Die israelische Menschenrechtsorganisation B’Tselem hat Anfang dieses Jahres einen neuen Bericht über die Zustände in israelischen Gefängnissen mit dem Titel „Living Hell“ veröffentlicht.
„Living Hell“ knüpft an den Bericht „Welcome to Hell“ von B’Tselem vom August 2024 an. Aufbauend auf den für den vorherigen Bericht durchgeführten eingehenden Recherchen und Analysen liefert er aktualisierte Daten und neue Zeugenaussagen von 21 Palästinensern, die in den letzten Monaten aus israelischen Gefängnissen entlassen wurden, und stützt sich zudem auf Daten anderer israelischer und internationaler Menschenrechtsorganisationen.
Die aktuellen Informationen deuten darauf hin, dass israelische Gefängnisse weiterhin als ein Netzwerk von Folterlagern für Palästinenser fungieren, wobei systematische Misshandlungen noch weiter verbreitet sind als zuvor. Dazu gehören körperliche und psychische Misshandlungen, unmenschliche Haftbedingungen, absichtliche Aushungerung und die Verweigerung medizinischer Versorgung, was zu zahlreichen Todesfällen geführt hat. Einige Zeugen berichteten zudem, sexuelle Gewalt und Missbrauch erlebt oder beobachtet zu haben. Die Umwandlung von Gefängnissen in ein Netzwerk von Folterlagern ist Teil des koordinierten Angriffs des israelischen Regimes auf die palästinensische Gesellschaft, der darauf abzielt, die palästinensische Gemeinschaft zu zerschlagen.
Der vollständigen Bericht steht hier online: https://www.btselem.org/publications/202601_living_hell










