Wenige Tage nach Weihnachten war unser Autor und Unterstützer Günter Grzega Gast beim Radiosender Bayern 2. Im Gespräch mit BR-Moderatorin Christine Bergmann stellte der frühere Vorstandsvorsitzenden der Sparda-Bank München die Idee der Gemeinwohl-Ökonomie vor und skizzierte eine Wirtschaft, die der Gesellschaft dient und in der ein gutes Leben für alle möglich ist. Ist das realisierbar? Ja, es ist möglich, sagt Günter Grzega. Und er erklärt auch, wie es geht.

Wertewandel

Es geht um einen Wertewandel und eine soziale Transformation. Werte wie Menschenwürde und ökologische Verantwortung sollen in wirtschaftliches Handeln umgesetzt werden. Abgebildet wird diese Art ethischer Marktwirtschaft durch eine Gemeinwohl-Bilanz.

Gemeinwohl-Bilanz

Während in den üblichen Handelsbilanzen ausschließlich ökonomische Wertkategorien Berücksichtigung finden, werden in der Gemeinwohl-Bilanz auch ökologische, soziale und andere Aspekte erfasst. Durch dieses Bewertungsverfahren, das Unternehmen, Institutionen, Gemeinden und Einzelpersonen nutzen können, wird aufgezeigt, inwieweit dem Gemeinwohl wirklich gedient wird.

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Gemeinwohlökonomie: Ein gutes Leben für alle?

Ein Beitrag von Christine Bergmann

Link zur Sendung: https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/notizbuch/gemeinwohloekonomie-ein-gutes-leben-fuer-alle-100.html

Gast: Günter Grzega
Länge: 00:24:20
Ausstrahlung: 27.12.2019
Sender: Bayern 2

Zur Person: Günter Grzega ist Bankbetriebswirt und Verwaltungsbetriebswirt, Vorsitzender des Nachhaltigkeitsbeirats der Sparda-Bank München eG, Finanzmarkt-Experte und Botschafter der Gemeinwohl-Ökonomie (www.ecogood.org). Er ist zudem emeritierter Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank München eG (www.sparda-m.de), mit einer Bilanzsumme von 8 Milliarden Euro die größte Genossenschaftsbank Bayerns und die erste Bank in Deutschland mit einer auditierten Gemeinwohl-Bilanz. Von 2010 bis 2015 war Günter Grzega Vorstandsvorsitzender des „Senatsinstituts für gemeinwohlorientierte Politik“. Zusammen mit Gunther Moll und Sarah Benecke hat er das Buch „Die Vorstufe zum Paradies für uns alle – Warum wir sie erreichen können und wie sie finanzierbar wäre“ (Papeto-Verlag, 2018) geschrieben.

 

Der Originalartikel kann hier besucht werden