Pazifismus vor neuen Herausforderungen

26.02.2017 - Versöhnungsbund

Pazifismus vor neuen Herausforderungen

Jahrestagung des Versöhnungsbundes.

Immer mehr Gewalt verunsichert Bürgerinnen und Bürger, doch die Politik reagiert mit weiterer Aufrüstung und verstärkter Beteiligung an Kriegen. Wie entfalten wir gegen diese gewaltsame Sicherheitslogik eine vernünftige und hoffnungsvolle Friedenslogik?

Das ist das Thema der diesjährigen Jahrestagung des Deutschen Zweiges des Internationalen Versöhnungsbundes, die vom 25.-28. Mai 2017 in Arendsee in Sachsen-Anhalt stattfindet.

Zu Beginn der Tagung wird es in einer Podiumsdiskussion mit der Friedensaktivistin Ulrike Laubenthal, dem Journalisten Andreas Zumach und Ullrich Hahn, Präsident des Versöhnungsbundes, um verschiedene pazifistische Positionen gehen: „Pazifismus zwischen Fundamentalismus und Pragmatismus“. Susanne Luithlen, Leiterin der Akademie für Konflikttransformation des forumZFD, spricht in ihrem Einstiegsvortrag über „Pazifismus vor neuen Herausforderungen“.

Daraufhin betrachtet Egon Spiegel, Theologie-Professor an der Universität Vechta, die Möglichkeit, den Krieg zu ächten: „Wird der Krieg zum Tabu?“. Was die internationale Friedensbewegung dazu beitragen kann, beleuchtet in einem weiteren Vortrag Lucas Johnson, Geschäftsführer des Internationalen Versöhnungsbundes. In dreizehn Arbeitsgruppen geht es danach um verschiedene Herausforderungen, etwa die Friedensarbeit der Kirchen, gewaltfreie Lösungen für Syrien, die Bedeutung von Grenzen in einer gemeinsamen Welt oder Friedenserziehung an Schulen.

Eine Aktion beim „Kirchentag auf dem Weg“ in Magdeburg lädt am Samstag Morgen dazu ein, selber ein Zeichen für zivile statt militärischer Konflikttransformation zu setzen. Einen Schritt in die Praxis bieten auch unsere Schnupperkurse zu Mediation, Gewaltfreier Kommunikation, „Großeltern für den Frieden“, dem Abbau von Vorurteilen  (Anti-Bias-Ansatz) oder Diskussionsforen, etwa zur Kampagnenarbeit oder der Unterstützung für Geflüchtete. Und schließlich soll am Samstag Abend auch das gemeinsame Feiern seinen Platz haben.

Die Teilnahme an der gesamten Tagung kostet 180,-€ im Einzelzimmer bzw. 141,- € im Doppel- oder Mehrbettzimmer. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre nehmen kostenlos teil. Auch für Flüchtlinge bietet der Versöhnungsbund Freiplätze an.

Weitere Informationen, Anmeldung und detailliertes Programm unter https://www.versoehnungsbund.de/2017-jt-ankuendigung

Pressenza wird im Rahmen einer Arbeitsgruppe die Jahrestagung medial begleiten und dokumentieren.

Kategorien: Europa, Frieden und Abrüstung, Gewaltfreiheit, Pressemitteilungen
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