Vortrag von David Swanson über den fatalen Anspruch der USA, eine Sonderstellung in der Welt einzunehmen

29.07.2018 - CO-OP News

Vortrag von David Swanson über den fatalen Anspruch der USA, eine Sonderstellung in der Welt einzunehmen
(Bild von pixabay | CC0 Creative Commons)

Hier ein bemerkenswerter Vortrag von David Swanson, Direktor der internationalen Organisation „World Beyond War“ zu deutsch „Eine Welt jenseits von Krieg“.

Einige kurze Auszüge der Äußerungen:

Die Billionen für den Militarismus fließen einfach weiter Jahr für Jahr für ein etwas über 1% einer Billion Dollar pro Jahr könnte man den Mangel an sauberem Trinkwasser überall auf der Erde beenden, für etwa 3% einer Billion Dollar pro Jahr könnte man überall auf der Erde den Hunger beenden für einen größeren Anteil könnte man  einen ernsthaften Kampf gegen das Klimachaos führen könnte die Welt mit sauberer Energie versorgen, für bessere Bildung und glücklicheres Leben sorgen und außerdem könnte man sich in der Welt beliebt machen.

Der Militarismus droht die nukleare Apokalypse auszulösen und ist die größte Ursache des Klima- und Umweltkollapes. Aber auf  kurze Sicht tötet es mehr durch das
Abziehen von finanzielen Ressourcen weg von nützlichen Projekten als durch das Massenmorden, den  Schrecken des Krieges, so groß ist das Militärbudget inzwischen. Und in die Schrecken des Krieges schließe ich ein Sachen wie die absichtliche Erzeugung von Hunger und Seuchen an Orten wie dem Jemen und die Schaffung lebensverkürzender Höllen aus der die Flüchtlinge nur flüchten um sich dann als illegale Flüchtlinge und Immigranten anfeinden zu lassen.

Drei Viertel der weltweiten Militärausgaben werden von den USA ausgegeben und von seinen unmittelbar Verbündeten und von Kunden, die von der US-Regierung Militärgüter kaufen. China gibt für sein Militär nur einen Bruchteil des US-Militäretats aus, ebenso wie Russland. Und Russland hat seine Militärausgaben sogar reduziert. Der Iran und Nord-Korea geben jeweils nur ein bis zwei Prozent dessen aus was die Vereinigten Staaten aufwenden.

Als Trump aufhörte, Nordkorea zu drohen und anfing über Frieden zu reden musste ich nicht gegen den Frieden argumentieren, nur weil ich im Anti-Trump-Team bin

Die Menschen in Südkorea und der Welt fordern ein Ende der sogenannten Kriegsspiele, der Militärmanöver und wenn Trump so etwas ankündigt, was auch wir gefordert haben, dann sollten wir unsere Zustimmung ausdrücken und darauf bestehen dass er weitermachen sollte, weil wir auf der Seite des Friedens stehen sollten.

Quelle: World Beyond War

Kategorien: Frieden und Abrüstung, International
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