Diese Woche hat in Porto Alegre das Sozialforum des Widerstands begonnen, eine Vorschau auf das Weltsozialforum, das am 1. Mai in Mexiko beginnen wird. Fünf junge Kanadier:innen, Mitglieder des Kollektivs Katalizo¹, werden persönlich an dem Forum teilnehmen und ihre Erfahrungen und Eindrücke mit Pressenza teilen, die wir täglich veröffentlichen werden. Wir beginnen heute mit dem ersten Beitrag: eine kurze Einführung, die Vorstellung des Teams und ihre ersten Bilder aus Porto Alegre.

Das Weltsozialforum wurde 2001 in Porto Alegre (Brasilien) ins Leben gerufen. Seitdem haben mehrere Ausgaben in der ganzen Welt stattgefunden: Indien, Mali, Venezuela, Tunesien, Kanada (Montreal), usw. Im Rahmen dieses Prozesses wurden auch Dutzende von thematischen und regionalen Unterforen eingerichtet. Vom 26. bis 30. April dieses Jahres werden in Porto Alegre, dem Geburtsort des Weltsozialforums, zwei dieser thematischen Foren stattfinden: das Sozialforum des Widerstands und das Sozialforum für Gerechtigkeit und Demokratie.

Dies werden unsere „Korrespondenten“ sein:

Maria Fustic

Maria Fustic hat einen Master-Abschluss in International Public Management und interessiert sich besonders dafür, wie die Welt durch wirtschaftliche, politische und soziale Strukturen/Systeme verwaltet wird. Sie setzt sich leidenschaftlich für alternative Formen des Regierens ein, wie z. B. die Sozial- und Solidarökonomie und indigenes Regieren. Sie freut sich darauf, die Stadt und die Menschen in Porto Alegre kennenzulernen, deren Motto „Eine andere Welt ist möglich“ vor mehr als 20 Jahren zum ersten Mal bejubelt wurde.

Gérémy Côté

Gérémy Côté studiert derzeit Internationale Wirtschaft an der Universität von British Columbia. Er stammt ursprünglich aus Rimouski, engagiert sich stark in seiner Gemeinde und beschreibt sich selbst als besorgt über die verschiedenen Probleme der steuerlichen Ungleichheit. Er freut sich darauf, der Katalizo-Delegation in Brasilien beizutreten und am Austausch beim Forum teilzunehmen.

Francois Loza

Francois Loza ist Masterstudent für öffentliche und internationale Angelegenheiten an der Universität Montreal und interessiert sich besonders für internationale Zusammenarbeit, Regierungsführung und Bürgerbeteiligung. Seit letztem Jahr ist er an den Prozessen des Weltsozialforums und des Sozialforum des Widerstands beteiligt. Er freut sich darauf, an den Aktivitäten des Forums teilzunehmen, um die verschiedenen sozialen Akteure in Lateinamerika und die vielen sozialen Fragen, die diese Region der Welt betreffen, kennenzulernen.

Laetitia Vu

Laëtitia Vu hat einen Abschluss in Internationalen Studien mit Schwerpunkt Recht und Regierungsführung und studiert derzeit an der Universität von Montreal einen Master in öffentlichen und internationalen Angelegenheiten. Sie arbeitet seit drei Jahren bei Katalizo, nahm am Weltsozialforum und am WSFET (World Social Forum on Transformative Economies) teil und ist derzeit Managementassistentin. Sie hat sich lange auf das Sozialforum des Widerstands vorbereitet und freut sich darauf, an den Aktivitäten teilzunehmen und Porto Alegre mit seinen Menschen und seiner Kultur zu entdecken. Sie ist überzeugt, dass sie mit einem Kopf voller neuer Gedanken und inspirierender Begegnungen abreisen wird.

Stephanie Doucet-Champeau

Stephanie Doucet-Champeau hat einen Abschluss in Internationalen Studien und macht derzeit einen Master in Umwelt und nachhaltiger Entwicklung an der Universität von Montreal. Sie interessiert sich besonders für sozio-ökologische Bewegungen des Widerstands gegen Bergbauunternehmen in Lateinamerika. Daher ist sie besonders daran interessiert, am Sozialforum des Widerstands teilzunehmen, um mehr über die Akteure zu erfahren, die direkt an den Kämpfen in Brasilien und in Lateinamerika im Allgemeinen beteiligt sind.

 

Die Übersetzung aus dem Spanichen wurde von Alina Kulik vom ehrenamtlichen Pressenza-Übersetzungsteam erstellt. Wir suchen Freiwillige!


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