Roger Waters in Berlin über Antisemitismus und die BDS-Bewegung

04.06.2018 - Berlin - Reto Thumiger

Dieser Artikel ist auch auf Spanisch verfügbar.

Roger Waters in Berlin über Antisemitismus und die BDS-Bewegung
(Bild von Contactmusic.com)

Roger Waters spricht sich bei seinem Konzert am Wochenende in Berlin deutlich gegen Antisemitismus aus, „Antisemitismus ist obszön“. Gleichzeitig kritisierte er Felix Klein Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung deutlich für dessen Versuche die BDS-Bewegung (Boykott, Desinvestitionen, Sanktionen) zu kriminalisieren.

BDS-Aktivisten fordern Politiker, Unternehmer, Künstler, Wissenschaftler oder Sportler dazu auf, Auftritte, Investitionen oder wissenschaftliche Kooperation in Israel abzusagen oder zu beenden. Ziel ist es, dass Israel die „Rechte der palästinensischen Flüchtlinge, in ihre Heimat und zu ihrem Eigentum zurückzukehren, wie es in der UN-Resolution 194 vereinbart wurde, respektiert, schützt und fördert“.

Unlängst äußerte sich Felix Klein im Gespräch mit der Jüdischen Allgemeinen dazu: „Ich halte BDS für eine antisemitische Strömung, deren Aktivitäten ich scharf verurteile“.

 

Kategorien: International, Menschenrechte

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