Es ist soweit: „March, March!“

29.06.2020 - j.jill

Dieser Artikel ist auch auf Englisch verfügbar.

Es ist soweit: „March, March!“
(Bild von Youtube Screenshot)

Viele haben festgestellt, dass das Zeitalter, in dem wir leben, unheimlich viele Parallelen zu unserer historischen Vergangenheit aufweist. Als ein Teenager der 60er Jahre erinnere ich mich an die Unruhen Amerikas zu dieser Zeit. Über Jahre hinweg aus verschiedenen Blickwinkeln darüber zu lesen, schärft den Blick und dennoch ziehen die Umstände, in denen wir momentan leben, an den Nerven Vieler dieser Zeit.

Einige der bewegendsten, unvergessenen und herzergreifendsten Erinnerungen stammen aus der Musik dieser Zeit – Bob Dylan, Nina Simone, Pete Seeger, Sam Cooke, Buffalo Springfield, CSNY, Creedence Clearwater, Aretha Franklin . . . die Liste setzt sich fort.

Und jetzt, heute…

Die „Dixie Chicks“[1], bekannt für Country Music, haben ihren Namen zu „The Chicks“ geändert und einen Protest-Song veröffentlicht, um diese Schritt anzukündigen. Der Song „March March“ (dt. „Marschiere, Marschiere“) fängt die Botschaft ein, auf unser eigenes Herz, unser eigenen Verstand, „our own drum“ („unseren eigenen Rhythmus“) zu hören und uns für etwas stark zu machen. In dem wir das tun, erkennen wir, dass wir auch als Einzelne, Schulter an Schulter mit unseren Brüdern und Schwestern, mit vereinten Stimmen, Emotionen und Handeln für einen positiven Wandel einstehen und unsere Stimme für Gleichberechtigung, Menschlichkeit, Sorge für unsere Welt, für einander und Frieden geben.

Die Musik ist bewegend – das Videomaterial historisch.

“If your voice held no power, they wouldn’t try to silence you.” – unknown

(“Wenn deine Stimme keine Macht hätte, dann würden sie nicht versuchen dich zum Schweigen zu bringen.“ – unbekannt)

Nutze deine STIMME. Nutze dein STIMMRECHT.

Übersetzt aus dem Englischen Janél Stieber vom ehrenamtlichen Pressenza-Übersetzungsteam. Wir suchen Freiwillige! 


[1] Der Bergriff „dixie“ lässt sich ursprünglich von der Mason-Dixon Richtung ableiten und bezieht sich auf die Gruppe Südstaaten, die früher die Konföderation gebildet haben. Der Begriff hat Verbindungen zu Rassismus und der weißen Vorherrschaft entwickelt, seitdem viele Demokraten im Süden in den späten 40er Jahren ihre Verbindungen mit der Demokratischen Partei getrennt und die Bezeichnung „Dixiecrats“ in Opposition zur Ausweitung von Bürgerrechten für Schwarze angenommen haben. „Dixiecrats“ ist zwar nicht der Name einer offiziellen Partei, aber der Begriff „dixie“ hat noch immer einen rassistischen Beiklang.

Kategorien: Kultur und Medien, Menschenrechte, Nordamerika
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