AMI-E-S
C’est dans une tristesse plus profonde que l’Océan
Et une Espérance de transcendante plus élevée que le Ciel étoilé
que je vous annonce l’Envol de Markus vers la Lumière…
Merci de toute votre présence et de vos cérémonies d’Assistance pour l’accompagner sur l’Autre Rive.*
Mit diesen berührenden Worten von meiner lieben Freundin Claudie, Markus’ Lebenspartnerin, erwachte ich heute Morgen im Studienzentrum des Studien- und Reflexionsparks Punta de Vacas.
Markus Garin und ich lernten uns 1987 in Zürich kennen. Er war einer der ersten Aktivisten der Humanistischen Partei, die in jener Zeit eine Initiative nach der anderen ins Leben rief und in Zürich wie auch in Bern Demonstrationen und Kundgebungen organisierte.
Markus war kein Mann der vielen Worte. Von Anfang an drückte er sein Wesen durch sein Handeln aus: durch sein bedingungsloses Eintreten für Gewaltfreiheit und für die Welt, von der er stets träumte – aber auch durch die vielen materiellen Werke, die er schuf. Wo immer wir Humanisten einen begnadeten Handwerker brauchten, war Markus zur Stelle und packte mit an.
Später trennten sich unsere Wege für einige Jahre, bis wir uns 2008 im Studien- und Reflexionspark Attigliano wieder begegneten. Ich sehe dich noch heute vor mir, lieber Markus, wie du fragst: „Meinst du, ich kann hier die Bänke für den Saal machen?“
Ich glaube, dass Markus von da an eine neue Etappe seines Lebens begann. Mit unerschöpflicher Energie und Hingabe arbeitete er als äusserst talentierter Schreiner in seiner Werkstatt in der Schweiz an diesen Bänken, um sie schliesslich selbst mit seinem Lieferwagen nach Attigliano zu bringen.
Von diesem Moment an schien Markus ganz in seinem Schaffen aufzugehen. Wie berauscht widmete er sich der Entstehung seiner Werke für verschiedene Studien- und Reflexionsparks und vergass darüber alles andere um sich herum. So geschah es auch in seinem letzten Werk, den Bauplänen für den Saal im Park La Belle Idee. Bis ins kleinste Detail sah er diesen Saal und brachte dieses geistige Bild aufs Papier (oder in den Computer).
Lieber Markus! Du bist in deinen Werken, Du bist in den Orten, die du mitgestaltet hast – und auch in deinem Blick, den ich nie vergessen werde – in dieser unergründlichen, stillen und tiefen Verbindung zwischen uns und all jenen, die dir nahe standen.
Danke für deinen grossartigen Beitrag für das gemeinsame Werk!
Dani Horowitz
*
Freundinnen und Freunde,
Mit einer Traurigkeit, tiefer als der Ozean,
und einer Hoffnung, erhabener als der Sternenhimmel,
verkünde ich euch Markus’ Aufbruch ins Licht…
Danke für eure Anwesenheit und eure Zeremonien der Begleitung,
um ihn ans andere Ufer zu führen.










