand anderes schuld. Der Held überwindet einen Schurken nach dem andern, externalisiert jegliches Übel und erkennt nie seine eigene Teilhabe an genau der Sache, die er bekämpft.
Bitte beachte, dass der Heros, wie ihn Joseph Campbell [Mythenforscher] darstellt, nicht ganz derselbe Held ist, über den ich hier schreibe. Der Heros Campbells ist jedoch selbstverständlich unreif, ein Knaben-Archetyp, kein Mann-Archetyp. Nach seiner Heldenreise muss der Heros in das nächste Reifungsstadium eintreten, in dem er die Begrenztheit seiner vorherigen triumphalen Herangehensweise an Herausforderungen gezeigt bekommt. Dennoch wiederholt er sie, jedes Mal mit stärkerer Reue, bis er endlich anschaut, was er zuvor nie untersucht hat. Er versteht, dass die Schurkenparade nur eine Begleiterscheinung seiner eigenen kriegerischen Wesensart war.
Betrachte die Welt als feindlich, und es werden Feinde auftauchen, um deine Betrachtungsweise zu bestätigen. Ob diese Feinde tatsächlich böse sind, ist ziemlich egal: Der Heldenstaat wird sie so darstellen. Er muss das tun, um seine Identität zu bewahren.
Diskussionen über die persönlichen Eigenschaften von Wladimir Putin, Saddam Hussein, Ali Khamenei usw. lenken nur ab. Der Held zieht sein Gegenstück nicht nur an, er produziert es auch. Die US-Vorgehensweise von Sanktionen, »maximalem Druck« und Raketen- und Drohnen-Angriffen schwächt die gemäßigten Stimmen in den Zielländern und stärkt die Macht militanter Extremisten, die dann im Nachhinein benutzt werden, um die Aggression zu rechtfertigen. Solche politischen Dynamiken illustrieren das größere Prinzip des Interbeing. Die Welt spiegelt uns zurück, wer wir sein wollen.
Indem der Heldenstaat den größten Teil seiner Aufmerksamkeit und Ressourcen für Probleme im Außen verwendet, übersieht er natürlich die blinden Flecken, die andererseits sichtbar wären, wenn er den Blick nach innen richten würde. So konnte es so weit kommen, dass Amerika – vormals ein starker Motor von Erfindungen und Entdeckungen, führend auf beinah jedem Gebiet der Technik und Industrie, der Bannerträger für Freiheit und Demokratie – so tief in Ungnade gefallen ist. Die Fäulnis wird gut sichtbar in Form von maroder Infrastruktur, Obdachlosenlagern und grundlegender Hässlichkeit der modernen gebauten Umwelt. Die weniger sichtbare Fäulnis ist sogar noch ernster: Epidemien chronischer Krankheit, Depression, Übergewicht und Unfruchtbarkeit, finanzieller Unsicherheit, Zerfall von Gemeinschaften, Einsamkeit, Kindesmissbrauch, häuslicher Gewalt und, womöglich am treffendsten, Sucht.
Keines dieser Probleme lässt sich mit Krieg lösen, aber die Kriegshaltung durchdringt jeden Aspekt der politischen Argumentation. Wir führen Krieg gegen Drogen, Krieg gegen den Terror, Krieg gegen Armut, Krieg gegen das Verbrechen. Wir nehmen unsere Probleme »in Angriff«, führen »Feldzüge« gegen sie. Wir mobilisieren unsere Truppen. Wir bekämpfen die Obdachlosigkeit. Wir ziehen gegen Defizite in die Schlacht.
Aber Terror ist ein Gefühl, Drogen sind Substanzen, und Obdachlosigkeit ist ein Zustand. Wogegen sollen wir da kämpfen? Wir müssen einen Stellvertreter einführen, den wir bekämpfen, jemanden, dem wir die Schuld geben können. Saddam Hussein! Die Drogenschmuggler! Blackrock!
Die Kriegssprache bietet einen Rahmen, den die Menschen verstehen, aber sie führt uns auf ewig in die Irre, indem sie einfache, oberflächliche, falsche Lösungen für das jeweilige Problem anbietet.
Es ist erleichternd, einen Übeltäter für die eigenen Probleme zu finden. Dann weiß man, was zu tun ist. Dann weiß man, wem man die Schuld geben kann. Dann weiß man, wen man bombardieren muss.
Die Identitäten von Held und Schurke auszutauschen, löst das Grundmuster nicht auf. Diese Herangehensweise wurde manchmal von der politischen Linken eingesetzt. Amerika ist nicht der Held, es ist das Monster. Der Schurkenstaat ist nicht Iran, wir sind es selber. Weiße sind nicht besser als Farbige, sie sind schlimmer. Die Industrie ist nicht der Wohltäter der Welt, sie ist ihr Zerstörer. Moderne Kulturen sind denen der Eingeborenen nicht überlegen, es ist genau andersherum. Den Spieß auf diese Weise umzudrehen, erfüllt einen nützlichen Zweck, nämlich die Schattenseiten des Helden zu enthüllen, die nicht erzählten Teile der Geschichte zu offenbaren. Die oben erwähnte Reifung des Heros erfordert, dass er sich selbst so erkenne, wie er gewesen ist. Die Rollen im Gut-gegen-Böse-Drama nur auszutauschen, trägt jedoch nichts zur Veränderung des Dramas selbst bei.
Die Unterdrückten werden zum Unterdrücker, das Opfer wird zum Täter, der Held wird zum Schurken, die Lösung wird zum Problem, alles dreht sich endlos im Kreis, bis wir Teil einer neuen Geschichte werden.
Das Friedenszeitalter folgt einem anderen Drehbuch. Das Held-Schurke-Drama, das Opfer-Täter-Retter-Drama, das Wir-gegen-Die-Drama wird nie ganz verschwinden (frag einfach die Antilope). Aber es wird nicht mehr die Schablone für das Verstehen eines jeden Konflikts liefern. Wir werden andere Handlungsstränge auf die Bühne bringen, die auf Interdependenz, Interbeing und auf dem Spiegelprinzip gründen. Wir werden fragen: »Welche Bedingungen haben dich so gemacht, wie du bist?« »Wie habe ich zu diesen Bedingungen beigetragen?« »Was können wir gemeinsam tun, um sie zu verändern?« Es werden weiterhin Konflikte entstehen, aber wir werden nicht länger die Zeichentrick-Versionen echter Menschen und echter Staaten bekämpfen, die in den Farben unserer eigenen nicht verheilten Geschichte gemalt sind.
Wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf die Verletzungen und Krankheiten richten, die wir nicht länger nach außen projizieren, können wir endlich anfangen, sie zu heilen. Das Friedenszeitalter wird deshalb auch ein Gesundheits- und ein Wohlstandszeitalter sein. Alles, was dahinsiechte, während wir damit beschäftigt waren, einander zu bekämpfen, wird erstarken. Das gilt für jeden Einzelnen, es gilt für jede Familie, es gilt für jeden Staat, und es gilt für diese Erde.
Übersetzt von Ingrid Suprayan, Bobby Langer und Christa Dregger (Zeitpunkt). Die englische Originalfassung dieses Essays ist hier zu finden.
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[1] Ok, mir ist klar, dass ich übertreibe. Man könnte behaupten, dass der erste Irakkrieg und das Eingreifen in Serbien »erfolgreich« waren. Aber die Tendenz ist immer noch dieselbe.
[2] Vgl. zum Begriff: https://www.dw.com/de/gleichgewicht-des-schreckens/a-16287296










