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Bobby Langer

Bobby Langer, *1953, gehört seit 1976 zur Umweltbewegung und versteht sich selbst als „trans“ im Sinn von transnational, transreligiös, transpolitisch, transemotional und transrational. Den Begriff „Umwelt“ hält er für ein Relikt des mentalen Mittelalters und hofft auf eine kopernikanische Wende des westlichen Geistes: die Erkenntnis nämlich, dass sich die Welt nicht um den Menschen dreht, sondern der Mensch in ihr und mit ihr ist wie alle anderen Tiere. Er bevorzugt deshalb den Begriff „Mitwelt“.

Auf dem Weg zum ontologischen Prepper

Demokratie ist zum Reizwort geworden. In meiner Umgebung – sagt das etwas über mich aus? Einiges vermutlich! – bekunden die meisten meiner Bekannten, heimlich noch, starke Zweifel, dass die Demokratie ein krisentaugliches Gesellschaftssystem darstellt. Interessanterweise halten viele, auch notorisch akademische…

Menschliche Schwäche – Ein paar weihnachtliche Anmerkungen

Errare humanum est, stellten die Römer fest: Irren ist menschlich. Auch ich bin von menschlichen Schwächen nicht frei. Dazu gehört eine vermaledeite Leidenschaft für Gerechtigkeit. Ich stand schon immer auf Seiten der Verlierer. Von Bobby Langer Beispielsweise irritiert es mich,…

Bist du ökoligent?

Die Wandelplattform Ökoligenta feierte kürzlich ihre 51.000ste Besucherin. Obwohl sie sehr speziell ist, ist sie doch für viele BesucherInnen eine Fundgrube des Wandels. Von Bobby Langer Das Problem beginnt beim Namen dieser Homepage: ökoligenta.de. Manche sind durch das Wort „Ökoligenta“…

„Triage findet grundsätzlich statt“ (Teil 2)

Interview: Ein Krankenpfleger erklärt, warum er keine Lust mehr hat Daniel Steinbauer*, ausgebildeter Krankenpfleger, 33 Jahre, kennt die Pflegesituation in- und auswendig. Er liebt die Arbeit mit Menschen und hilft gerne Menschen in Not. Er hat mit Leidenschaft in Krankenhäusern,…

„Triage findet grundsätzlich statt“ (Teil 1)

Interview: Ein Krankenpfleger erklärt, warum er keine Lust mehr hat Daniel Steinbauer*, ausgebildeter Krankenpfleger, 33 Jahre, kennt die Pflegesituation in- und auswendig. Er liebt die Arbeit mit Menschen und hilft gerne Menschen in Not. Er hat mit Leidenschaft in Krankenhäusern,…

So lässt sich die Welt nicht retten bzw. warum ein Paradigmenwechsel nicht genügt

Ein Satz wie „Wir brauchen endlich einen Paradigmenwechsel!“ macht sich in jedem auch nur ein bisschen anspruchsvollen Gespräch gut. Entweder hat dann die Gesprächspartnerin nur eine wolkige Vorstellung von dem, was gemeint ist, und nickt; oder sie weiß, was gemeint…

Gwundrig werden oder warum man mit geschlossenen Augen überall aneckt

Wenn sich kleine Kinder am Tisch stoßen und ihr Arm wehtut, dann kann es leicht sein, dass sie auf den Tisch böse sind und gegen das Tischbein treten. Auch uns Erwachsenen ist dieses aus unserer magischen Entwicklungsphase stammende Verhalten keineswegs…

Interview: Planetares Fest der Gestaltung?

Das von Jascha Rohr kürzlich erschienenes Buch „Die große Kokreation“ bezeichnet sich als „Standardwerk für transformative Kokreation in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft“ (siehe Buchrezension: Planetares Fest der Gestaltung – Design für die Rettung der Welt). Bobby Langer: Ist das ein…

Planetares Fest der Gestaltung – Design für die Rettung der Welt

„Wie können wir es schaffen, mit zehn bis zwölf Milliarden Menschen gut auf dieser Erde zu leben? Wie erreichen wir für alle ein Leben in angemessenem Wohlstand, in Frieden und Freiheit und in einem global intakten und vielfältigen Ökosystem?“ Jascha…

Mitwelt – keine moralische Frage

Baue ich zuerst die Außenwände eines Hauses oder installiere ich vorher schon mal die Leitungen? Kümmere ich mich zuerst um das Grundstück oder baue ich zuerst das Haus? Sind das moralische Fragestellungen oder nicht einfach Fragen, die mit der Logik…

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