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poonal - Pressedienst lateinamerikanischer Nachrichtenagenturen

poonal

Der Pressedienst poonal veröffentlicht aktuelle Meldungen und Hintergrundberichte aus Lateinamerika in deutscher Sprache. Seit 1991 macht poonal zugänglich, was lateinamerikanische Autor*innen und Agenturen über politische Bewegungen, soziale, kulturelle und ökonomische Kämpfe bzw. Emanzipationsprozesse in Lateinamerika schreiben. Der Pressedienst arbeitet mit derzeit 20 alternativen Nachrichtenagenturen in Lateinamerika zusammen.

Solidaritätskundgebungen für argentinischen Generalstreik in Europa

Unter dem Motto „Angesichts der internationalen Komplizenschaft, lasst uns die internationale Koordination vervielfachen“ rufen argentinische Migrant*innen in Europa, sowie feministische linke Gruppen und Arbeiter*innenorganisationen, zu Kundgebungen auf. Diese finden heute in Berlin, Madrid, Barcelona, Lissabon, Brüssel, Rom, Toulouse und Paris…

Wärmstes und folgenschwerstes Jahr für Lateinamerika

Das Jahr 2023 war das wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor 174 Jahren. Das belegen mehrere wissenschaftliche Untersuchungen. Das hat zwar Konsequenzen für die gesamte Menschheit, Lateinamerika gilt jedoch als eine der am meisten geschädigten Regionen. Nach dem „Vorläufigen Zustandsberichts…

Widerstand gegen Mileis ultraliberalen Kurs

Die Regierung von Javier Milei ist erst einen Monat alt, aber in Argentinien macht sich das Gefühl breit, dass schon eine Ewigkeit vergangen ist. Wie er am 10. Dezember in seiner Antrittsrede ankündigte, führt Milei derzeit eine harte Schockanpassung für…

Dreißig Jahre Zapatistas

Wir versuchen nicht, ein Museum der Erinnerung an uns zu schaffen“, so Subkommandant Moisés, Sprecher und Befehlshaber der Zapatistischen Armee der Nationalen Befreiung EZLN  (Ejército Zapatista de Liberación Nacional). In der Rede am 30. Jahrestag des bewaffneten Aufstandes der Mayavölker im Südosten…

2023, ein Jahr voller Gewalt gegen Umweltschützer*innen

Nachrichten über Ermordungen und Verschwindenlassen von Umwelt- und Territoriumsschützer*innen wurden im Jahr 2023 in trauriger Regelmäßigkeit veröffentlicht. In Ländern wie Mexiko, Peru und Nicaragua kostete die Gewalt viele Umweltschützer*innen, insbesondere in indigenen Gemeinschaften, das Leben. Neben dem Drogenhandel und illegalen…

„Exodus aus der Armut“

Am 24. Dezember ist eine Karawane von 8.000 bis 10.000 Migrant*innen vom südmexikanischen Bundesstaat Chiapas aus zu Fuß Richtung Norden aufgebrochen. Damit wollen sie erreichen, dass ihnen die mexikanischen Migrationsbehörden Bewegungsfreiheit gewähren, damit sie sich frei durch Mexiko bewegen und…

Menschenrechtslage verschlechtert sich weiter

Nicaraguas Regierung verfolgt weiterhin alle, die einen Beitrag zu einer anderen Vision von Nicaragua leisten wollen. Zu diesem Schluss kommt der UN-Menschenrechtsrat, der damit beauftragt ist, die Einhaltung der Menschenrechte zu überwachen. Unmittelbar betroffen sind politische und indigene Anführer*innen, Mitglieder…

Zapatismus reorganisiert sich zum Kampf

Im Laufe der Jahre ist der kritische Geist des Zapatismus nicht kleiner geworden. Ganz im Gegenteil – der jahrzehntelange Überlebenswille und der Kampf für eine Welt, „in die viele Welten hineinpassen“, ist stärker denn je. Nun, da 40 Jahre seit…

Rechtspopulist Milei gewinnt die Wahl

Mit 55,69 Prozent der Stimmen siegte Javier Milei am Sonntag den 19. November bei der Präsidentschaftswahl gegen Sergio Massa, der nur 44,3 Prozent bekam. Das bedeutet einen Unterschied von fast drei Millionen Stimmen. Als Folge der Repräsentationskrise inmitten einer tiefen…

Umweltkrise im Amazonasgebiet

Im Oktober wurden die niedrigsten jemals gemessenen Pegelstände am Amazonas registriert. Der Wassermangel hat in der Region zum Tod von 120 Amazonasdelfinen, Nahrungsknappheit und einer wirtschaftlichen Krise geführt. Am stärksten betroffen sind Brasilien, Kolumbien und Peru. Die hohen Temperaturen und…

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