Appell: Frau Merkel, erinnern Sie an Vitamin D!

19.02.2021 - Evelyn Rottengatter - Pressenza Muenchen

Appell: Frau Merkel, erinnern Sie an Vitamin D!
(Bild von YouTube / Screenshot)

Dr. med. Raimund von Helden ist niedergelassener Hausarzt und betreut in seiner Praxis in Lennestadt seit vielen Jahren Patienten erfolgreich mit der Vitamin D-Therapie. Aufgrund seiner äußerst positiven Erfahrungen damit setzt er sich für mehr Aufklärung über den wissenschaftlich belegten und trotzdem immer noch weit verbreiteten Vitamin D-Mangel ein und hat auch bereits mehrere Bücher dazu geschrieben.

In einem Appell auf YouTube wendet er sich nun an Bundeskanzlerin Angela Merkel, diese Erkenntnisse endlich auch der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In dem 8-minütigen Video fasst er einige der zahlreichen Studien und Erkenntnisse zusammen, die bereits vor Corona, aber auch während und im Zusammenhang mit der Pandemie entstanden sind: Eine Korrelation zwischen einem guten Vitamin D-Spiegel, der daraus resultierenden Anhebung des Immunsystems und einem milderen Krankheitsverlauf von Covid-19 ist angesichts der Datenlage nicht mehr von der Hand zu weisen.

Vier große Vorteile von Vitamin D

Bemerkenswert: Anstatt Kritik zu üben, erbittet sich Dr. von Helden von der Politik lediglich, das Thema Vitamin D einmal öffentlichkeitswirksam zu erwähnen. Denn die Beachtung des Vitamin-D Spiegels könnte erhebliche Vorteile für die Bewältigung der Krise mit sich bringen. Weniger schwere Krankheitsfälle würden das Gesundheitssystem entlasten, das Immunsystem der Bevölkerung hingegen schnell, einfach und sicher gestärkt werden. Dabei gibt es vier große Vorteile:

+ Vitamin D 5 mg ist bereits zugelassen für die Behandlung des Vitamin-D-Mangels.

+ Hausärzte wissen bereits, wann und wie man es einsetzt.

+ Wir benötigen kein neues Gesetz und keine Konferenz.

+ Die Kosten betragen nur wenige Euro!

Interessante Fakten aus dem Video

Eine Studie von 2016 stellte die Frage, ob in Europa ein „pandemischer“ Vitamin D-Mangel vorliegt und ergab, dass die Werte besorgniserregend sind und politischer Handlungsbedarf besteht.

Eine ebenfalls 2016 für das Robert-Koch-Institut erstellte Studie ergab, dass 30% aller Deutschen mangelhaft mit Vitamin D versorgt sind. Nur knapp 40 % sind ausreichend mit Vitamin D versorgt, die restlichen 60% teilen sich in suboptimal und mangelhaft auf. Besonders gefährdet sind dabei ältere Frauen.

Eine Studie rumänischer Wissenschaftler verglich für den Zeitraum März bis August 2020 die Zahlen von Covid-19 Toten (Quelle Worlometers) mit Daten der jeweiligen regionalen Sonneneinstrahlung (Quelle NASA) und kam zu dem Ergebnis, dass die Korrelation zwischen hoher Bewölkungsdichte (= geringere Vitamin D-Produktion) und erhöhter Mortalität signifikant ist.

Ein offener Brief von über 200 Wissenschaftlern und Ärzten aus aller Welt fordert den Einsatz von Vitamin-D zur Bekämpfung der Covid-19 Krise. Interessant dabei: Alle Unterzeichner geben auch die von ihnen empfohlene Einnahmedosis von Vitamin D an, sowie die Dosis, die sie selber täglich einnehmen (in IU = „International Units“, auf deutsch „Internationale Einheiten“, kurz IE).

Weitere interessante Daten und Fakten, darunter auch Studien aus Heidelberg, Frankreich und Italien, bei denen man Altersheimbewohnern hochdosiertes Vitamin D gab und bei Covid-19 Patienten auf der Intensivstation deren Spiegel in Kontrollgruppen verglich, sind im Video jeweils auch als Graphiken eingeblendet. Alle erwähnten Studien und Quellen sind in der Video-Beschreibung auf YouTube verlinkt.

Fazit des Appells

Entgegen immer wieder gestreuten Fake-News, Vitamin D sei schädlich, kann dies weder durch die zehntausend eigenen Behandlungserfolge, noch durch die internationale Datenlage bestätigt werden. Ein Heer von deutschen Arztpraxen steht zur Verfügung, um das Vitamin D-Problem anzugehen, innerhalb des bestehenden gesetzlichen Rahmens. Was jetzt benötigt wird, ist ein Impuls von der Politik.

Ein Satz von der Kanzlerin könnte alles in Gang setzen. Und sie könnte sich die Erfolge mit auf die eigene Fahne schreiben. Eine schnelle Beendigung der Krise kann nur im Interesse aller sein. Es ist nie zu spät, das Richtige zu tun! So kann man wohl den Aufruf von Dr. von Helden am besten zusammenfassen.

 

 

Über Dr. Raimund von Helden

Dr. med. Raimund von Helden studierte Medizin in Aachen und promovierte in der Kinderheilkunde im Bereich Onkologie / Endokrinologie. Seit 1984 ist er als Arzt, seit 1991 als Facharzt für Allgemeinmedizin und Diabetologie in Lennestadt (NRW) tätig.

2005 fiel ihm zum ersten Mal ein extremer Vitamin-D Mangel bei einer Patientin auf. Er begann, konsequent die Vitamin-D Spiegel seiner Patienten zu messen und entdeckte, dass sich der Mangel als Massenphänomen erwies.

Ausschlaggebend für sein weiteres Engagement war eine 2009 von ihm und Kollegen erstellte wissenschaftliche Publikation zur erhöhten Sterblichkeit bei Vitamin D-Mangel in Deutschland. Daraufhin gründete das private Institut VitaminDelta, eine unabhängige Verbraucherberatung unter ärztlicher Leitung zur Information der Öffentlichkeit.

2011 veröffentlichte er das Buch „Gesund in sieben Tagen: Erfolge mit der Vitamin-D-Therapie“, eine überarbeitete Neuauflage kam 2015 heraus, sie wurde auch auf Englisch übersetzt. Eine Liste aller Bücher von Dr. von Helden kann man hier einsehen.

Auf dem Portal Vitamin D Service informiert Dr. von Helden seit Jahren umfangreich über alle relevanten Fakten rund ums Thema, sammelt neuen Studien und Erkenntnisse und bietet einen Vitamin D-Rechner und andere hilfreiche Tipps und Tools an. Über seinen YouTube-Kanal publiziert er zudem regelmäßig Zusammenfassungen aller News zu Vitamin D.

Schlussgedanke: Vitamin D ist ein Menschenrecht

Im Grundgesetz Artikel 2 Absatz 2 steht: „Das Recht auf körperliche Unversehrtheit schützt die Gesundheit des Menschen (…) unter anderem vor (…) Körperverletzung“. Dr. von Helden argumentiert, dass Körperverletzung nicht nur physische Gewalt, sondern auch die monatelange Verweigerung von lebensnotwendigen Nährstoffen ist.

Die wenigsten Menschen schaffen es ohne Hilfe, den bereits anerkannten Normalwert von mindestens 30 ng/ml (Nanogramm pro Milliliter) ganzjährig hoch zu halten, was mit einer suboptimalen Versorgung des Immunsystems sowie einer erhöhten Krankheits- und Infektanfälligkeit einhergeht. Daher ist das Wissen um den eigenen Vitamin D-Wert und die daraus abzuleitende individuelle Supplementierung, abhängig von Körpergewicht, Alter usw., ein Menschenrecht.

Verfolgt man diesen Gedanken weiter, ergibt sich als logische Konsequenz: Ab sofort sollten alle Krankenkassen die Kosten für die Messung des Vitamin D-Spiegels und die daraus resultierende ärztliche Supplementierung und Therapie übernehmen. Es ergäben sich langfristig erhebliche Einsparungen im Gesundheitssystem durch mildere Krankheitsverläufe, nicht entwickelte Krankheiten und verhinderte Folgen von Vitamin D-Mangel.

Kategorien: Europa, Gesundheit, Menschenrechte, Politik, Video, Wissenschaft und Technologie
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