Die sahrauische Menschenrechtsaktivistin Aminetu Haidar verurteilte die Tatsache, dass die marokkanischen Behörden sie daran gehindert hätten, die besetzte Westsahara zu verlassen.

Wie sie selbst in den sozialen Netzwerken öffentlich bekannt gab, hat sie geäußert: „Die marokkanische Polizei hindert mich am Flughafen Dakhla daran, ein Flugzeug nach Spanien zu besteigen.“

Dieser jüngste Akt der Unterdrückung und politischen Verfolgung beweist einmal mehr, dass Marokko weiterhin Grenzkontrollen, Einschüchterung und kollektive Strafmaßnahmen zum Einsatz bringt, um diejenigen mundtot zu machen, die für die Rechte des sahrauischen Volkes eintreten.

Aminetu Haidar ist ein Symbol des friedlichen Widerstands gegenüber der Besetzung und eine internationale Richtschnur für den  Schutz  der Menschenrechte. Dass man sie an der Reise hindert, ist kein Einzelfall: Es ist Teil einer systematischen Strategie, die darauf abzielt, die Stimmen der Sahrauis zu isolieren, zu zermürben, für illegal zu erklären.