Alte Geister im Haus des Außenministers Maas

26.09.2019 - Günter Buhlke

Dieser Artikel ist auch auf Spanisch verfügbar.

Alte Geister im Haus des Außenministers Maas
(Bild von Stefan Keller via Pixabay | CC0)

Es ist bemerkenswert, wie lange sich Geister halten können. Sie überstehen in diesem Haus Epochen und mehrere politische Ordnungssysteme vom Kaiserreich bis zur repräsentativen Demokratie. Dazwischen gab es auch eine tausendjährige Diktatur.

Umzüge der Hausherren von Berlin nach Bonn und wieder zurück machten den Geistern nichts aus. Die Hausherren haben wenig unternommen, um sie zu vertreiben oder den Geistern eine bessere Gesinnung beizubringen.

In Richtung West sind punktuelle Veränderungen gelungen. Die Verhältnisse nach dem 2. Weltkrieg haben sich ja fundamental geändert und ein Anpassungsprozess an westliche Staaten wurde vollzogen. Das brachte Frieden innerhalb europäischer Grenzen bis auf den Rückfall in Jugoslawien. Die Umerziehung der Geister in Richtung Ost und Süd wurde nicht vorgenommen. Es wurde wie eh und je politisch alles offengehalten. Die Vertriebenenverbände Schlesiens, des Sudetenlandes, Ostpreußens waren brauchbare Hilfskräfte, das Konservative zu erhalten. Die Geister konnten ihre Träume weiter verfolgen, bis zur Gegenwart. Der Konsens zwischen Geistern und Hausherr blieb in den wesentlichen Dingen erhalten.

Verschiedene Außenminister waren in Sachen Geisterwandlung untätig. Hauptsache die Hausstatuten wurden nicht verletzt und Handlungen blieben im Rahmen des Grundgesetzes.

Ein Verwandtschaftsteil der Hausgeister in Chile störte den damaligen Hausherrn von der FDP nicht. Naziabkömmlinge und verurteilte Pädophile erhielten Einladungen in seine Botschaft in Santiago de Chile.

Ein grüner Hausherr störte sich jedoch am Charakter der Geister und an den Umtrieben im Außenministerium. Er setzte eine Kommission mit Historikern ein, um prüfen zu lassen, ob die Geister noch feldgraue Kleider des Kaisers oder braungefärbte tragen. Die Ergebnisse der Untersuchung stimmten viele Demokraten nachdenklich. Entscheidende Erfolge sind dem grünen Hausherrn in der Causa Geistervertreibung wohl nicht beschieden gewesen.

Den gegenwärtigen Chef im Außenministerium, Heiko Maas von der SPD, scheinen die alten Geister nicht zu stören. Er pflegt ein gutes Verhältnis zum Venezolaner Juan Guaidó, der sich selbst zum Präsidenten des Landes ernannt hat. Er lädt wider internationale Regeln dessen rechtslosen Botschafter nach Berlin ein. Heiko Maas anerkennt den Selbsternannten. Es stört den deutschen Außenmister auch nicht, dass Guaidó einen Bürgerkrieg in Venezuela provoziert und zur Intervention äußerer Kräfte aufruft. Der Minister unterstützt Sanktionen der USA. Unter den Ergebnissen leidet das Volk von Venezuela. Damit nicht genug.

Unter Missachtung der Präambel und des Artikels 25 des Grundgesetzes lädt der Außenminister den jungen Chinesen Joshua Wong aus Hongkong ein, der nach eigenen Aussagen, mitverantwortlich für die zerstörerischen wochenlangen Unruhen im Stadtstadt sei. Minister Maas demonstriert öffentlich seine Sympathie mit dem Studenten und den Demonstranten. Man mag sich nicht die Reaktion der deutschen Sicherheitskräfte vorstellen, wenn in Berlin die Eingangstüren des Parlaments mit eisernen Absperrelementen zertrümmert oder Brandsätze auf Regierungsgebäuden geschleudert werden.

Postwendend ist eine diplomatische Krise mit China eingetreten. Die Krisenfolgen aus den Handlungen des Außenministers sind noch nicht abzusehen. Chinas heftige Reaktionen legen sie nahe. Dem Siemenschef Joe Kaiser werden die Handlungen des Außenministers im Verbund den alten Geistern nicht gefallen.

Kategorien: Europa, Politik
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