Ermittlung gegen Julian Assange durch Schweden eingestellt

19.05.2017 - Sabine Bock

Ermittlung gegen Julian Assange durch Schweden eingestellt

Die schwedische Staatsanwaltschaft stellt die Ermittlungen gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange wegen angeblicher Vergewaltigung ein. Das teilte die Anklage am heutigen Freitag in Stockholm mit. „Generalstaatsanwältin Marianne Ny hat heute beschlossen, das Ermittlungsverfahren bezüglich des Vergewaltigungsverdachts gegen Julian Assange einzustellen“, heißt es in der Stellungnahme der Behörde.

Nach Angaben verschiedener europäischer Medien habe die Staatsanwaltschaft auch bei Gericht beantragt, den Haftbefehl für den WikiLeaks-Gründer aufzuheben.

Die Regierung Obama hatte 2010 strafrechtliche Ermittlungen gegen Julian Assange aufgenommen. Anlass dazu war die Veröffentlichung von Dokumenten, die der Whistleblower Bradley Manning an WikiLeaks übergeben hatte. Schweden stellte im November 2010 einen Antrag auf Auslieferung Assanges, da zwei Frauen ihn beschuldigten, sie sexuell missbraucht zu haben. Assange wies jede Schuld von sich. 2012 beantragte er Asyl in der ecuadorianischen Botschaft in London, wo er sich seitdem aufhält.

Kategorien: Europa, Menschenrechte, Politik
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