Südafrikaner marschieren in Solidarität mit den Immigranten

17.04.2015 - Tony Robinson

Dieser Artikel ist auch auf Englisch verfügbar.

Südafrikaner marschieren in Solidarität mit den Immigranten

Wirtschaftliche Schwierigkeiten in Südafrika haben zu einem Anstieg von Fremdenfeindlichkeit geführt. Mehrere Menschen waren angegriffen und getötet worden, nachdem der König des Stammes der Zulu, Zwelithini, sagte, Immigranten sollen in ihre Ursprungsländer zurückkehren.

Einige Mitglieder von Einwanderergemeinden haben in speziellen Lagern Zuflucht gefunden, die von der Polizei bewacht werden, da sie Angst haben, zuhause zu bleiben.

Als Reaktion sind ungefähr 4000 Menschen gestern in Solidarität mit den Immigranten durch die Stadt marschiert. Das ist eine bedeutende Zahl in Südafrika seit dem Ende des Apartheid Regimes. „Nieder mit der Fremdenfeindlichkeit“ und „für ein vereingtes Afrika“ wurde von den Bürgern, Studenten, religiösen und politischen Führern gefordert.

Die Ursache des Problems ist die hohe Arbeitslosigkeit, die 25% im Durchschnitt beträgt, aber bei den Jugendlichen auf 50% ansteigt.

“Das muss jetzt aufhören, weil wir uns nicht weiter gegenseitig umbringen dürfen,” sagt Präsident Zuma in einer öffentlichen Radio- und Fernsehansprache letzten Mittwoch.

Kategorien: Afrika, Vielfalt
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