WENOMPA! GEFAHR! Maschinen in Betrieb

25.08.2020 - Guayaquil, Ecuador - Redacción Ecuador

Dieser Artikel ist auch auf Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch verfügbar.

WENOMPA! GEFAHR! Maschinen in Betrieb
(Bild von Carolina Zambrano: Mincaye Enqueri, Waorani-Krieger)

Die Ausweitung der Erdölindustrie hinterlässt Spuren in der heutigen Landschaft. Eine Fotoreportage aus dem Amazonas-Gebiet in Ecuador. 

Von Carolina Zambrano (Text und Fotografie)

Die Waorani sind eines der indigenen Völker, die im Amazonas-Regenwald leben. Man kennt sie als „Gemeinschaft des Erstkontakts“, da ihre Existenz der abendländischen Welt bis zu den 1950er Jahren gänzlich verborgen blieb. Das Gebiet, das schon ihre Vorfahren bewohnten, liegt zwischen den Flüssen Cuaray und Napo im tiefsten Regenwald von Ecuador. Im Jahr 1980 begann jenes Volk dafür zu kämpfen, dass der ecuadorianische Staat die Territorien anerkennt und freigibt – und erhielten dadurch die territorialen Rechte für ein Gebiet, das momentan 679´220 Hektar umfasst.

In ihren Wäldern leben viele nach ihren eignen Rhythmen und Gesetzen, darunter auch nicht kontaktierte Völker wie die Tagaeri und Taromenani – Gruppen, die sich für ein Leben in freiwilliger Isolation entschieden haben. Das einzige, das sie von der Zivilisation kennen, sind die Öl-  und Holzgewinnungsverfahren, die ihr Land zerstören und einnehmen und damit ihre Existenz bedrohen.

Man vermutet, dass weitere Aktivität von Ölgesellschaften in den Wäldern die Kultur der Waorani innerhalb von zwanzig Jahren ausrotten würde. Die Ölförderung begann in Ecuador in der 1970er Jahren und mit ihr die Eingrenzung und Zerstörung der natürlichen Umwelt. Außerdem verbreiteten sich viele Krankheiten, die die Integrität der an die Ölfelder angrenzenden Gemeinschaften bedrohten. Die Waorani tragen gegenwärtig ein Gefecht für die Verteidigung des Lebens DURANIBAI (ein Leben wie zuvor) aus – naturverbunden und nicht von Öl beeinträchtigt.

Text im letzten Bild:

Tapare lebt mit ihrer Familie am Ufer des Flusses Bameno – nahe des unberührten Gebiets, das die die Taromenani bewohnen. Ein Jahr vor diesem Foto wurde ihr  Sohn im Fluss von dem Clan getötet. Sie trägt die Lanze, die seinen Körper damals durchbohrte.

Boamano 2017

 

Carolina Zambrano ist Fotografin und visuelle Künstlerin, Mitbegründerin von @mujeresmirando und Mitglied von @fluxus_foto

 

Die Übersetzung aus dem Spanischen wurde von Chiara Pohl vom ehrenamtlichen Pressenza-Übersetzungsteam erstellt. Wir suchen Freiwillige!

Kategorien: Fotoreportagen, Indigene Völker, Südamerika
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