Der lateinamerikanische Marsch für Gewaltfreiheit, multiethnisch und multikulturell, begann am 15. September 2021 mit einem erfolgreichen Start und einer Fülle von Aktivitäten.

Aktivist:innen aus einer Vielzahl lateinamerikanischer Länder haben einen Beitrag zur Einweihung des lateinamerikanischen Marsches für Gewaltfreiheit geleistet. Mithilfe von vorab aufgezeichneten Videos verbindet er virtuell verschiedene Teile Lateinamerikas bis hin nach Madrid.

Die zentrale Eröffnungsveranstaltung fand in der UNED, Nationale Universität für Fernunterricht, in Puntarenas, Costa Rica, statt und wurde von der UNED und von der Organisation ‚Welt ohne Kriege und ohne Gewalt‘ organisiert.

Als Erstes wurde die Fotoausstellung über die Märsche für Frieden und Gewaltfreiheit in Lateinamerika eröffnet.

Die Eröffnungszeremonie des Marsches bestand aus der Vorführung von Videos aus verschiedenen Teilen Lateinamerikas, dem Gedenken an die Zweihundertjahrfeier Zentralamerikas und der Veröffentlichung eines Aufrufs zu Frieden und Gewaltlfreiheit in der Region.

Das Video der Zoom-Übertragung der Eröffnung des lateinamerikanischen Marsches ist auf Facebook zu sehen.

Dies war der offizielle Start mit einem symbolischen Akt des virtuellen und physischen Marsches, der bis zum 2. Oktober durch Lateinamerika führen wird.

Am selben Tag fanden in anderen lateinamerikanischen Ländern verschiedene Aktivitäten statt, die als Ausgangspunkt für den lateinamerikanischen Marsch für Gewaltfreiheit dienten.

Einige der Aktivitäten, die wir als Beispiel genommen haben, waren:

  • Das Forum „Kultur des Friedens, Weg zur Versöhnung“, das in Lima, Peru, im Colegio María de la Providencia-Breña um 18:30 Uhr Lima-Zeit stattfand. Das Video des Forums auf Facebook kann hier abgerufen werden: Foro „Cultura de Paz, Camino hacia la reconciliación“.
  • Die Eröffnungszeremonie und der Start des Marsches sowie die Enthüllung der Skulptur Flor de Paz in der Universidad Distrital de Bogotá Francisco José de Caldas um 10:30 Uhr Bogotá-Zeit.
  • In Bogotá wurde außerdem, um zur Teilnahme anzuregen, an verschiedenen Orten Schablonenmalerei durchgeführt und im Stadtteil Teusaquillo von Bogotá wurde die Einweihung des Lateinamerikanischen Marsches als Gruppenprojektion visualisiert.
  • Auf der Buchmesse am ORIGAMI-Ausstellungsstand in La Paz, Bolivien, zeigten sie ihre Unterstützung für den Lateinamerikanischen Marsch.
  • In Luján de Cuyo, Mendoza, Argentinien, wurde ein Wandgemälde über den Lateinamerikanischen Marsch angefertigt.

Wir danken den Teilnehmenden, Förderenden und Unterstützenden für die Aufmerksamkeit und die Mühe, die sie in ihre Arbeit stecken, und wir wünschen ihnen Tage der großen Freude an den bedeutungsvollen Begegnungen mit denen, die bereits erwacht sind und weiter erwachen werden zu diesem warmen Geist der Gewaltfreiheit, der Lateinamerika durchzieht.

Übersetzung aus dem Englischen von Tina Tietze vom ehrenamtlichen Pressenza-Übersetzungsteam. Wir suchen Freiwillige!

Der Originalartikel kann hier besucht werden