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Gesellschaftskritik

Das Wettern der Woche: …und Du musst tanzen!

Schöner Gigolo, armer Gigolo, denke nicht mehr an die Zeiten, wo du als Husar, goldgeschnürt sogar, konntest durch die Straßen reiten… Uniform passée, Liebchen sagt Ade, schöne Welt, du gehst in Fransen! Wenn das Herz dir auch bricht: Zeig ein…

Das Wettern der Woche: Piep, piep, piep, wir ha’m uns alle lieb

Also jetzt mal ganz unter uns: Soo wichtig ist das Völkerrecht nun auch wieder nicht. Das Völkerrecht sollte sich mal ein Beispiel an den Menschenrechten nehmen! Das vorab, bevor unser Boss ins Weiße Haus kriecht und mit Kündigung der Mietverträge…

Poesie ist kein Luxus – Ein Kommentar zu Audre Lordes Vision der weiblichen, schwarzen Poesie

Der Ausgangspunkt von Lordes Überlegungen zur Poesie und zu ihrer Bedeutung für den Kampf für die soziale Gerechtigkeit und die Behauptung der weiblichen Urkraft ist das Licht, dessen Qualität bei der Hinterfragung des Lebens eine so wichtige Rolle spielt. Der…

Das Wettern der Woche: Führer Friedrich

Asche aufs Haupt – aber erst am Mittwoch, da will ich dabei sein: „Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst.“ Das sind saubere Aussichten, auch wenn die Menschheit weiß: Feinstaub bleibt Feinstaub und Weintraub bleibt…

David Bowie besingt die kollektive Angst der Amerikaner

Es ist schon zehn Jahre her, dass der Sänger und Songwriter am 10. Januar 2016 verstorben ist. Am Ende seines Lebens erklärte Bowie, dass er nicht an die Transzendenz des Menschen glaube. Seine Songs und Videos hingegen haben Zeit und…

Yanis Varoufakis – Warum sich alles zerbrochen anfühlt

In dieser in Athen aufgezeichneten Diskussion legen Grace Blakeley und Yanis Varoufakis offen, wie unsere sogenannten Demokratien von Eliten vereinnahmt wurden. Von Gaza über die Klimakrise bis hin zum Zusammenbruch der liberalen Politik untersuchen sie, warum selbst „progressive“ Führer von…

Das Wettern der Woche: …sagt mir jetzt grad nix

Rund 1,3 Millionen Jugendliche zwischen 10 und 17 Jahren nutzen digitale Medien in riskantem oder krankhaftem Maße, Jungs sind spielsüchtig, Mädchen essen schlecht, alle sind psychisch auffällig, würden also bei der nächsten Musterung bei Breuer durchfallen. Abgesehen davon, dass die…

Das Wettern der Woche: No Kings!?

„Wem ham’se die Krone jeklaut? Dem Donald, dem Doofen, dem Oberganoven, dem ham’se die Krone jeklaut!“ 60 Millionen Deutsche trauerten, fluchten, freuten sich und warteten auf die Wunder der neuen Republik. Zarah Leander und Joseph Goebbels fassen es 1942 in…

Das Wettern der Woche: Arschkriecher

Das Wort Arschkriecher gilt ja eigentlich als „bäbä“, also nicht sagbar, wenn auch machbar. Dennoch taucht es in der dünner werdenden Tagespresse und ihren Bierzelten, ja gar in noch größerer Literatur auf. Weder Schiller und Hegel noch Goethe, weder Mozart…

Gewissen? Unerwünscht

Gewissen ist ein altmodisches Wort. Wenn es einst um die Frage ging: „Soll ich bzw. darf ich oder darf ich nicht?“, dann nannte man solch eine Überlegung eine „Gewissenserforschung“. Voraussetzung dafür war, dass man zwischen „richtig“ und „falsch“ schwankte; dass…

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