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Helmut Ortner

Der Autor (1950) ist Beiratsmitglied der Giordano-Bruno-Stiftung. Er hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, die in über 14 Sprachen erschienen sind. Zuletzt: "Ohne Gnade - Eine Geschichte der Todesstrafe", mit einem Nachwort von Bundesrichter a. D. Prof. Dr. Thomas Fischer, Nomen Verlag Frankfurt.

Zum 90. Jahrestag der Nazi-Bücherverbrennung – der Tag, an dem die Bücher brannten

10. Mai 1933: In deutschen Universitätsstädten karren Studenten und Nazi-Anhänger Tausende Bücher aus öffentlichen und privaten Bibliotheken zusammen und verbrennen sie auf öffentlichen Plätzen. Es ist der schauderhafte Höhepunkt der Kampagne »Wider den undeutschen Geist«. Von Helmut Ortner Die Szenerie…

Religionskunde statt Religionsunterricht – ohne Kruzifix

Warum der Staat gottlos sein muss – auch im Klassenzimmer. Ein Plädoyer von Helmut Ortner Es herrscht Glaubensfreiheit in unserem Land. Ob jemand Christ oder Muslim, Buddhist oder Jude ist, darf keine Rolle dabei spielen, ob er als Bürger dieses…

11. Gebot: »Du sollst Deinen Kirchentag selbst bezahlen!«

Christliche Groß-Events wie »Kirchentage« werden aus Steuergeldern mit Millionen großzügig subventioniert. Warum eigentlich? Gibt es nicht das Verfassungsgebot der Trennung von Staat und Kirche? Ein Plädoyer für die Beendigung staatlichen Geld-Segens von Helmut Ortner Alle Jahre wieder findet hierzulande ein…

Lob der Demokratie oder: Vom Ich zum Wir

Demokratie braucht Gemeinschaft. Sie lebt von Teilhabe und Teilnahme. Doch diese Grundanforderung der Demokratie scheint zunehmend gefährdet. Kein guter Zustand. Ein neues Buch liefert eine kluge Gegenwarts-Diagnostik und redet uns ins Gewissen. Von Helmut Ortner Die Hölle, so wusste Jean-Paul…

Die Guillotine: oder alle Macht der Maschine

Entstanden aus dem Pathos von Humanität und Aufklärung, sollte die Guillotine einst ein Zeichen für technische Modernität sein. Erdacht, um den präzisen Vollzug der Todesstrafe zu garantieren – ohne Qual, ohne Folter, ohne Ansehen von Rang und Stand. Was für…

Wenn der Staat tötet

»Du sollst nicht töten!« Dieses Gebot gilt weltweit als schlimmes Verbrechen. Sieht ein Staat in seiner Rechtsordnung aber die Todesstrafe vor, ist die Tötung legitimiert. Ein Grundwidersprich, der besteht, solange es die Todesstrafe gibt. Doch die historischen Legitimations-Argumente verlieren –…

Die Vergangenheit nicht »bewältigen«, sondern vergegenwärtigen

Der Historiker Götz Aly hat sich der Aufklärung der NS-Verbrechen verschrieben. Ein neues Buch versammelt seine wichtigsten Reden, Aufsätze und Vorträge der vergangenen Jahre. Eine lesenswerte Lektüre: aufklärend, klug und – aktuell. Von Helmut Ortner Im Jahr 1948 warb das…

30. Januar 1933: Machtübernahme Hitlers »Führer befiehl, wir folgen Dir…«

Am 30. Januar 1933 wurde Hitler zum Reichskanzler ernannt. Durch Terror und halblegale Methoden war den Nationalsozialisten in kürzester Zeit die Ausschaltung des Rechtsstaats und der Übergang zur Diktatur gelungen. Juden und politische Gegner sahen sich Terror und Willkür ausgeliefert.…

Eine barbarische Tat

Vor 8 Jahren, am 7. Januar 2015 ermordeten islamistische Terroristen neun Redakteure des Satiremagazins Charlie Hebdo und deren Personenschützer. Ein Anschlag auf das Recht der freien Meinung, einschließlich des Rechts auf Spott. Der Anschlag erinnert uns daran, gegen jede Form…

Todesstrafe: Zustimmung in den USA sinkt

Im Jahr 2022 wurden in den USA 18 Todesurteile vollstreckt. Der Anteil der US-Bevölkerung, der die Todesstrafe befürwortet, ist seit den 90er Jahre konstant rückläufig. Doch die Politik will auch weiterhin nicht auf die Todesstrafe verzichten. Von Helmut Ortner In…

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