Angesichts wachsender internationaler Spannungen und verschärfter Sanktionen steht Kuba unter massivem Druck. Vor diesem Hintergrund lädt die in Berlin erscheinende Tageszeitung junge Welt zu einer Solidaritätskonferenz mit Kuba und den Völkern Lateinamerikas ein. Im Anschluss wird der Rosa-Luxemburg-Preis an die kubanische Ärztin und Internationalistin Aleida Guevara verliehen.

Die Konferenz findet am 11. April von 13 bis 16 Uhr im Kino Babylon (Rosa-Luxemburg-Str. 30, Berlin) statt. Im Mittelpunkt stehen Analysen zur aktuellen Lage in Kuba und der Region. Als Referentinnen und Referenten sprechen die kubanische Journalistin Liz Oliva Fernández, der spanische Medienwissenschaftler Ignacio Ramonet sowie die venezolanische Journalistin Julieta Daza.

In einer anschließenden Podiumsdiskussion diskutieren Enrique Ubieta (Direktor der Zeitschrift Revolución y Cultura, Kuba), Franco Cavalli (MediCuba, Schweiz), Fanny Michaela Reisin (Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost) und Liz Oliva Fernández. Die Moderation übernimmt junge Welt-Chefredakteur Nick Brauns.

Ab 16.30 Uhr wird der Rosa-Luxemburg-Preis an Aleida Guevara verliehen. Gewürdigt wird ihr jahrzehntelanges Engagement als Ärztin und ihre unermüdliche internationale Solidaritätsarbeit. Als Tochter des Revolutionärs Ernesto Che Guevara steht sie zugleich für ein politisches Erbe, das weltweit inspiriert und polarisiert. Guevara nimmt die Auszeichnung stellvertretend für das kubanische Volk entgegen, das seit Jahrzehnten unter der US-Blockade steht und zugleich an seinem politischen Kurs festhält.

Der Preis, der seit 2025 von junge Welt und dem Magazin Melodie & Rhythmus vergeben wird, ehrt Persönlichkeiten für internationalistisches und gesellschaftspolitisches Wirken.

Die Veranstaltung wird simultan ins Deutsche und Spanische übersetzt.

Tickets sind online über den Shop der jungen Welt sowie im Laden in der Torstraße 6 in Berlin erhältlich.

Weitere Informationen: www.jungewelt.de/rosa-luxemburg-preis/