{"id":919413,"date":"2019-09-17T12:37:21","date_gmt":"2019-09-17T11:37:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=919413"},"modified":"2019-09-17T12:37:21","modified_gmt":"2019-09-17T11:37:21","slug":"unvermeidlich-aber-nicht-vorhersehbar-die-welt-verbessert-sich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2019\/09\/unvermeidlich-aber-nicht-vorhersehbar-die-welt-verbessert-sich\/","title":{"rendered":"Unvermeidlich, aber nicht vorhersehbar \u2013 die Welt verbessert sich"},"content":{"rendered":"<p><strong>Pflanzen, Tiere, Menschen ver\u00e4ndern sich st\u00e4ndig, stetig aber sehr langsam. Eine Kombination aus Kopieren und Modifizieren des Erbguts, die Genetik, bestimmt die Ver\u00e4nderungsprozesse.<\/strong><\/p>\n<h4><strong>Memetische Verbesserung der Menschheit<\/strong><\/h4>\n<p>Die Gesellschaft \u00e4ndert sich auch st\u00e4ndig. Besitz, Strukturen, Verhaltensweisen, Wissen, Deutungsmuster und Ideen werden vererbt \u2013 dieser Vererbungsvorgang wird durch Meme bestimmt; Meme, wie sie Richard Dawkins in seinem Buch \u201eDas egoistische Gen\u201c [1]\u00a01976 definiert hat, die seit geraumer Zeit diskutiert werden [2].<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Gene sich nur sehr langsam \u00fcber viele Generationen hinweg ver\u00e4ndern und vererben, k\u00f6nnen sich Meme schnell vererben und auch ver\u00e4ndern; denn ein Mem wird vererbt, indem es von Menschen kopiert wird, was oft nur Informationsfluss erfordert.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend das Gen automatisch \u2013 und bis auf Mutation \u2013 identisch kopiert wird, spielt bei der Kopie der Meme eine aktive Zustimmung der Menschen, die sie kopieren eine Rolle. Wenn ich mich bei der Begr\u00fc\u00dfung entscheide, einem Bekannten die Hand zu reichen, wenn ich eine Melodie summe, wenn ich eine bestimmte Partei w\u00e4hle oder mir Sportschuhe kaufe, immer ist mein Gehirn mit seinem Bewusstsein und auch mit seinem Unterbewusstsein beteiligt, es kann sich dagegen entscheiden, es kann die Entscheidung beeinflussen.<\/p>\n<h4><strong>Ver\u00e4nderung in kurzer Zeit<\/strong><\/h4>\n<p>Gene werden sehr langsam \u00fcbertragen \u2013 es braucht wenigstens eine Generation um auch nur ein bisschen zu ver\u00e4ndern. Aber das Mem, wenn es eine Idee ist, kann als Text oder Video via Internet in Sekundenschnelle \u00fcbertragen werden; es braucht nur etwas Zeit, bis die Idee \u00fcberzeugt und \u00fcbernommen wird.<\/p>\n<p>Jedes Jahr machen viele Menschen (wie ich jetzt auch) Sommerurlaub am Strand und sonnen sich. Dieses Mem gibt uns eine \u201egesunde\u201c und attraktive Hautfarbe, erh\u00f6ht aber auch das Hautkrebsrisiko. Wenn ich dieses Mem f\u00fcr mich \u00fcbernehme, es kopiere, sollte ich mir wenigstens \u00fcberlegen, ob die angenehmen oder die unangenehmen Nebenwirkungen \u00fcberwiegen.<\/p>\n<p>Solche Entscheidungen k\u00f6nnen etwas dauern, bis f\u00fcr mich klar ersichtlich ist, ob es sich lohnt diese Verhaltensweise zu kopieren. Aber Meme brauchen keine Generation, um sich durchzusetzen. Die Meme, mobile Telefone zu nutzen, E-Mail, Facebook, Twitter zu nutzen haben sich in sehr kurzer Zeit durchgesetzt. Moden setzen sich sehr schnell durch, aber zum Beispiel die Art, wie wir Kinder behandeln, \u00e4ndert sich langsamer.<\/p>\n<h4><strong>\u2026 alles Meme!<\/strong><\/h4>\n<p>Meme k\u00f6nnen (im Gegensatz zu Genen) erschaffen werden. Ob eine neue Idee oder eine Verhaltensweise aber zu einem erfolgreichen Mem wird, ist schwer oder gar nicht planbar. Die Entstehung eines Mems beinhaltet einen kreativen Prozess: Jemand hat eine Idee, hat etwas entdeckt, probiert etwas Neues aus und teilt es anderen mit. Wenn viele diese Information teilen, mag es zu dem \u201eTipping Point\u201c [3] kommen und ein Mem ist entstanden.<\/p>\n<p>Meme scheinen oberfl\u00e4chlich eher Zufallsprodukte zu sein: Die Verbreitung des Fahrrades, des Autos, des Containers, des Computers. Die Verbreitung demokratischer Prinzipien, die gesetzliche Verankerung der Verbrechensbek\u00e4mpfung, der nach oben gestreckte Daumen, das Nicken (in vielen Kulturen), die Sprachen, die Musikinstrumente, das Singen, eine einpr\u00e4gsame Melodie \u2013 alles Meme.<\/p>\n<p>Gene und Meme unterliegen im Verbreitungsprozess bestimmten Auswahlkriterien. Meme \u2013 noch mehr als Gene \u2013 k\u00f6nnen zudem modifiziert werden, durch einen ungenauen Kopiervorgang beispielsweise, aber genauso durch absichtliche kreative Manipulation.<\/p>\n<h4><strong>Meme und der (fast) freie Wille<\/strong><\/h4>\n<p>Richard Dawkins hat den Begriff \u201eThe Selfish Gene\u201c (Das egoistische Gen) gepr\u00e4gt, was dem Gen eine Absicht und ein Eigenleben unterstellt. Dies war sicher unter anderem als Provokation gedacht.<\/p>\n<p>Das Gegenst\u00fcck zum egoistischen Gen, das \u201eegoistische Mem\u201c, scheint mir weniger angemessen, insbesondere weil es immer Menschen sind, die die Meme bewusst, also aus freier Entscheidung heraus w\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Auch wenn der freie Wille [4] ein komplexes Konstrukt ist, deren Existenz von vielen zu Recht angezweifelt wird \u2013 es ist aber wenigstens zum Teil unsere Entscheidung, welche Partei wir w\u00e4hlen, welche Zeitung wir lesen, ob wir nicken, ob wir Musik h\u00f6ren und ins Konzert gehen, ob wir Fahrrad fahren oder \u00f6ffentliche Verkehrsmittel nutzen.<\/p>\n<p>Selbst wenn jeder von uns viel von anderen kopiert, hat unser eigenes Verhalten auch Vorbildfunktion und f\u00fchrt zu Nachahmung. So kann ein neues Mem entstehen und das Mem vermehrt sich. Meme werden also auch neu erfunden und diese Erfindung beruht auf Kreativit\u00e4t, vielleicht auch mal auf Zufall. Ob und wie weit und wie sich ein Mem durchsetzt hat Malcom Gladwell in \u201eThe Tipping Point\u201c beschrieben.<\/p>\n<h4><strong>Mehr Bildung, weniger personelle Gewalt<\/strong><\/h4>\n<p>Eine der wichtigsten Meme f\u00fcr die Entwicklung der Menschheit ist sicher das Bildungssystem. Weltweit wird die Bildung st\u00e4rker, weltweit wachsen die Einschulungsraten, die Zahl der Universit\u00e4ten nimmt zu. Auf der ganzen Welt geht die personelle Gewalt gegen Kinder und Frauen zur\u00fcck. Steven Pinker hat dies in seinem Buch\u00a0\u201eThe Better Angels of Our Nature: Why Violence Has Declined\u201c (Deutscher Titel: \u201eGewalt: Eine neue Geschichte der Menschheit) 2011 herausgestellt [5]. 2018 wurde in einem Interview von Spektrum.de mit Steven Pinker [6] auf die Entwicklung der T\u00f6tungsdelikte in Westeuropa reflektiert:<\/p>\n<p>T\u00f6tungsdelikte in Westeuropa | Die Anzahl an T\u00f6tungsdelikten in Westeuropa geht seit dem 13. Jahrhundert stetig zur\u00fcck. Franz\u00f6sische, englische oder deutsche B\u00fcrger laufen statistisch gesehen 60-mal weniger Gefahr, von einem Mitmenschen erschlagen zu werden, als im Jahr 1300.<\/p>\n<p>Das Wissen der Menschheit insgesamt und der Bildungsgrad der einzelnen Menschen sind best\u00e4ndig gestiegen. Parallel dazu nahm die personelle Gewalt ab. Die Erfindung des Buchdrucks hat die Ausweitung des Bildungssystems m\u00f6glich gemacht. Dies war anf\u00e4nglich noch ein recht langsamer Prozess; denn es war sehr aufwendig, ein Buch zu schreiben, zu drucken und zu verbreiten. B\u00fccher mit einer Druckauflage in Millionenh\u00f6he gibt es noch nicht so lange.<\/p>\n<h4><strong>Bildungssysteme<\/strong><\/h4>\n<p>Das Drucken von Zeitungen, Radio, Fernsehen und Telefon, haben diese Entwicklung beschleunigt. Das Internet mit Wikipedia, YouTube und Facebook macht es heute m\u00f6glich, neues Wissen innerhalb von Sekunden \u00fcber die ganze Welt zu verteilen. So steht nun auch das Wissen dar\u00fcber, wie am effektivsten gelehrt und gelernt wird weltweit zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Bildungssysteme entwickeln sich. Sie werden getrieben durch Parteien und Politiker, die \u2013 selbst getrieben durch die Formel des ewigen Wachstums \u2013 von der Wirtschaft wissen (und diktiert bekommen), was dort gebraucht wird. Getrieben von Eltern und Sch\u00fclern, die Berufe anstreben, welche ein gutes Einkommen versprechen. Und getrieben von Lehrern, die gerade solche F\u00e4cher lehren wollen, die die Wirtschaft verlangt, weil sie darin f\u00fcr sich selbst die besten Anstellungschancen und somit eine Zukunft sehen.<\/p>\n<h4><strong>Kritisches Denken<\/strong><\/h4>\n<p>Schon immer hat die Wirtschaft geklagt, dass es nicht genug Fachkr\u00e4fte gibt, entsprechend sind weltweit die Einkommen der besser gebildeten (und ausgebildeten) Menschen im Durchschnitt h\u00f6her als die der weniger gebildeten. Dabei geht es der Wirtschaft vor allem um Fachwissen und Teamf\u00e4higkeit. Fachwissen wird immer komplexer: Computer m\u00fcssen genutzt, Regelkreise und <a href=\"https:\/\/neue-debatte.com\/2019\/09\/01\/ein-plaedoyer-fuer-die-gemeinwohl-oekonomie\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Chaostheorie<\/a> m\u00fcssen verstanden werden und Teamf\u00e4higkeit verlangt das Verstehen psychologischer, p\u00e4dagogischer und soziologischer Vorg\u00e4nge. Unser Bildungssystem kommt nicht darum herum, kritisches, also vern\u00fcnftiges reflektierendes Denken zu lehren.<\/p>\n<p>Kritisches Denken ist aber vielleicht aus der Sicht der Wirtschaft und gro\u00dfer Teile unserer Gesellschaft ein \u201ezweischneidiges Schwert\u201c.<\/p>\n<p>Kritisches Denken oder vern\u00fcnftiges reflektierendes Denken \u2013 oder auch wissenschaftliches Denken \u2013 hei\u00dft, zu hinterfragen statt zu akzeptieren, was einem gesagt wird. Es kollidiert mit allen Systemen, die auf Autorit\u00e4t aufgebaut sind. Dies gilt f\u00fcr gro\u00dfe Teile unserer Bildungssysteme genauso wie f\u00fcr den gro\u00dfen Teil unserer Industrie. Das gilt f\u00fcr die Religionen und f\u00fcr politische Parteien und Regierungen. Es gilt auch f\u00fcr die Familie.<\/p>\n<h4><strong>Antiautorit\u00e4re Erziehung und freies Denken<\/strong><\/h4>\n<p>In Familie und Schule gab es schon in den 60er Jahren die antiautorit\u00e4re Erziehung (siehe: A. S. Neill zu antiautorit\u00e4rer Erziehung [7] sowie \u201eFreie Kindererziehung in der Familie\u201c von Paul und Jean Ritter [8]), die Kinder ernst nahm, an Entscheidungen teilnehmen lie\u00df und sie damit zu vern\u00fcnftigem reflektierenden, also wissenschaftlichem Denken und Argumentieren anhielt.<\/p>\n<p>Die antiautorit\u00e4re Bewegung hat sich zwar nicht v\u00f6llig durchgesetzt, sie hat aber die Diskussion im und um das Bildungssystem bereichert. Die Denkweisen an Universit\u00e4ten sollten l\u00e4ngst \u00fcberall kritisch, also vern\u00fcnftig reflektierend und wissenschaftlich sein (sind dies aber selbst an den St\u00e4tten des freien Denkens noch nicht uneingeschr\u00e4nkt, sodass Studenten noch vieles auswendig lernen, ohne es wirklich zu verstehen).<\/p>\n<h4><strong>Everybody is a Leader<\/strong><\/h4>\n<p>In der Industrie gibt es mittlerweile Firmen, die keinen Chef mehr haben. Flache Organisationsstrukturen setzen sich mehr und mehr durch. Diese verlangen, dass alle Mitarbeiter mitdenken und Entscheidungen treffen. Selbst in modernen Armeen entfernt man sich langsam von streng hierarchischen Befehlsstrukturen, vor allem, weil die hoch technisierte Armee so komplex ist, dass einzelne Befehlshaber oft nicht genug \u00dcberblick \u00fcber m\u00f6gliche Konsequenzen ihrer Entscheidungen haben.<\/p>\n<p>B\u00fccher wie \u201eEverybody is a Leader\u201c [9] und \u201eMultipliers\u201c [10] machen klar, dass man Menschen gut motivieren kann, wenn sie auch Teil der Entscheidungen in einer Firma sein k\u00f6nnen. Nur dann erfolgt \u201eBuy-In\u201c [11] und Menschen setzen sich f\u00fcr die Gemeinschaft ein.<\/p>\n<p>Es gibt Webseiten, die helfen, kritisches Denken zu trainieren. Zum Beispiel <a href=\"http:\/\/www.kialo.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.kialo.com<\/a>, auf der kritisches Denken praktiziert wird oder <a href=\"http:\/\/www.kursfinder.de\/ratgeber\/kritisches-denken-in-7-schritten-10172\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.kursfinder.de<\/a>. Es gibt Techniken, die der Entscheidungsfindung dienen, wie beispielsweise <a href=\"https:\/\/www.toolshero.com\/decision-making\/six-thinking-hats-de-bono\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u201eSix Thinking Hats\u201c<\/a>, eine von Edward de Bono entwickelte Methode zur Entscheidungsfindung. Es ist zu erwarten, dass die Industrie auch langfristig nach besser ausgebildeten Mitarbeitern sucht, Mitarbeiter die mitdenken, die kritisch und wissenschaftlich denken k\u00f6nnen.<\/p>\n<h4><strong>Mehr Gerechtigkeit<\/strong><\/h4>\n<p>Kritisches Denken oder wissenschaftliches Denken in demokratischen Systemen f\u00fchrt wohl zwangsl\u00e4ufig dazu, dass <a href=\"https:\/\/neue-debatte.com\/2016\/12\/25\/utilitarismus-was-will-die-ethik-des-nutzens\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Utilitarismus<\/a>, der <a href=\"https:\/\/neue-debatte.com\/2017\/04\/15\/der-rote-faden-von-kant\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kant\u2019sche Imperativ<\/a> und <a href=\"https:\/\/neue-debatte.com\/2018\/09\/10\/aufstehen-oder-zusammenwirken\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Konsensieren<\/a> genauso unterst\u00fctzt werden, wie das kritische Denken selbst. Damit f\u00fchrt es die Menschen automatisch zu der Frage, was gerecht ist, und zu hinterfragen, wer unter einer Entscheidung leiden und wer davon profitieren w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Kritisches Denken angewandt in politischen \u00dcberlegungen in einem demokratischen System, w\u00fcrde wohl ebenfalls automatisch zur <a href=\"https:\/\/neue-debatte.com\/2019\/02\/07\/die-gemeinwohl-oekonomie\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gemeinwohl-\u00d6konomie<\/a> f\u00fchren, weil st\u00e4ndiges Wachstum unserer Umwelt zu sehr schadet und unser Streben nach Gerechtigkeit verlangt, dass wir uns um das Gemeinwohl k\u00fcmmern. Diese Entwicklung scheint mir unvermeidlich, aber unvorhersehbar <a id=\"fnref-12\" href=\"https:\/\/neue-debatte.com\/2019\/09\/14\/unvermeidlich-aber-nicht-vorhersehbar-die-welt-verbessert-sich\/#fn-12\">[12]<\/a>. Kritisches Denken w\u00fcrde Chancengleichheit in Bezug auf Bildung und Wohlstand erfordern und Bildung und Wohlstand f\u00f6rdern.<\/p>\n<h4><strong>Ausprobieren. Kopieren. Modifizieren.<\/strong><\/h4>\n<p>Ich sehe die Verankerung des kritischen Denkens in allen Bereichen unserer Gesellschaft als genetischen Prozess. Kritisches Denken kann gelernt und trainiert werden. Es wird von einigen praktiziert, und wenn es zu guten Ergebnissen f\u00fchrt, wird es von vielen kopiert.<\/p>\n<p>Meine Erwartung ist, dass alle Prozesse, die die menschliche Gemeinschaft verbessern, durch kritisches Denken gef\u00f6rdert werden. Somit nehmen alle Verbesserungsprozesse den Charakter genetischer Algorithmen an: Sie werden von wenigen ausprobiert, sie zeigen Erfolge, sie werden von einigen kopiert, modifiziert, ausprobiert, zeigen mehr Erfolge und werden von vielen kopiert. Dies f\u00fchrt zu einer aufsteigenden Spirale, zu einer exponentiellen Verbreitung.<\/p>\n<h4><strong>Wissen. F\u00e4higkeit. Pers\u00f6nlichkeit.<\/strong><\/h4>\n<p>In der Behandlung unserer Kinder hat sich die Anwendung von Gewalt schon erheblich verringert, die Ern\u00e4hrung und Gesundheitsversorgung haben sich verbessert, Kinder werden sehr viel ernster genommen als noch von fr\u00fcheren Generationen. Die Entwicklung geht in Richtung Unterst\u00fctzung ihrer Kreativit\u00e4t und ihrer Talente. Sie lernen, vern\u00fcnftig reflektierend mit ihrer Umwelt und ihrem Umfeld umzugehen und sich zu integrieren ohne sich dabei zu verlieren.<\/p>\n<p>Kitas, Schulen und die Orte der Berufsausbildung werden sich weiterentwickeln zu St\u00e4tten, an denen sich die Pers\u00f6nlichkeit genauso entwickeln kann wie die Ausweitung des Wissens und der F\u00e4higkeiten. Auch das wird eher ein genetischer Prozess sein, der von kritischem Denken beschleunigt wird.<\/p>\n<h4><strong>Arbeit. Geschick. Teamwork.<\/strong><\/h4>\n<p>Die Arbeitspl\u00e4tze werden sich so entwickeln, dass der Angestellte mehr Verantwortung erh\u00e4lt und gleichzeitig Miteigent\u00fcmer der Firma sein kann, die ihn bezahlt. Unangenehme Arbeiten werden zunehmend von Robotern und Computern erledigt, Arbeitszeit wird sich verk\u00fcrzen. Die Menschen werden zufriedener mit ihrer Arbeit sein und au\u00dferdem mehr Zeit haben, sich au\u00dferhalb der Arbeitsstelle kreativ zu bet\u00e4tigen.<\/p>\n<p>Unsere technisierte Gesellschaft funktioniert mit Arbeitsteilung und Ausbildung. Fast hinter jedem Gegenstand, den wir in die Hand nehmen, steckt ein Entwicklungsprozess, der \u00fcber mehrere Generationen erfolgt ist. Es stecken wissenschaftliche Erkenntnisse in ihm, er beruht auf Teamwork und Spezialisation, er verlangt f\u00fcr jeden seiner Produktionsschritte \u2013 und f\u00fcr Werbung und Vertrieb sowie f\u00fcr die sp\u00e4tere Entsorgung \u2013 Wissen und Geschick vieler Personen.<\/p>\n<h4><strong>Was treibt die Entwicklung der Gesellschaft voran, was bremst sie?<\/strong><\/h4>\n<p>Warum wird Gewalt weniger statt mehr? Die Frage, ob der Mensch gut oder schlecht ist, ist viel diskutiert worden und, dass der Mensch zu guten und zu schlechten Taten f\u00e4hig ist, ist bekannt. F\u00fcr den einzelnen Menschen gibt es st\u00e4ndig Gelegenheiten, sich selbst einen Vorteil durch egoistische Verhaltensweise zu verschaffen.<\/p>\n<p>Aber wenn Menschen sich an einen Tisch gesetzt und dar\u00fcber nachgedacht haben, welche Regeln sie aufstellen wollen, dann haben sich \u00fcberwiegend Regeln durchgesetzt, die zum Frieden beitragen. Das gilt f\u00fcr die christlichen Zehn Gebote genauso wie f\u00fcr viele unserer Gesetze, unserer Verfassungen und der <a href=\"https:\/\/neue-debatte.com\/2016\/10\/27\/auf-dem-sofa-werden-keine-menschenrechte-verteidigt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Menschenrechte<\/a>.<\/p>\n<p>Es ist f\u00fcr die meisten von uns g\u00fcnstig, wenn wir uns darauf einigen, uns nicht gegenseitig zu verletzen, zu t\u00f6ten, zu bestehlen oder zu betr\u00fcgen. F\u00fcr die Menschheit ist es g\u00fcnstig, wenn wir uns gegenseitig helfen. Es ist also durchaus egoistisch, solche Regeln anzustreben. Zus\u00e4tzlich sind wir genetisch mit Empathie behaftet und wir wissen heute, dass unsere Spiegelneuronen dazu f\u00fchren, dass wir mitleiden und uns ebenfalls leicht gemeinsam freuen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h4><strong>Gegenkr\u00e4fte<\/strong><\/h4>\n<p>Dagegen gibt es aber auch Kr\u00e4fte, die bestehendes Unrecht aufrechterhalten wollen. Wer besitzt, wird dies nicht aufgeben wollen; denn die Angst vor Verlust, also Verlustangst [13] ist st\u00e4rker als die Freude \u00fcber Gewinn.<\/p>\n<p>Die Freude am Besitz, das Bestreben \u201ebesser\u201c zu sein und mehr haben zu wollen, ist tief in unserer Gesellschaft verankert. Es dr\u00fcckt sich aus in den vielen Filmen, die von reichen Leuten handeln und vor allem in den vielen \u00dcbertragungen von Sportereignissen.<\/p>\n<p>Ich vermute, dass Wettkampf, bei dem es Gewinner und Verlierer gibt, nicht genetisch in uns verankert ist, sondern nur memetisch. Wir m\u00fcssen also viele unserer Meme \u00e4ndern. Meme k\u00f6nnen aber kaum von au\u00dferhalb durch Gesetz oder Befehl ge\u00e4ndert werden. Meme wachsen langsam und werden langsam wieder vergessen, sie kommen von innen aus der Gesellschaft, sie entstehen in uns.<\/p>\n<h4><strong>\u00dcber-Ich, Ich, Es und die Angst<\/strong><\/h4>\n<p>Die Frage, welche Bedeutung Meme letztlich haben, aufgezeigt in \u201eHast du Meme? Oder haben Meme dich?\u201c [14], hat viel \u00c4hnlichkeit mit der Frage nach dem freien Willen in Free Will von Sam Harris.<\/p>\n<p>Wir werden durch Meme gelenkt und unser Wille ist auch nicht total frei \u2013 der freie Wille wird eingeschr\u00e4nkt durch unseren Charakter, unser \u00dcber-Ich, unser Ich und unser Es [15], was auf uns zum Teil von unserer Umwelt mit Hilfe von Memen \u00fcbertragen wurde. Es sind Meme, die uns lenken (Religionen sind Meme genauso wie Erziehungsstile). Andererseits k\u00f6nnen wir aber auch Meme entwerfen und Meme formen. Wir sind in der Lage, dar\u00fcber zu reflektieren, welche Meme uns n\u00fctzen und welche f\u00fcr uns sch\u00e4dlich sind.<\/p>\n<p>Besonders die Situation unserer heranwachsenden Kinder ist so, dass sie oft hinterfragen, ob wir Erwachsenen ihnen die richtigen Muster vorleben und vorgeben. Oft blicken wir kritisch auf die \u201eangepassten\u201c Menschen herab. Es gibt also Spielraum f\u00fcr uns zwischen Anpassung und Rebellion, zwischen K\u00e4mpfen und Aufgeben, zwischen Progressiv und Konservativ \u2013 und in diesem Spielraum ver\u00e4ndert sich die Menschheit, ver\u00e4ndern sich ihre Meme.<\/p>\n<p>Es gibt eine Balance f\u00fcr die Geschwindigkeit von Ver\u00e4nderungen, die durch unsere Angst vor Ver\u00e4nderung und unsere Angst vor Stagnation bestimmt wird (siehe: Grundformen der Angst [16]).<\/p>\n<h4><strong>Mehr Gerechtigkeit \u2013 eine Doppelsieg-Strategie<\/strong><\/h4>\n<p>Den gro\u00dfen Ver\u00e4nderungen der Gesellschaft hin zu mehr Gerechtigkeit, zu mehr Chancengleichheit, zu mehr Kooperation und weniger Wettkampf steht eine m\u00e4chtige Opposition gegen\u00fcber. Es sind nicht nur diejenigen, die von den jetzigen Ungerechtigkeiten profitieren. Es sind jene, die \u00fcbertriebene Angst vor Ver\u00e4nderungen haben \u2013 konservative Kr\u00e4fte der Gesellschaft.<\/p>\n<p>Diejenigen, die eine Vormachtstellung besitzen, also viele der besonders reichen Menschen \u2013 sie alleine sind in einer recht kleinen Minderheit, werden aber von den konservativen Teilen der Gesellschaft unterst\u00fctzt. Die konservativen Kr\u00e4fte in der Gesellschaft neigen dazu, solche Ver\u00e4nderungen nur zu bef\u00fcrworten, wenn sie in kleinen Schritten geschehen. Aber kleine Schritte in dieser Richtung werden diese Konservativen unterst\u00fctzen.<\/p>\n<h4><strong>Einkommen, Verm\u00f6gen und Verteilung<\/strong><\/h4>\n<p>W\u00fcrde in Deutschland das Einkommen umverteilt, und zwar zum Beispiel so, dass der Quotient aus Maximaleinkommen und Minimaleinkommen 10 betr\u00e4gt (siehe: Gemeinwohl-\u00d6konomie <a id=\"fnref-17\" href=\"https:\/\/neue-debatte.com\/2019\/09\/14\/unvermeidlich-aber-nicht-vorhersehbar-die-welt-verbessert-sich\/#fn-17\">[17]<\/a>), wobei das Minimaleinkommen mit 1500 Euro definiert ist, so l\u00e4ge in Deutschland das Jahreseinkommen einer Person zwischen 18.000 Euro und 180.000 Euro \u2013 bei einem j\u00e4hrlichen Durchschnittseinkommen von etwa 40.000 Euro. Eine so gro\u00dfe Ver\u00e4nderung k\u00f6nnte in unserem politischen System vermutlich nur in mehreren kleineren Schritten eingef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Im Vergleich zur jetzigen Realit\u00e4t w\u00fcrden Einkommen soweit sinken, dass sich kaum jemand einen Ferrari oder eine Luxusjacht leisten k\u00f6nnte. Gro\u00dfe Villen w\u00fcrden nicht mehr gebaut und einige Hersteller von Luxusartikeln w\u00fcrden ihre Produktion wohl erheblich umstellen m\u00fcssen. Sie w\u00fcrden dabei m\u00f6glicherweise aber gewinnen, denn die Gemeinwohl-\u00d6konomie wird im Durchschnitt mehr Wohlstand schaffen. Dies wird viel mehr Menschen die M\u00f6glichkeit geben, sich zum Beispiel ein iPhone zu kaufen, aber niemand wird mehr nach einem mit Diamanten besetzten iPhone verlangen.<\/p>\n<h4><strong>Die positiven Effekt<\/strong><\/h4>\n<p>Fraglich ist nicht, ob eine derartige Angleichung der Einkommen negativen Einfluss auf die Zufriedenheit vieler Menschen h\u00e4tte. Aktuell haben weniger als 1,5 % der Bev\u00f6lkerung \u00fcberhaupt ein Einkommen, dass \u00fcber 180.000 Euro im Jahr liegt. Obige Zahlen sollten daher unter verschiedenen Modellvorgaben nachgerechnet werden. Unter utilitaristischen Ma\u00dfst\u00e4ben w\u00e4re zu erwarten, dass sich die Situation f\u00fcr die \u00fcberw\u00e4ltigende Masse der Menschen erheblich verbessert, weil es weit mehr Gewinner als Verlierer gebe.<\/p>\n<p>Die \u00c4nderung der Einkommensverteilung und auch des Verm\u00f6gens (Erbschaftsteuer) muss einhergehen mit der \u00c4nderung der Chancengleichheit in der Bildung, zusammen mit einer Ausweitung der Bildung; denn wir m\u00fcssen besser lernen, die Zusammenh\u00e4nge zu verstehen.<\/p>\n<p>Selbst diejenigen, die im Rahmen dieser Ver\u00e4nderungen finanziell etwas abgeben, werden vielleicht zufrieden mit diesen Ver\u00e4nderungen sein. Denn mehr Gerechtigkeit <a id=\"fnref-18\" href=\"https:\/\/neue-debatte.com\/2019\/09\/14\/unvermeidlich-aber-nicht-vorhersehbar-die-welt-verbessert-sich\/#fn-18\">[18]<\/a> und ein verst\u00e4rktes Gef\u00fchl, dass wir alle in einer gerechten Welt leben, f\u00fchren zu geringerer Kriminalit\u00e4t, besserer Gesundheit f\u00fcr die Allgemeinheit, weniger Neid und h\u00f6herer Zufriedenheit.<\/p>\n<h4><strong>Mehr Freiheit f\u00fcr jeden<\/strong><\/h4>\n<p>Ich habe ein paar Jahre als Hochschullehrer umgeben von armen Menschen gelebt \u2013 f\u00fcr sie war ich reich. Bettler sa\u00dfen auf meinem Weg zur Universit\u00e4t. Ich f\u00fchlte mich nicht gut in der Rolle reich zu sein und ich glaube das geht den meisten Menschen so. Deshalb schotten sich viele Wohlhabende ab. Sie errichten hohe Mauern um ihr Haus und an dem Tor zum Grundst\u00fcck steht ein bewaffneter W\u00e4chter. Das bedeutet aber auch weniger Freiheit f\u00fcr die Bewohner des Hauses.<\/p>\n<p>Wenn diese Ungerechtigkeiten verringert werden k\u00f6nnen, m\u00fcssen sich Wohlhabende weniger mit hohen Mauern und Bodyguards umgeben. Sie w\u00fcrden somit Freiheit hinzugewinnen, die ihnen die M\u00f6glichkeit zu einem gr\u00f6\u00dferen und vielleicht interessanteren Freundeskreis er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p><em><strong>Quellen und Anmerkungen<\/strong><\/em><\/p>\n<p>[1] Richard Dawkins: Das egoistische Gen (Original: The Selfish Gene; 1976).<br \/>\n[2] Spektrum.de (01.12.2000): Evolution \u2013 Die Macht der Meme. Auf <a href=\"https:\/\/www.spektrum.de\/magazin\/die-macht-der-meme\/827031\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.spektrum.de\/magazin\/die-macht-der-meme\/827031<\/a> (abgerufen am 11.09.2019).<br \/>\n[3] Malcolm Gladwell: The Tipping Point \u2013 How Little Things Can Make a Big Difference (2001).<br \/>\n[4] Sam Harris: Free Will (2012). Siehe: <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Free_Will_(book\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Free_Will_(book<\/a>) (abgerufen am 11.09.2019).<br \/>\n[5] Steven Pinker: The Better Angels of Our Nature: Why Violence Has Declined (2011). Siehe: <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/The_Better_Angels_of_Our_Nature\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/The_Better_Angels_of_Our_Nature<\/a> (abgerufen am 11.09.2019). Das Buch wurde in Deutsch unter dem Titel \u201eGewalt \u2013 Eine neue Geschichte der Menschheit\u201c (Verlag S. Fischer, 2013) ver\u00f6ffentlicht.<br \/>\n[6] Spektrum.de (19.04.2018): \u201eIn der Welt herrscht immer weniger Gewalt\u201c. Auf <a href=\"https:\/\/www.spektrum.de\/news\/immer-weniger-gewalt-in-der-welt\/1559618\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.spektrum.de\/news\/immer-weniger-gewalt-in-der-welt\/1559618<\/a> (abgerufen am 11.09.2019).<br \/>\n[7] Alexander Sutherland Neill: Theorie und Praxis der antiautorit\u00e4ren Erziehung. Das Beispiel Summerhill (Rowohlt, Reinbek 1969).<br \/>\n[8] Paul und Jean Ritter: Freie Kindererziehung in der Familie \u2013 Selbstbestimmung als Erziehungsprinzip (Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 1987).<br \/>\n[9] trainingmag.com (13.09.2016): Everybody is a Leader, Auf <a href=\"https:\/\/trainingmag.com\/everybody-leader\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/trainingmag.com\/everybody-leader<\/a> (abgerufen am 11.09.2019).<br \/>\n[10] Liz Wiseman und Greg McKeown: Multipliers \u2013 How the Best Leaders Make Everyone Smarter (Kindle, 2010).<br \/>\n[11] John P. Kotter: Buy-In \u2013 Saving Your Good Idea from Getting Shot Down (Kindle, 2010).<br \/>\n[12] Journal of Democracy: China at the Tipping Point? (2013). Auf <a href=\"https:\/\/www.journalofdemocracy.org\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Nathan-24-1.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.journalofdemocracy.org\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Nathan-24-1.pdf<\/a> (abgerufen am 11.09.2019).<br \/>\n[13] Ulrike Sammer: Verlustangst und wie wir sie \u00fcberwinden (Fachratgeber Klett-Cotta, 2018).<br \/>\n[14] Gen-ethisches Netzwerk: Hast du Meme? Oder haben Meme dich? Auf <a href=\"https:\/\/www.gen-ethisches-netzwerk.de\/hast-du-meme-oder-haben-meme-dich\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.gen-ethisches-netzwerk.de\/hast-du-meme-oder-haben-meme-dich<\/a> (abgerufen am 11.09.2019).<br \/>\n[15] Strukturmodell der Psyche. Auf <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Strukturmodell_der_Psyche\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Strukturmodell_der_Psyche<\/a> (abgerufen am 11.09.2019).<br \/>\n[16] Fritz Riemann: Grundformen der Angst (42. Auflage, Ernst Reinhardt Verlag, 2017).<br \/>\n[17] ecogood.org: Gemeinwohl-\u00d6konomie \u2013 Ein Wirtschaftsmodell mit Zukunft. Auf <a href=\"https:\/\/www.ecogood.org\/de\/idee-vision\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.ecogood.org\/de\/idee-vision<\/a> (abgerufen am 11.09.2019).<br \/>\n[18] Alfie Kohn: Punished by Rewards \u2013 The Trouble with Gold Stars, Incentive Plans, A\u2019s, Praise and Other Bribes (2000).<\/p>\n<hr \/>\n<p><em><strong>Heiko Schr\u00f6der<\/strong> ist Professor der Informations- und Kommunikationstechnologie. Er hat in Deutschland, USA, Gro\u00dfbritannien, Australien, Singapur, \u00c4thiopien, Indonesien und Botswana geforscht und gelehrt.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pflanzen, Tiere, Menschen ver\u00e4ndern sich st\u00e4ndig, stetig aber sehr langsam. Eine Kombination aus Kopieren und Modifizieren des Erbguts, die Genetik, bestimmt die Ver\u00e4nderungsprozesse. Memetische Verbesserung der Menschheit Die Gesellschaft \u00e4ndert sich auch st\u00e4ndig. 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