Premiere von „Jenseits von Rache“ im IPB in Berlin

27.09.2016 - Berlin, Deutschland - Redacción Madrid

Dieser Artikel ist auch auf Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Griechisch verfügbar.

Premiere von „Jenseits von Rache“ im IPB in Berlin

Am Samstag, den 2. Oktober, am Internationalen Tag der Gewaltfreiheit wird der Dokumentarfilm Jenseits von Rache, auf dem Internationalen Kongress des International Peace Bureau uraufgeführt. Der Kongress hat das Motto Disarm!  For a climate of Peace. Die Premiere findet um 16.30 h in der Technischen Universität Berlin statt.

Álvaro Orus und Luz Jahnen, die Produzenten des Films werden anwesend sein.

Der Film wird gleichzeitig an verschiedenen anderen Orten in mehreren Ländern gezeigt.

Jenseits von Rache, ein Dokumentarfilm von Álvaro Orus und Luz Jahnen, erzählt anhand von persönlichen Geschichten, „wie Rache unsere Gesellschaft und unser Leben beherrscht“. Er eröffnet aber auch die Möglichkeit, den Weg der tiefen Versöhnung zu wählen, als Grundlage für eine persönliche Befreiung und eine Gesellschaft mit weniger Gewalt.

Die Macher des Films möchten in dieser Veranstaltung „durch die Stimmen der Frauen und Männer ein kleines Sandkorn für ein Klima des Friedens“ beitragen. Die Menschen im Film haben alle schmerzhafte Dinge erlebt, die ihr Leben gezeichnet haben. Sie sind sich bewusst, wie Groll und Rache sich in ihren Köpfen und in ihren Herzen fest gesetzt hat und ihr Leben bestimmen. Sie haben jedoch den Weg der Versöhnung gewählt, sie haben sich mit den Menschen versöhnt, die ihnen soviel Schmerzen zugefügt haben. Oft wurden sie aber auch dafür von ihrer Umgebung kritisiert und nicht verstanden.

Der Dokumentarfilm zeigt oft sehr intime Aussagen und so können die Autoren das Thema Rache in einem gesellschaftlichen und historischen Kontext sehen. Sie erforschen die Geschichte des Westens, um herauszufinden wie die Rache zu einer Institution werden konnte und wie sie zu einem fundamentalen Teil unserer Kultur geworden ist, sogar ein Teil der Kunst und der Religion.

Der Spanier Álvaro Orus hat bereits mehrere Dokumentarfilme gedreht, einige davon befassen sich eher mit gesellschaftlichen Themen, andere eher mit „psychologischen“, aber sie alle haben einen humanistischen Gesichtspunkt.

Für den Produzenten Luz Jahnen ist es der erste Ausflug in die Welt des Films, nachdem er sich viele Jahre mit den Themen Gewalt, Rache und Versöhnung beschäftigt hat.

Jenseits von Rache ist ein nicht kommerzieller Film, der durch Spenden von Menschen aus verschiedenen Ländern finanziert wurde. Er wird gratis zur freien Verfügung stehen.

Luz Jahnen und Álvaro Orus werden am Kongress teilnehmen und auch nach der Aufführung zu Gesprächen bereit stehen.

Übersetzung aus dem Spanischen von Marita Simon

Kategorien: Humanismus und Spiritualität, International, Kultur und Medien, Pressemitteilungen
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