Zwei Tage in der Bundesrepublik. Eröffnungsrede auf der Hannover Messe. Zehn Abkommen zu KI, Verteidigung, Bioökonomie und Klima geplant

Von Hans Weber amerika21

Hannover. Der Präsident von Brasilien, Luiz Inácio Lula da Silva, besucht für zwei Tage die Bundesrepublik. In seiner Eröffnungsrede auf der Hannover Messe, bei der Brasilien in diesem Jahr Partnerland ist, sprach Lula gestern über die Notwendigkeit eines neuen Entwicklungsmodells. „Das Wachstum des Extremismus ist eine der Folgen der Grenzen eines Modells, dessen Vorteile nicht alle Menschen erreichen. Ein neues Entwicklungsparadigma erfordert einen fairen und ausgewogenen Multilateralismus“, sagte Lula.

Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz empfing den brasilianischen Staatschef. Schwerpunkt des Besuchs ist der Austausch über die Zukunft der Industrie und Innovation.

Ähnlich wie auf dem Gipfel der progressiven Kräfte in Spanien einen Tag zuvor kritisierte Lula in Hannover die Folgen des Krieges der USA und Israels gegen den Iran, den er als „Wahnsinn“ bezeichnete. Er tadelte den Einsatz von Technologie und die Investitionen in Kriege angesichts Tausender ziviler Opfer, während Hunger nach wie vor ein globales Problem sei: „Künstliche Intelligenz macht uns produktiver, wird aber auch dazu genutzt, militärische Ziele ohne rechtliche oder moralische Maßstäbe auszuwählen.“

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https://amerika21.de/2026/04/284745/lula-warnt-deutschland-v-extremismus

 

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