Türkei: Pressefreiheit in Ketten

03.05.2018 - Bern - Amnesty International

Dieser Artikel ist auch auf Spanisch verfügbar.

Türkei: Pressefreiheit in Ketten

«Die massive und unrechtmässige Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit ist in der Türkei seit Ausrufung des Ausnahmezustands im Juli 2016 an der Tagesordnung», sagt Manon Schick, Geschäftsleiterin von Amnesty Schweiz. «Mehr als 180 Medienhäuser sind von der Regierung geschlossen worden, mehr als 120 Journalistinnen und Journalisten befinden sich in Haft und Tausende Medienschaffende haben ihren Job verloren. Die Pressefreiheit in der Türkei liegt seit fast zwei Jahren in Ketten.»

«Wer den Kurs der türkischen Regierung nicht mitträgt, wird als Staatsfeind diffamiert. Wer die Regierung öffentlich kritisiert, findet sich schnell hinter Gittern wieder. Wer sich für die Rechte anderer einsetzt, wie der Ehrenvorsitzende von Amnesty International in der Türkei, Taner Kılıç, landet im Gefängnis», sagt Manon Schick.

In einem aktuellen Kurzbericht hat Amnesty International die Entwicklungen in der Türkei seit Ausrufung des Ausnahmezustands vor fast zwei Jahren zusammengefasst (siehe auch ‚Klima der Angst – Zivilgesellschaft zum Schweigen gebracht‚).

Kategorien: Menschenrechte, Politik, Pressemitteilungen
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