Der kubanische Impfstoff steht im Juli bereit

29.03.2021 - Prag, Tschechische Republik - Gerardo Femina

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Der kubanische Impfstoff steht im Juli bereit
Danilo Alonso Mederos, kubanischer Botschafter in Prag. (Bild von Pressenza)

Interview mit Danilo Alonso Mederos, kubanischer Botschafter in Prag zu den Themen der Covid-19-Pandemie, der Impfstoffe und dem Recht auf Gesundheit.

Rund um den Globus gilt es den Kampf gegen die Covid-19-Pandemie zu gewinnen. Es gibt wichtige Fortschritte, aber leider auch große Widersprüche und Verzögerungen bei der Bewältigung dieses Problems. Wir haben erfahren, dass Kuba an der Herstellung eines Impfstoffs gegen Covid-19 arbeitet. Wann könnte dieser einsatzbereit sein?

Kubanische Forscher arbeiten seit Beginn der COVID-19-Pandemie unermüdlich daran, einen Impfstoff gegen diese Krankheit zu erhalten, die der Menschheit so viel Schaden zugefügt hat.

Heute verfügt das Land über fünf Impfstoffkandidaten: Soberana 01, Soberana 02, Abdala, Mambisa und neuerdings Soberana Plus.

Die dritte Phase des Impfstoffs Soberana 02 begann in den ersten Märztagen dieses Jahres und wird voraussichtlich im kommenden Juni abgeschlossen sein. Es ist der erste Impfstoff in Lateinamerika, der diese Studienphase erreicht hat. Wenn die Ergebnisse sich weiterhin so fortsetzen, bedeutet dies, dass dieser im Juli 2021 einsatzbereit sein sollte.

Was ist der mögliche Zeitplan für die Impfung aller Kubaner*innen?

Wenn die Phase III von Soberana 02 im Juni abgeschlossen ist, kann voraussichtlich im Juli mit der Impfung der gesamten kubanischen Bevölkerung begonnen werden, und es besteht der Wille und die Entschlossenheit, alle Kubaner*innen vor Ende 2021 zu immunisieren.

Das Land verfügt über die notwendigen Produktionskapazitäten, um in diesem Jahr 100 Millionen Dosen des Impfstoffs herzustellen. Damit ist es möglich, eine 100-prozentige Impfung der gesamten Bevölkerung zu gewährleisten und eine zusätzliche Menge zu haben, um Anfragen aus verschiedenen Ländern zu erfüllen.

Was halten Sie von dem Vorschlag, Patente auf Covid-19-Impfstoffe auszusetzen, der von Indien und Südafrika gefördert und von mehr als 100 Ländern unterstützt wird?

Die Frage der Patente und der Kommerzialisierung wissenschaftlicher Produktionen würde meiner persönlichen Meinung nach eine andere Sichtweise erfordern.

Obwohl es ein fairer Vorschlag ist, denke ich, dass es extrem schwierig ist, dass er sich durchsetzt, obwohl viele Länder ihn unterstützen. Es sind viele wirtschaftliche Interessen im Spiel, und es scheint nicht so, dass die transnationalen Pharmakonzerne und die wirtschaftlich mächtigsten Länder diese Idee durchführbar machen würden.

Es geht nicht nur um COVID-19, die Frage der Patente umfasst die gesamte wissenschaftliche Produktion in den verschiedenen Wissensgebieten und deren Kommerzialisierung.

Wissenschaft und Wissenschaftler*innen könnten eine bessere Welt aufbauen, die auf internationaler Zusammenarbeit basiert, in der Solidarität und nicht Egoismus vorherrschen würde.

Wenn es mehr Zusammenarbeit und eine gerechtere Verteilung der Ressourcen in der Welt gäbe, könnten Armut, Elend und Hungersnöte, unter denen heute Millionen von Menschen leiden, sicherlich beseitigt werden.

Europa hat große Zweifel an den technologischen Fähigkeiten anderer Staaten und daher ein gewisses Misstrauen gegenüber Impfstoffen, die nicht im Westen produziert werden. Wie sehen Sie das?

Diese Zweifel sind unbegründet und haben keine wissenschaftliche Grundlage. Dies geschieht nicht nur bei Impfstoffen, sondern auch bei vielen Medikamenten, die nicht von transnationalen Unternehmen entwickelt werden.

Einerseits kann dies mit dem Protektionismus dieser transnationalen Konzerne, der die Produktion ihrer Impfstoffe begünstigt und mit dem Markt zusammenhängen, den sie verlieren könnten.

Auch das neokolonialistische Denken, dem manche Menschen unterliegen und die Ungläubigkeit, dass Länder mit weniger Ressourcen in der Lage sind, wichtige Beiträge zu wissenschaftlichen Erkenntnissen zu leisten, mag eine Rolle spielen.

Auch die Massenmedien spielen bei diesen Zweifeln eine negative Rolle. Es wird nicht viel darüber verraten, was in Ländern geschieht, die zu anderen geographischen Gebieten gehören, die außerhalb des sogenannten Westens liegen.

Wenn man die Herkunft von Wissenschaftler*innen näher untersucht, die an Universitäten und Forschungszentren im Westen tätig sind, findet man viele renommierte Persönlichkeiten, die sich der Wissenschaft verschrieben haben, die in anderen Breitengraden geboren wurden und aus wirtschaftlichen Gründen in westliche Länder ausgewandert sind. In vielen Fällen haben sie diese Arbeitsplätze durch eigene Anstrengungen erlangt, in anderen aber auch durch bedeutende materielle Angebote, damit sie ihre Tätigkeit im Westen ausüben. Dies ist heutzutage allgemein als Brain Drain bekannt.

Die Daten zeigen, dass die Auswirkungen des Coronavirus in Kuba minimal gewesen sind.[1] Welche Maßnahmen wurden ergriffen, um die Ansteckungen klein zu halten?

Zunächst einmal ist die Gesundheitsversorgung ein Recht aller kubanischen Bürger*innen, das in der Verfassung verankert ist. Kuba hat ein nationales öffentliches Gesundheitssystem, das allen Kubaner*innen unabhängig von ihren wirtschaftlichen Möglichkeiten, ihrer Rasse, ihren religiösen und ideologischen Überzeugungen ohne jegliche Art von Diskriminierung eine kostenlose Gesundheitsversorgung garantiert.

In unserem Land ist Gesundheit nicht nur ein Recht, sondern eine Priorität. Es gibt nichts Wichtigeres als das menschliche Leben. Basierend auf diesem Prinzip werden keine Mühen und Ressourcen bei der Vorbeugung von Krankheiten und deren Behandlung gescheut.

Es ist verständlich, dass die Pandemie die wirtschaftliche Situation Kubas verschlimmert hat, denn zu der anhaltenden Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade, die die Regierung der Vereinigten Staaten unserem Land seit mehr als 60 Jahren auferlegt hat, kamen die Auswirkungen einer äußerst aggressiven US-Regierung gegen Kuba, die im vergangenen Jahr mehr als 240 neue Maßnahmen gegen das Land verhängt hat, um es zu ersticken und die Kubaner*innen dazu zu bringen, ihre Errungenschaften und ihre Souveränität aufzugeben.

In Kuba besteht der Zweck des Gesundheitssystems nicht nur darin, die Gesundheit der Bürger durch eine angemessene Behandlung zu gewährleisten, sondern auch eine rechtzeitige Prävention sicherzustellen. Diesbezüglich haben wir verschiedene positive Erfahrungen gemacht.

Der kubanische Impfstoff steht im Juli bereit

Impfstoff Soberana 02 im Phase III-Wirksamkeitstest in Kuba. (Bild von Lázara Hernández)

Erwähnenswert ist auch, dass der Anteil der Ärzte pro 1.000 Einwohner einer der höchsten der Welt ist. Kuba hat hohe Gesundheitsindikatoren, von denen viele denen westlicher Länder entsprechen und in vielen Fällen höher sind als die wirtschaftlich höher entwickelter Länder. Zu den wichtigsten Indikatoren gehören die Kindersterblichkeitsrate und die Lebenserwartung im Moment der Geburt.

Insbesondere ist die aktive Recherche ein Schlüsselelement im Umgang mit der COVID-Pandemie. Damit ist die Suche nach Personen gemeint, bei denen der Verdacht besteht, dass sie infiziert sein könnten, bevor irgendwelche Symptome bei ihnen auftreten. Dabei gilt es zu beachten, dass in Kuba mehr als 50 % der entdeckten Fälle asymptomatisch gewesen sind.

Eine weitere wichtige Maßnahme ist die frühzeitige Einweisung aller infizierten Personen ins Krankenhaus und die häusliche Quarantäne ihrer möglichen Kontaktpersonen, bis geklärt ist, ob diese sich angesteckt haben oder nicht. Dies verhindert die Übertragung der Krankheit im gesellschaftlichen Umfeld.

Dabei werden auch internationale Erfahrungen untersucht und viele der in anderen Ländern erfolgreich eingesetzten Maßnahmen sowie die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation angewendet.

Darüber hinaus werden die Protokolle für die Versorgung von Kranken und Intensivpatienten ständig weiterentwickelt und verfeinert.

Dabei kommen Medikamente zum Einsatz, die in der kubanischen biopharmazeutischen Industrie entwickelt wurden und gute Ergebnisse bei vergleichbaren Krankheiten erzielt haben. Darüber hinaus wurden Medikamente an die gesunde Bevölkerung ausgegeben, um ihren Immunitätsgrad zu stärken, damit sie im Falle einer Ansteckung besser auf die Krankheit vorbereitet sind, diese zu überwinden.

Bis heute haben sich mehr als 90 Prozent der erkrankten Kubaner*innen erholt, und die Sterblichkeitsrate in Kuba ist mit 0,6 Prozent eine der niedrigsten der Welt.

In Europa herrscht ein großer Mangel an Impfstoffen; in der Tschechischen Republik herrscht Ausnahmezustand, aber es gibt derzeit keine Möglichkeit, den russischen oder chinesischen Impfstoff zu verwenden. Was halten Sie von dieser Situation, die ich als den „kalten Krieg der Impfstoffe“ bezeichnen würde?

Diese Frage wird innerhalb der vorab erwähnten Themen teilweise beantwortet.

Vielleicht sollten die bestehenden Regulierungsbehörden und -mechanismen schneller und dennoch präzise und sicher sein. Wenn diese Impfstoffe ihre Wirksamkeit und Effektivität in Übereinstimmung mit den etablierten Normen nachgewiesen haben, gäbe es keinen Grund, sie nicht anzuwenden.

Die Pandemie hat keine Ideologie und die Impfstoffe auch nicht. Je länger die Immunisierung mit Impfstoffen hinausgezögert wird, desto mehr Menschen werden weiterhin erkranken und, was am traurigsten ist, desto mehr Menschen werden sterben.

Im vergangenen Jahr wurde Italien plötzlich auf verheerende Weise von dem Virus heimgesucht. Hilfe kam aus China, Russland und Albanien. Die Italiener waren bewegt von der Ankunft von Ärztinnen und Ärzten, und Krankenpflegern und Krankenschwestern aus Kuba, was können Sie uns über diese solidarischen Missionen berichten?

Internationale Solidarität ist ein Prinzip, das das kubanische Volk kennzeichnet. Für uns bedeutet Solidarität nicht, zu geben, was wir entbehren können, sondern das zu teilen, was wir haben.

Unser Volk war immer dankbar für die vielen Solidaritätsbekundungen, die wir in verschiedenen Momenten der Geschichte erhalten haben, und unsere Art, diese Dankbarkeit auszudrücken, besteht darin, all jenen unsere Solidarität anzubieten, die sie benötigen.

Seit den frühen Jahren der kubanischen Revolution gingen medizinische Brigaden in verschiedene Teile der Welt, um Naturkatastrophen oder Gesundheitsbedürfnissen in Ländern zu begegnen, die darum ersucht haben. Um nur einige Beispiele zu nennen, kann ich die Erdbeben in Pakistan oder Haiti oder den Ebola-Ausbruch in Afrika erwähnen. Kubanische Ärztinnen und Ärzte haben sich an die entlegensten Orte der Welt begeben, um zur Versorgung von Menschen in Not beizutragen.

Im Jahr 2005 wurde, ausgehend von den Wirbelstürmen, die die mittelamerikanische Region heimsuchten, die Brigade Henry Reeves gegründet, ein Kontingent von spezialisierten Mediziner*innen, die bei Katastrophen und schweren Epidemien in jedem Land eingesetzt werden können, das Hilfe benötigt. In den fünfzehn Jahren seit ihrer Gründung hat die Brigade ihre Spuren in der Welt hinterlassen.

Die COVID-Pandemie bildete da keine Ausnahme, und angesichts der internationalen Situation und der Anfragen aus zahlreichen Ländern ließ die Präsenz kubanischer Ärzt*innen nicht lange auf sich warten.

Ich kann Ihnen berichten, dass ihre Anwesenheit im Laufe des Jahres 2020 39 Staaten erreicht hat. Mehr als 550.900 Menschen wurden behandelt und 12.488 Menschenleben wurden gerettet. Mehr als 3.800 kubanische Gesundheitsfachleute haben daran teilgenommen, 61,2 % davon Frauen.

Zum ersten Mal baten europäische Länder um die Anwesenheit der kubanischen medizinischen Brigade, darunter auch Italien, dessen Volk unsere Ärzt*innen willkommen hieß, die mit ihrer täglichen Arbeit und dem den Kubaner*innen eigenen Charakter die Zuneigung der Italiener gewonnen haben.

Kubanische Ärzt*innen und medizinisches Personal sind ständig bereit, in jedem Land der Welt ihre Hilfe anzubieten. Aus diesen Gründen wurde das kubanische Ärztekontingent von zahlreichen Persönlichkeiten und Organisationen für den Friedensnobelpreis im Jahr 2021 nominiert.

Auf welcher Technologie beruht der Impfstoff Soberana 02?

Der Impfstoff Soberana 02 ist ein kombinierter Impfstoff, da er ein Antigen enthält, das mit einem Trägermolekül verschmolzen ist, um seine Stabilität und Wirksamkeit zu verstärken. Er verfügt über eine sehr sichere Technologie, da er eine technologische Plattform nutzt, die bereits bei anderen in Kuba hergestellten Impfstoffen erfolgreich eingesetzt wurde.

Bei seiner Entwicklung wurde ein Toxin an das Protein, mit dem das Virus an der Zelle haftet, angehängt. Seine Wirkung basiert auf einer Art von Antigen, das am Andockzapfen des Virus zur Anwendung kommt, der den Schlüssel bildet, mit dem der Erreger in die Zelle eindringt. Wenn das Virus also versucht, mit Hilfe dieses Proteins in die Zelle einzudringen, wird eine Immunreaktion gegen das Toxin, welches das Protein trägt, ausgelöst, wodurch der Eintritt in die Zelle blockiert wird.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass Soberana nur eine Kühlung zwischen 8 und 2 Grad benötigt. Das Antigen ist sicher, weil es nicht das lebende Virus, sondern nur Teile davon enthält, so dass es laut Experten eine Immunität erzeugt, aber keine größeren Reaktionen hervorruft und daher nicht extra gekühlt werden muss, wie andere COVID-Impfstoffe, die in anderen Labors entwickelt wurden.

Gibt es altersbedingte Einschränkungen bei der Verwendung? Kann er insbesondere auch bei älteren Menschen eingesetzt werden oder gibt es Altersgrenzen?

Bisher wurde keinerlei Beschränkung hinsichtlich des Alters für die Verwendung festgelegt.

Im Rahmen der Phase-III-Wirksamkeitstests wurde jedoch beschlossen, den Impfstoff ab dem 8. März 2021 innerhalb von 30 Tagen an 44.000 Personen zu verabreichen, um die Wirksamkeitsstudien abschließen zu können.

Für diese Phase-III-Studie wurden Personen zwischen 19 und 80 Jahren ausgewählt, obwohl spätere Studien mit den anderen Altersgruppen durchgeführt werden, die es ermöglichen zu bestätigen, dass es keine Altersbeschränkungen gibt.

Die Phase-III-Studie soll zeigen, dass der Impfstoffkandidat die Erwartungen und Anforderungen nicht nur der nationalen Zulassungsbehörde, sondern auch der internationalen Behörden erfüllt.

Werden 1 oder 2 Dosen verabreicht?

Die endgültige Entscheidung über die Anzahl der Dosen wird von den Ergebnissen der Phase-III-Studie abhängen.

Phase-II-Studien ergaben, dass nach den zwei Dosen mehr als 80 % der Geimpften eine positive Reaktion zeigten. Dieser Prozentsatz stieg auf 96 %, wenn eine dritte Dosis verabreicht wurde.

In Phase III werden einer Gruppe von Personen zwei Dosen verabreicht und sie werden drei Monate lang beobachtet. Eine weitere Gruppe erhält drei Dosen und wird ebenfalls nachbeobachtet, um die Studie abzuschließen und das Impfschema endgültig festzulegen.

Haben Sie irgendwelche Daten über die Wirksamkeit in Bezug auf die neuen Stämme oder Mutationen des Virus, die auftauchen?

Laut den kubanischen Forschern kann Soberana mit zwei Dosen Soberana 02 vor den Varianten des Virus schützen, die in verschiedenen Ländern aufgetaucht sind. Eine dritte Dosis Soberana Plus wird in Erwägung gezogen, um die Antikörperreaktion gegen das Virus zu verstärken.

Die Übersetzung aus dem Spanischen wurde von Klaus E. Lehmann vom ehrenamtlichen Pressenza-Übersetzungsteam erstellt. Wir suchen Freiwillige! 


[1] Seit Beginn der Pandemie Anfang März des vergangenen Jahres verzeichnet das Land bis heute (Sonntag, den 28. März 2021) insgesamt 72.503 Patienten, die positiv diagnostiziert wurden, davon sind 68.499 genesen (94,5%), zurzeit befinden sich 3.533 Menschen in klinischer Behandlung, es gab insgesamt 415 Verstorbene. Am Samstag, den 27. März gab es 919 neue Fälle, einen Toten und 802 als geheilt Entlassene. Und all dies bei einer Gesamtbevölkerung von ca. 11,5 Millionen.
Quelle: http://www.cubadebate.cu/noticias/2021/03/28/cuba-reporta-919-nuevos-casos-de-covid-19-un-fallecidos-y-802-altas-medicas/

Kategorien: Gesundheit, International, Interviews
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