Zahlreiche gesellschaftliche und politische Organisationen sind gestern auf der Plaza de Mayo zusammengekommen um ihre Unterstützung und Solitarität mit Milagro Sala zu demonstrieren, die vor Tagen in San Salvadaor de Jujuy willkürlich festgenommen wurde.

Neben Tupac Amaru, dem Organisator der Veranstaltung kamen viele verschiedene Organisationen, sowohl gewerkschaftliche, linke Parteien und viele bedeutende Abgeordnete des Parlaments, aus den Provinzen und aus dem Mercosur.

Die erpresserische Verhaftung während einer gewaltfreien Aktion auf der Plaza Belgrano in Jujuy wurde entschieden angeklagt. Estela de Carlotto, eine der Sprecherinnen der „Großmütter vom Plaza de Mayo“ sagte zum Abschluss der Veranstaltung die Verhaftung sei „ein Angriff auf die Demokratie“ und für sie sei Milagro Sala die „erste politische Gefangene“ der Aera Macri.

Mit sehr bewegenden Erklärungen haben drei Teilnehmer der Organisation in Jujuy den dortigen Kampf um 20.000 Arbeitsplätze in der Provinz beschrieben und versichert, dass weder Tupac, noch irgendeine der 25 beteiligten Organisationen, „auf die andauernden Provokationen reagieren werden“, die Gewalt fordern, und das sie den Weg des Diaologs bis zum Ende gehen werden.

Übersetzung aus dem Spanischen von Marita Simon

Fotoreportage von Luis Beltrán

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