Am 13. September 2022 ehrte Pathways to Peace acht Friedenspreisträgerinnen, die Exceptional Young Women of Peace [EYWP] und die Exceptional Women of Peace [EWP], zum Gedenken an die von der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 13. September 1999 verabschiedete Resolution über die Erklärung und das Aktionsprogramm für eine Kultur des Friedens (A/RES/53/243).

von Genevieve Balance-Kupang

Von den 30 Nominierten aus verschiedenen Teilen der Welt wurden acht ausgezeichnet: Emma DeBiase, Nina Meyerhof, Hortense Minishi, Lois Nicolai, Oman Espe Njomo (Esther), Rebecca Turay, Catherine Volk und Salma Yusuf.

Hauptredner Botschafter Anwarul Chowdhury.

Pathways to Peace ist dankbar für die Anwesenheit und die weisen Worte unseres Hauptredners, Botschafter Anwarul K. Chowdhury.

Pathways to Peace-Geschäftsführerin Tezikiah (Tez) Gabriel (USA), Projektleiterin Kimberly Weichel (USA), die anderen Mitglieder des Führungsteams Atty. Natasha Singh-Ally (Südafrika), Atty. Asha Asokan (Indien) und Dr. Genevieve Balance Kupang (Philippinen).

Ich hatte das Privileg, dem EWP-Führungsteam (LT) anzugehören, das alle Beiträge gelesen und die Gewinner ausgewählt hat. Im Folgenden finden Sie meine Überlegungen zum Suchprozess.

Ich möchte Pathways to Peace meine tiefe Bewunderung und unendliche Dankbarkeit für ihr Engagement für positive Veränderungen und dauerhaften Frieden zum Ausdruck bringen. Der Beitritt zum Führungsteam war eine schwierige, aber belebende Aufgabe und ein aufregendes Abenteuer, als wir die Nominierten begrüßten, ihre einzigartigen Geschichten lasen und kennenlernten und die Finalistinnen bewerteten und berieten.

Durch unsere Friedensarbeit habe ich gelernt, dass die Spiritualität des Feierns denjenigen, die daran teilnehmen, Freude und Glückseligkeit schenkt. Der Zeitraum der Kampagne, der Auswahlprozess und schließlich die Anerkennung der erhebenden und lebensspendenden Arbeit der Friedensstifterinnen verleihen ihrem Mut, ihrer transformativen Führungsrolle und ihrer Standhaftigkeit in der Friedensarbeit einen zusätzlichen Wert. In der Tat sind diese Frauen, wie Kimberly Weichel es ausdrückt, Leuchttürme der Stärke und Hoffnung.

Herzlichen Glückwunsch an den Geschäftsführer von Pathways to Peace, Tezikiah (Tez) Gabriel, die Projektleiterin Kimberly Weichel und die anderen Mitglieder des Führungsteams, Natasha Singh-Ally aus Südafrika und Asha Asokan aus Indien. Es ist eine Freude und ein Vergnügen, Sie zu kennen, mit Ihnen zu diskutieren und zu beraten und mit Ihnen zusammenzuarbeiten, um die Kultur des Dialogs und des Friedens voranzubringen.

Die einzigartigen, berührenden und inspirierenden Geschichten der unglaublichen Friedensverfechterinnen aus aller Welt zu lesen, wieder zu lesen oder sogar zu sehen und zu erfahren, ist, als würde man sich im Lichtvorhang der lebendigen Großvatersonne aalen, die mit ihrem Strahlen Hoffnung gibt und verängstigte und traumatisierte Seelen beruhigt. Die Geschichten dieser nominierten Frauen sprechen zu mir und sagen: „Es ist ein weiterer Tag zum Strahlen“, „Geh, meine Dame, hab keine Angst, engagiere dich weiter für die Genesung, für die Heilung, für die Belebung anderer Wesen, indem du sie wieder verbindest und wiederherstellst.“ Ihre Erzählungen erwärmen mein Herz so sehr, dass ich dazu bewegt werde, mehr zu tun und mit anderen mit meinem göttlichen Kern zu arbeiten.

Es ist, als würde ich dem Chor des frühmorgendlichen Gezwitschers der Vögel, Hühner und Insekten lauschen; es ist, als wäre ich eine Blume in einem Gartenbeet, die von einem liebevollen und fürsorglichen Gärtner gepflegt wird. Ich habe die „Authentizität“ der nominierten Aktivistinnen gespürt, und inmitten der Herausforderungen, die wir erleben, wie die Covid19-Pandemie, das Leben in Zelten unter Flüchtenden, sind diese Frauen aufgestanden und arbeiten für ihre Familien und Gemeinschaften.

Viele sagen immer: „Nominiert zu sein, ist eine Ehre für sich“. Ich gratuliere daher allen Nominierten aus vielen Teilen der Welt. Einige haben das Trauma von Krieg und Gewalt selbst erlebt. Einige haben die Geißel der Armut und Chancenlosigkeit überwunden. Einige haben schon früh in ihrem Leben erkannt, dass Friedensförderung ihre Berufung ist und ihrem Leben einen Sinn gibt. Andere sind Menschenrechts-, Umwelt- und Friedensaktivisten und setzen sich für den interreligiösen Dialog ein. Einige sind Witwen und alleinerziehende Mütter, die trotz ihrer Situation Zeit finden, anderen zu helfen und sich für Frieden und Zusammenleben einzusetzen. Einige sind mit großen Herausforderungen konfrontiert, wie z. B. dem Mangel an wirtschaftlichen Ressourcen, aber sie haben gezeigt, dass die Friedensarbeit durch Zusammenarbeit und den Mut, andere um Hilfe zu bitten, weitergehen kann.

Einige haben sich mehr als 40 Jahre lang für den Frieden eingesetzt, andere weniger, aber sie sind dafür bekannt, dass sie ihre Energie und ihre Ressourcen für die Sache des Friedens eingesetzt haben. Also, hurra, und Hut ab vor den folgenden Frauen: Pea Horsley, Barbara Gaughen-Muller, Nina Meyerhof, Dot Maver, Kat Haber, Barbara Condron, Monica Willard, Teri Miller, Pam Ahern, Caroline Myss, Aïssatou Adamou, Safiatou Dan Mallam Kindo, Hortense Minishi, Genevieve Balance Kupang, Maritza Adonis, Khadija Arfaoui, Najla Al-Sheikh, Maha Awn, Omam Espe Njomo (Esther), Somaia Alhosam, Lois Nicolai, Rabab Fatima, Elizabeth Sheridan, Martiza Adonis, Safiatou Dan Mallam Kindo, Salma Yusuf, Catherine Wolk, Emma De Biase, und Rebecca Turay.

Hier sind einige Zeilen, die mir beim Lesen ihrer Erzählungen aufgefallen sind:

„Ich habe meinen Sohn und seine Frau durch grausame Morde verloren. Trotzdem glaube ich nicht an die Todesstrafe… Die Tötung eines anderen Menschen ist keine Lösung für Verbrechen, die von Gesetzesbrechern begangen werden…“

„Ich bin du, du bist ich, es gibt keinen anderen.“

„Ich wurde als Kind schikaniert… viele Wassertropfen bilden einen mächtigen Ozean. Ich glaube, wenn wir zusammenarbeiten, können wir einen großen Ozean der Veränderung schaffen…“

„Ich bin ein Kind des Krieges. Meine Familie wurde aufgrund eines bewaffneten Konflikts vertrieben. Aber wir konnten Tausende von Freiwilligen anleiten, die Sicherheit und Stabilität zu verbessern, Unternehmerinnen zu unterstützen und auf Frieden und Entwicklung hinzuarbeiten.“

„Freude ist eine besondere Weisheit. Wenn wir die bemerkenswerte menschliche Reise in beide Richtungen betrachten, können wir sicher sein, dass wir einen freien Willen haben und uns als bewusste Wesen letztendlich für Licht und Liebe statt für Zerstörung und Gewalt entscheiden werden. Die Herausforderungen werden gesehen und erlebt wie Grashalme, die durch Zement wachsen.“

„Wir sind gestärkt, wenn wir Landsegnungen durchführen, Friedenspfähle aufstellen und die Welt mit der Energie des Friedens erfüllen. Wir sind überzeugt, dass Frieden möglich ist. Wir alle müssen unseren Teil dazu beitragen und Teil der Lösung werden.“

Es wurden viele wertvolle Worte gewechselt, die in einem Artikel nicht wiedergegeben werden können. Sehen Sie sich die Preisverleihungszeremonie an, bei der diese Frauen geehrt wurden, und hören Sie sich ihre weisen Worte zur Schaffung von Frieden genauer an.

Mabuhay ang lahat ng nanalo (Es leben die Gewinner), Finalisten, Nominierten und alle Friedensverfechter in der Welt. Lang leben alle Menschen mit gutem Willen!

Die Übersetzung aus dem Englischen wurde von Alina Kulik vom ehrenamtlichen Pressenza-Übersetzungsteam erstellt. Wir suchen Freiwillige!


Über die Autorin:

Genevieve Balance Kupang (Genie) ist Anthropologin, Beraterin, Forscherin und Beraterin von Einzelpersonen und Organisationen, die sich für gute Regierungsführung, echte Führung, Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung, Frieden, indigene Völker, Erhaltung der Kulturen und gesellschaftliche Transformationsprozesse einsetzen. Sie ist Friedenspädagogin, Autorin, Praktikerin des interreligiösen Dialogs und Ressourcenexpertin mit einer Karriere im akademischen Bereich und bei NGOs.