Der Dokumentarfilm ,,Das universelle Grundeinkommen, unser Recht zu leben‘‘ ist frei zugänglich

15.09.2019 - Madrid - Juana Pérez Montero

Dieser Artikel ist auch auf Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Katalanisch, Griechisch verfügbar.

Der Dokumentarfilm ,,Das universelle Grundeinkommen, unser Recht zu leben‘‘ ist frei zugänglich
Daniel Arsham – Connecting Time in The Moco Museum Amsterdam August 2019 (Bild von Reto Thumiger)

Der Dokumentarfilm über das Grundeinkommen ,,Das universelle Grundeinkommen, unser Recht zu leben‘‘ ist ab heute auf den YouTube Kanälen von Pressenza frei zugänglich.

Die Premiere dieser Bestandsaufnahme, die von Álvaro Orús produziert und von Pressenza und den Humanisten für das Grundeinkommen unterstützt wurde, ist beim Europäischen Forum in Madrid im Mai 2018 aufgeführt worden. Zu diesem Zeitpunkt wurde es bereits in sieben Sprachen übersetzt und hatte verschiedene Kontinente erreicht.

Anlässlich der Internationalen Woche über das universelle und bedingungslose Grundeinkommen haben die Förderer des Dokumentationsfilms ,,Das universelle Grundeinkommen, unser Recht zu leben‘‘ auf die YouTube Kanäle von Pressenza zur kostenlosen Ansicht frei gegeben.

Die Doku erklärt in 41 Minuten, wie das Grundeinkommen zu definieren ist, was es nicht ist und welche Unterschiede es zu dem Mindestlohn und zur Sozialhilfe gibt. Darüber hinaus wird berichtet, welche Entwicklungen im Rahmen der Umsetzung stattgefunden haben, welche Erfahrungen bereits damit gemacht worden sind, welche Konsequenzen und Hindernisse im Rahmen des Konzeptes berücksichtigt werden und vieles mehr.

Es ist das Ergebnis einer ehrenamtlich-kollektiven Arbeit von der Seite des Produzenten Álvaro Orús, des Musikers David Bazo sowie der verschiedenen Personen, die übersetzt, sich dafür eingesetzt und das Projekt verbreitet haben. Es handelt sich um ein unerlässliches Projekt, um sich darüber informieren zu können, was viele Menschen als universelles Recht verstehen und der Meinung sind, dass es als oberstes universelles Recht für die Lebensgrundlage definiert werden sollte. Ein Recht, das aufgrund des angesammelten Reichtums möglich ist und dank des technologischen Fortschritts, der tagtäglich zur Senkung der Beschäftigung führt.

Dank der technologischen Entwicklung gibt es jeden Tag weniger Beschäftigung und gleichzeitig mehr Wohlstand, sodass die Menschheit vor der folgenden Frage steht: wie wird sich der Lebensunterhalt eines wachsenden Prozentsatzes der Bevölkerung anheben, wenn es das Verhältnis von Lohn und Lebensunterhalt nicht in Frage stellt?

Im ,,Grundeinkommen, unser Recht zu leben‘‘ wird gefordert, dass der Wohlstand – die Folge der Arbeit von tausenden Generationen im Laufe der Geschichte und des Beitrags der gesamten heutigen Weltbevölkerung – im Rahmen des Grundeinkommens verteilt wird (für die gesamte Bevölkerung). Und zwar bedingungslos (unabhängig vom jeweiligen Einkommen), individuell (für alle aufgrund der Tatsache geboren worden zu sein) und ausreichend (um zu sichern, dass jeder Mensch seine Existenzgrundlage sichern kann).

Eine Fragestellung der Debatte untersucht, wie das Grundeinkommen, das aktuell durch die Regierungen bezahlt wird, finanziert werden kann. Viele Vorschläge zielen darauf ab, die Steuern für diejenigen zu erhöhen, die mehr haben, damit ein Maß an sozialer Gerechtigkeit aufrechterhalten wird. Darüber hinaus sollen die Gewinne, die einige wenige durch den Beitrag aller erhalten, neu verteilt werden.

Die Premiere des Dokumentarfilms, der durch Pressenza und die Humanisten für das Grundeinkommen unterstützt wurde, fand im Mai 2018 in Madrid beim Europäischem Forum statt. Danach wurde und wird weiterhin bei zahlreichen Veranstaltungen, in vielen Kinosälen, Kongressen und Tagungen vorgestellt. Außerdem wurde es in sieben Sprachen übersetzt (Spanisch, Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Griechisch und Portugiesisch).

Heute laden wir Sie ein, sich die Bestandsaufnahme anzusehen und herauszufinden, was ein Grundeinkommen ist, damit Sie nicht mehr getäuscht werden, wenn tatsächlich die Rede vom Mindestlohn oder von der Sozialhilfe ist.

Hier der komplette Film und wir laden Sie ein, sich darüber zu informieren und den Link zu teilen.

Die Übersetzung aus dem Spanischen wurde von Ioana Pavel aus dem ehrenamtlichen Pressenza-Übersetzungsteam erstellt. Wir suchen Freiwillige!

Kategorien: International, Kultur und Medien, Menschenrechte
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