Die „Trostfrauen“ und der gemeinsame Kampf gegen sexualisierte Gewalt

06.09.2019 - Pressenza Berlin

Die „Trostfrauen“ und der gemeinsame Kampf gegen sexualisierte Gewalt
(Bild von koreaverband.de)

Berlin ist ein Ort des Gedenkens und des Aktivismus. Seine Geschichte verpflichtet es einfach dazu. Der Korea Verband setzte sich mit der AG „Trostfrauen“, die aus internationalen Organisationen, Initiativen und Einzelpersonen besteht, bereits seit Jahrzehnten für die sogenannten „Trostfrauen“ und gegen sexuelle Gewalt ein.

Im Januar 2019 startete der Korea Verband in seinen Räumlichkeiten das Museumsprojekt MuEon DaEon | Sprachlos Vielstimmig, das sich der sexualisierten Gewalt in Konflikten und in Friedenszeiten widmet. Dieses wird nun um die umfassende Dauerausstellung „Die ‚Trostfrauen‘ und der gemeinsame Kampf gegen sexualisierte Gewalt“ erweitert. Es setzt sich mit sexualisierter Gewalt dokumentarisch und künstlerisch auseinander. Damit wird der Grundstein für das erste Museum zu diesem Thema in Berlin und Deutschland gelegt.

Kontinuierlich durch Veranstaltungen ergänzt, wird es sich auch als Dokumentations- und Recherchezentrum verstehen, das eng mit Bildungseinrichtungen, der Forschung, Vereinen und Nichtregierungsorganisationen in Moabit, in Berlin, bundesweit und international zum Thema der sexualisierten Gewalt zusammenarbeiten wird.

Dokumentation und Aufarbeitung von Menschenrechtsverletzungen an Frauen

Die Dauerausstellung dokumentiert die Kontinuität sexualisierter Gewalt als global immer wiederkehrende Form der Gewalt. Sie thematisiert die Geschichte der „Trostfrauen“, der sexuellen Sklaverei durch das japanische Militär im Zweiten Weltkrieg, die Wehrmachts- und KZ-Bordelle des NS-Regimes, sowie die Vergewaltigungen von deutschen Frauen durch Soldaten der Alliierten. In diesem Fall existiert noch eine große Leerstelle in der Geschichtsaufarbeitung Deutschlands.

Eröffnung der Dauerausstellung:
Die „Trostfrauen“ und der gemeinsame Kampf gegen sexualisierte Gewalt

in Anwesenheit des Künstlerpaars Kim Seo-Kyung und Kim Eun-Sung
Zeit: 12. September 2019 um 18:00 Uhr
Ort: Korea Verband, Quitzowstr. 103, 10551 Berlin

Bei der  Eröffnungsfeier stehen nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung weshalb um eine verbindliche Anmeldung per Mail gebeten wird. An mail@koreaverband.de

Mehr Infos hier: https://www.koreaverband.de/blog/2019/09/04/mueon-daeon-sexualisierte-gewalt/

Kategorien: Gender und Feminismen, Gewaltfreiheit, International, Menschenrechte, Pressemitteilungen
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