Silo in Jujuy, Argentinien, Gedenkfeier an einem historischen Ort des Siloismus

26.07.2019 - Mendoza, Argentinien - Ernesto H. De Casas

Dieser Artikel ist auch auf Englisch, Spanisch, Italienisch verfügbar.

Silo in Jujuy, Argentinien, Gedenkfeier an einem historischen Ort des Siloismus
(Bild von Ernesto de Casas))

Am 20. Juli feierten wir die siebte Pilgerfahrt nach Yala, Jujuy, einem Ort, an dem Silo 1969 am selben Tag geplant hatte eine Rede im Waldgebiet von Jujuy zu geben, die aber verboten wurde. Obwohl man die Behörden um Erlaubnis gebeten hatte, lehnten sie es ab.

Eine aufmerksame Menge von Bauern, Einheimischen, Reisenden und anderen Besuchern war über die Ablehnung verblüfft, konnte aber die für diesen Anlass geplante, bereits aufgezeichnete Rede hören. Was für ein Erlebnis!

Silo spricht hier zu den Völkern Amerikas, damit sie ihre Befreiung und ihr spirituelles Schicksal in die Hand nehmen. Er wird uns sagen: „…Amerika ist erstarrt und umschlungen, verlassen und völlig, unruhig und niedergeschlagen, die Stunde deiner Mission hat geklungen, wach auf und steh auf! …verstehe gut: Alles hängt von deiner inneren Befreiung ab, von deinem inneren Frieden. Der Rest wird als Konsequenz daraus hervorgehen.“ 20. Juli 1969.

Dieser Ort war auch lange Zeit ein Studienzentrum für den Siloismus in dieser Region und für das ganze Land. Mit Seminaren zur Selbsterkenntnis, Reflexionen zur persönlichen und sozialen Entwicklung.

Etwa dreihundert begeisterte Freunde sind diesmal gekommen, um zu pilgern und an der Veranstaltung teilzunehmen. Sie kommen vom Rio Negro, Mendoza, Cordoba, Lima und Buenos Aires sowie vom argentinischen und chilenischen Norden. Wir erfüllten den Zeitplan: die Installation der Infotafel am historischen Ort, das Treffen von Silos Botschaftern, und der Empfang der Pilger am Freitag; der Beginn der Tour, das gemeinsame Essen, der Austausch, die persönlichen Erfahrungen und das Abspielen der historischen Rede am Samstag. Schließlich kehren wir in die Stadt zurück und genießen das Abschiedsessen. Am Sonntag besuchen wir den zukünftigen Studien- und Reflexionspark von Tiliquiza. All dies begleitet von einem tiefen Gefühl der Freundschaft und Dankbarkeit.

Diese Veranstaltung und der Vortrag wurden online übertragen und in verschiedenen Teilen der Welt gesehen, mit Rücksicht auf die Zeitunterschiede. All das wurde mit der Unterstützung der Gemeinde Yala umgesetzt.

Damit wurde eine weitere Veranstaltung zum Gedenken an den fünfzigsten Jahrestag der öffentlichen Rede dieses Mannes abgeschlossen, der eines Tages im Alter von ungefähr 30 Jahren beschloss, den Menschen eine Botschaft der Hoffnung, des Spirituellen und des Humanismus, der Offenheit und Entwicklung zu vermitteln, mit Realismus, Energie, Optimismus, aber selbstlos, von diesem südlichen Breitengrad aus in die Welt lanciert…

Die Übersetzung aus dem Spanischen wurde von Lorenzo Molinari aus dem ehrenamtlichen Pressenza-Übersetzungsteam erstellt. Wir suchen Freiwillige!

Kategorien: Humanismus und Spiritualität, Meinungen, Südamerika
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