Angesichts der kritischen Weltlage, in der neokolonialistische Gewalt wieder auflebt und der Respekt vor den Menschenrechten sowie der Selbstbestimmung der Völker zu schwinden scheint, gewinnt der Aufruf des Humanistischen Weltforums, gemeinsam über die Gestaltung unserer Welt nachzudenken und zu handeln, deutlich an Bedeutung.

Wie der Titel dieser vierten Versammlung bereits deutlich macht, ruft dieses Forum für Austausch und gemeinsames Handeln dazu auf, die Krise und die globale Unsicherheit durch eine entschlossene Mobilisierung der Menschen für das Gemeinwohl zu überwinden.

Das große Interesse an der Versammlung, die am 24. und 25. Januar jeweils von 13 bis 15 Uhr UTC stattfindet, zeigt sich in den Anmeldungen von Organisationen und Aktivist:innen aus 42 Ländern aller Kontinente.

In dieser Versammlung kommen Künstler, Pädagogen, Friedens- und Gewaltfreiheitsaktivisten, Sportler, Forscher, Ökonomen, Wissenschaftler, Beschäftigte im Gesundheits- und Ernährungswesen sowie Menschenrechts- und Umweltaktivisten und weitere Vertreter der sozialen Basis im Geiste des Humanismus zusammen, um Visionen und Erfahrungen auszutauschen. Diese sollen dazu beitragen, in einer für die Menschheit schwierigen Zeit eine gemeinsame Zukunft zu gestalten.

Die internationale Vernetzung erfolgt zwar per Videokonferenz, zugleich wird es jedoch auch mehrere Orte geben, an denen ein persönlicher Austausch möglich ist.

Am ersten Tag stehen nach kurzen Berichten über wichtige Aktivitäten der letzten Monate im Rahmen des Humanistischen Weltforums der partizipative Austausch sowie der Versuch, einen globalen Überblick über die aktuelle Situation zu gewinnen, im Mittelpunkt. Am zweiten Tag wird in 17 thematischen Arbeitsgruppen daran gearbeitet, die Umsetzung von Vorschlägen und Maßnahmen in bestimmten Bereichen zu stärken.

Das detaillierte Programm finden Sie hier.

Die Teilnahme an der Versammlung des Humanistischen Weltforums, dessen Grundstein 1993 in Moskau gelegt wurde, steht allen Personen und Organisationen offen, sofern diese keine gewalttätigen oder diskriminierenden Haltungen fördern oder unterstützen.

Zur Anmeldung und zum Erhalt des Zugangslinks zur virtuellen Plattform klicken Sie bitte hier.

Die Übersetzung aus dem Spanischen wurde von Kornelia Henrichmann vom ehrenamtlichen Pressenza – Übersetzungsteam erstellt. Wir suchen Freiwillige!