Warten auf Gerechtigkeit

30.05.2020 - Pressenza New York

Dieser Artikel ist auch auf Englisch, Italienisch verfügbar.

Warten auf Gerechtigkeit
(Bild von David Andersson)

Das amerikanische Bewusstsein ist wie ein Krebsgeschwür. Ein weiterer schwarzer Mann wird in Amerika durch die Polizei getötet, während wir verzweifelt auf Gerechtigkeit warten.

Wie kann der Gerechtigkeit in einem Amerika, das auf dem fleischgewordenen Rücken schwarzer Menschen errichtet wurde, jemals wirklich Genüge getan werden? Unsere afrikanische Geschichte wurde bewusst verborgen, damit unsere Versklavung gerechtfertigt werden konnte. Wir wurden dazu gemacht, das Bild eines Gottes anzubeten, der uns nicht ähnlich sieht. Wir sind immer noch der Gnade des Knies der Aufseher auf unserem Hals ausgeliefert. Wie weit sind wir von diesen „Sklaventagen“ entfernt? Nicht weit genug, wenn Polizeibeamte Schwarze wie George Floyd töten können und wir hier immer noch auf die Krümel der Gerechtigkeit von irgendjemandem hoffen.

Ich glaube nicht, dass es in Amerika jemals Gerechtigkeit geben wird. Nicht, wenn die Weißen uns das Land nicht übergeben.

Wenn wir wirklich irgendwo anfangen wollen, dann können wir dies tun, indem wir die Studienkredite für alle schwarzen Studierenden in den Vereinigten Staaten abschaffen. Es wird nicht gerecht sein, aber es ist ein Anfang. Außerdem wurden die Schulden für die Bildung der Schwarzen vor langer Zeit von dem ersten versklavten Afrikaner bezahlt, der jemals einen Fuß auf amerikanischen Boden gesetzt hat. Dann wurden sie immer und immer und immer wieder gezahlt. Ruhe in Frieden, George Floyd.

„Wir müssen nicht nur um unsere körperliche Gesundheit besorgt sein, sondern auch unsere emotionale Gesundheit wird ständig geschädigt, wenn wir all diese Videos von Schwarzen sehen, die beim Joggen ermordet werden. Schwarze Frauen, die in ihren Betten ermordet werden. Schwarze Männer, die wie Tiere auf den Straßen von Minneapolis ermordet werden. Das ist untragbar, und muss ein Ende haben“. Andrea Jenkins Mai 2020

Beitrag von Gabriella Callender, übersetzt aus dem Englischen von Elena Heim vom ehrenamtlichen Pressenza-Übersetzungsteam. Wir suchen Freiwillige! 


Gabriella Callender ist eine in New York lebende Kolumnistin, Songwriterin und Kreativberaterin. Sie bezeichnet sich als Schwarze Frau und ist verheiratet mit der Fotografin und Heilpraktikerin Desiree Veersawmy.

Kategorien: Meinungen, Menschenrechte, Nordamerika, Vielfalt
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