Leonardo DiCaprios Klimadoku „Ice on Fire“

19.06.2019 - globalmagazin

Leonardo DiCaprios Klimadoku „Ice on Fire“
(Bild von HBO)

Der Film Ice on Fire wurde von Oscar-Preisträger Leonardo DiCaprio, seinem Vater George DiCaprio und Mathew Schmid produziert und von Leila Conners inszeniert. Es handelt sich um eine aufsehenerregende Dokumentation, die sich auf viele noch nie dagewesene Lösungen konzentriert, die unsere eskalierende Umweltkrise bremsen sollen.

Der Film geht über die aktuelle Klimawandel-Erzählung hinaus und lässt hoffen, dass wir die schlimmsten Auswirkungen der globalen Erwärmung tatsächlich abwehren können. Der Film wurde bereits in Cannes dieses Jahr vorgestellt und hatte letzte Woche in Los Angeles Premiere. Heute, am 11. Juni, startet der Film in Amerika beim PayTV-Sender HBO.

Elf Jahre nach Conners erster Zusammenarbeit mit DiCaprio bei „The 11th Hour“, in der die Probleme des Klimawandels, hervorgehoben wurden, konzentriert sich „Ice on Fire“ stattdessen auf die neuesten Forschungsergebnisse der heutigen Klimawissenschaft – und auf die Innovationen zur Reduzierung von Kohlenstoff in der Atmosphäre, die den Weg für eine Reduzierung des globalen Temperaturanstiegs und einen Nutzen für die Lebenssysteme des Planeten ebnen könnten. Für den Film wurde weltweit gedreht, von Norwegen bis Alaska, von Island bis Colorado, von der Schweiz bis Costa Rica. Er befasst sich mit Erkenntnissen aus erster Hand von Wissenschaftlern, Landwirten, Innovatoren und anderen, die an vorderster Front der Klimakrise stehen.

Ice on Fire unterstreicht die Bedeutung eines unmittelbaren, zweigleisigen Ansatzes zur Umkehrung der Krise: Reduzierung der CO2-Emissionen durch traditionelle und neue erneuerbare Energiequellen wie Gezeitenenergie und Umsetzung von ‚Absenkungs‘-Maßnahmen mit Schwerpunkt auf Methoden zur Absenkung und Bindung von Kohlenstoff, einschließlich direkter Luftabscheidung, Seefarmen, städtischen Farmen, Biokohle, Meeresschnee oder bionischen Blättern.

Der Film besucht Orte wie die Usal Redwood Forest Foundation in Nordkalifornien und beleuchtet ein Kohlenstoffspeicherprojekt, das sich auf Wiederaufforstung und „Pflanzenkohle“ konzentriert, um CO2 zurück in den Boden zu leiten; Ron Finleys städtische Farm in Los Angeles, wo Mitglieder der Gemeinde Lebensmittel anbauen, die Kohlenstoff aus der Luft entfernen und nahrhaft sind. Climeworks flinke Direktlufterfassungsmaschine in Zürich oder Thimble Island Ocean Farm vor der Küste von Connecticut, wo der Eigentümer Bren Smith Schalentiere und Seetang züchtet, die mehr Kohlenstoff aufnehmen als Pflanzen an Land und für Lebensmittel, Tierfutter und Düngemittel verwendet werden können. Risiken und Dringlichkeit mögen heute höher sein als je zuvor, es gibt aber auch größere Chancen für innovative Lösungen, die eine realistische und hoffnungsvolle Perspektive auf ein globales Schlüsselthema bieten, das unsere Aufmerksamkeit erfordert.

Neben dem oben breits erwähnten Film „The 11th Hour“, hat DiCaprio 2016 die Umweld-Doku „Before The Flood“ zusammen mit Fisher Stevens und Oscar-Preisträger Martin Scorsese für National Geographic produziert. Dafür interviewte er unter anderem Politiker wie Präsident Barack Obama zu den Folgen des Klimawandels.

Kategorien: International, Kultur und Medien, Ökologie und Umwelt
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