Der sozialistische Bürgermeister von New York, Zohran Mamdani, hat eine Steuer für Superreiche angekündigt, die Luxusimmobilien – sogenannte Pied-à-terre – im Wert von über 5 Millionen Dollar besitzen, diese jedoch nicht als Hauptwohnsitz nutzen.

„Diese Steuer ist speziell auf die Reichsten der Reichen zugeschnitten – jene, die in New York City ihr Vermögen anhäufen, aber eigentlich nicht hier leben. Dies ist ein grundlegend ungerechtes System, das den Arbeitskräften in New York schadet. Diese Steuer wird der Stadt mindestens 500 Millionen Dollar einbringen und dazu beitragen, Dinge wie kostenlose Kinderbetreuung, sauberere Straßen und sicherere Stadtviertel zu finanzieren. Als Bürgermeister bin ich der Meinung, dass alle einen Beitrag für unsere Stadt leisten sollten. Und manche etwas mehr als andere. Einen schönen Tax Day, New York!“, sagte Mamdani in einem Video, das auf X gepostet wurde.

Die Steuer für Superreiche gehörte zu den Wahlversprechen, die ihm im vergangenen November zum Sieg verhalfen, ebenso wie eine weitere Maßnahme, die in diesen Tagen angekündigt wurde: die Einrichtung von kommunalen Lebensmittelgeschäften in jedem der fünf Stadtbezirke zu erschwinglichen Preisen, um dem Problem der steigenden Lebenshaltungskosten entgegenzuwirken. Das erste Geschäft soll im nächsten Jahr eröffnet werden.

„Wir errichten eine Stadt, in der es sich die Menschen leisten können, ihre Grundbedürfnisse zu decken und ihre Träume zu verwirklichen. New York gehört all jenen, die hier leben, nicht nur einer privilegierten Elite. Und wenn wir das hier schaffen, wird es sicherlich auch anderswo möglich sein“, erklärte Mamdani in seinem X-Profil.

Seine Aussagen beschränken sich nicht auf die Lokalpolitik, sondern verbinden diese mit weiterreichenden außenpolitischen Themen: „Wir geben täglich mindestens 500 Millionen Dollar aus, um den Iran zu bombardieren. Wie viele Lehrer könnten wir einstellen, wie viele Sozialwohnungen könnten wir bauen, wie viele Brücken und Straßen könnten wir reparieren, wenn wir dieses Geld dafür ausgeben würden, das Leben der arbeitenden Menschen zu verbessern?“, fragte der junge Bürgermeister von New York.

Die Übersetzung aus dem Italienischen wurde von Domenica Ott vom ehrenamtlichen Pressenza-Übersetzungsteam erstellt. Wir suchen Freiwillige!