Medien und soziale Bewegungen – wie kann eine kritische Zusammenarbeit aussehen? Wie kann mit Fake News der Polizei umgegangen werden? Diese und ähnliche Fragen werden am 24. und 25. November 2017 auf dem LiMA-Medienkongress im Rahmen der Jahrestagung des Instituts für Protest- und Bewegungsforschung (ipb) in Berlin behandelt. Schwerpunkt sind Fragen zu Medienaktivismus und Medienkritik und Möglichkeiten, sich jenseits von Verschwörungstheorien und Fake News zu positionieren.

Zunächst lädt das ipb Forschende, Medienaktivist*innen und Journalist*innen am 24. November ab 14:00 Uhr in die Alte Kantine Wedding ein, um gemeinsam Status Quo und Zukunft der Medienkritik zu diskutieren. In offenen Formaten sollen hier unterschiedliche Perspektiven in Dialog gebracht werden.

Mit einem Podium zur Medienarbeit der Polizei vor dem Hintergrund ihrer Falschmeldungen u.a. im Rahmen von G20 in Hamburg und der Räumung des Kiezladens Friedel 54 in Berlin setzt die LiMA in Kooperation mit Robin Wood einen besonderen inhaltlichen Impuls am 25. November. Dort und auf einem folgenden Workshop sollen auch Strategien des Umgangs mit diesem Phänomen diskutiert werden.

Ergänzend zu den Diskussionen bietet die Linke Medienakademie ein Seminarprogramm an, das sich dem Themenkomplex praktisch nähert. Neben Grundlagen der Presse- und Medienarbeit werden auch Themen rund um Proteste und Medienkritik behandelt: Wie über Proteste berichten? Wie kann eine diskriminierungssensible Berichterstattung aussehen? Wie kann ein journalistischer Umgang mit sprachlicher Manipulation und Provokationen aussehen?

Jenseits der ‚Lügenpresse‘-Parolen
Soziale Bewegungen und die Zukunft der Medienkritik

LiMA-Herbstkongress am 24. und 25. November

 

Die Podien sind öffentlich und der Eintritt ist frei. Das Seminarprogramm ist kostenpflichtig.
Anmeldung und Infos: linkemedienakademie.de / info@linkemedienakademie.de